Berichtsvorlage - M/17/0182-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachdarstellung

 

„Kulturscouts Oberhausen“ ist ein Projekt des Dezernates 1 in Zusammenarbeit mit dem Bildungsbüro sowie dem Kulturbüro und den städtischen Kulturinstitutionen, dem Jugendparlament und weiterführenden Schulen in Oberhausen. Die Finanzierung des Projektes ist durch Fördergelder für das Gesamtkonzept kultureller Bildung gesichert.

Schüler*innen der Klasse 8 wurden und werden in mehreren Modulen zu Kulturscouts ausgebildet. Die Kulturscouts sind Multiplikatoren und Brückenbauer zwischen Kulturinstitutionen, Schulen und Schüler*innen. Sie können Veranstaltungen in der Schule unterstützen, eigenverantwortlich planen und durchführen und sind zu regelmäßigen Treffen in Kulturinstitutionen eingeladen. Sie sind Ansprechpersonen für Lehrer*innen und Schüler*innen und arbeiten mit den kulturbeauftragen Lehrer*innen ihrer Schule zusammen. Die Kulturscouts partizipieren mit kultureller Bildung, machen praktische Erfahrung in Kreativität und Kultur und haben die Möglichkeit bekommen, die Kulturinstitutionen näher kennen zu lernen. Selbstbewusstsein und soziale Kompetenzen wurden durch die Module und die Zusammenarbeit mit Schüler*innen aller Schulformen erprobt und gestärkt. Die Auseinandersetzung mit den Kulturinstitutionen eröffnet den Teilnehmenden neue Sichtweisen auf Kunst, Ästhetik und Kreativität, die sie dazu befähigen, ihre eigene kreative und künstlerische Kompetenz zu erweitern.

Im September startete der Pilot des Projektes, dessen Module coronabedingt ab Mitte März nicht mehr stattfanden und in diesem Schuljahr digital abgeschlossen werden. Am ersten Projektdurchlauf nahmen 46 Schüler*innen aus 5 Schulen, verteilt über die unterschiedlichen Schulformen teil: Die Gesamtschule Weierheide, das Bertha-von-Suttner-Gymnasium, das Heinrich-Heine-Gymnasium, die Anne-Frank-Realschule sowie die Heinrich-Böll-Gesamtschule. Ansprechpartner und Koordinator seitens der Stadt Oberhausen ist Jens Niemeier, Kulturagent mit Sitz im Bildungsbüro.

Insgesamt ist die Rückmeldung zu den bisherigen Workshops sowohl aus Perspektive der Lehrkräfte als auch Sicht der Institutionen äußerst positiv bewertet worden.  Alle Schulen und Institutionen wünschen sich sowohl den nachträglichen Abschluss des Projektes als auch eine Verstetigung über das neue Schuljahr hinaus und wären daran beteiligt. Vorgeschlagen wurde u.a. noch weitere Schulen mit hinzuzunehmen.

 

In den Schulen hat sich das Projekt bereits sehr positiv ausgewirkt. Einige Gruppen treffen sich zwar unregelmäßig, haben aber konkrete Ideen ausgearbeitet. In einer der Schulen haben die Kulturscouts eine Tanz-AG gegründet und auch Material für ein Kulturtagebuch geliefert. In anderen Schulen ist die Gruppe als „Kultur und Medien“- oder „Veranstaltungs“-AG organisiert und trifft sich regelmäßig. Dabei sind unterschiedliche Projekte kultureller Bildung entstanden: es wurden Kulturscouts-Schlüsselanhänger mit dem 3D-Drucker erstellt, Graffitis entworfen und umgesetzt und Veranstaltungen geplant und durchgeführt.

 

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Anlagen

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