Beschlussvorlage - B/16/5966-01

Reduzieren

Beratungsfolge

Reduzieren

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag

 

  1. Der Rat der Stadt verleiht gemäß § 2 Absatz 2 der „Satzung über Auszeichnungen für besondere Verdienste um die Stadt Oberhausen vom 6.6.2005“
     

Herrn Wolfgang Große Brömer
die Glückauf-Bronze der Stadt Oberhausen

und bekundet damit Dank und Anerkennung für sein außerordentliches und jahrzehntelanges Wirken in Politik und Stadtsparkasse sowie für seine großen Verdienste um den Ausbau und die Weiterentwicklung der Bildungslandschaft auf Stadt- und Landesebene. Mit seiner Arbeit hat er sich in besonderer und hervorragender Weise um das Wohl der Stadt Oberhausen sowie ihrer Kinder, Jugendlichen und Familien verdient gemacht.

 

  1. Der Rat der Stadt verleiht gemäß § 2 Absatz 2 der „Satzung über Auszeichnungen für besondere Verdienste um die Stadt Oberhausen vom 6.6.2005“
     

Herrn Dr. Heinz-Jörg Eckhold
die Glückauf-Bronze der Stadt Oberhausen

 

und bekundet damit Dank und Anerkennung für sein außerordentliches und jahrzehntelanges Wirken in Politik und Kirche sowie für seine großen Verdienste in der Bildungs- und Sozialpolitik, mit denen er in erheblichem Maße das Wohl und Ansehen der Stadt Oberhausen nachhaltig gefördert hat. Mit seiner Arbeit hat er sich in besonderer und hervorragender Weise auf sozialem Gebiet um die Stadt Oberhausen verdient gemacht.

 

  1. Der Rat der Stadt verleiht gemäß § 2 Absatz 2 der „Satzung über Auszeichnungen für besondere Verdienste um die Stadt Oberhausen vom 6.6.2005“
     

Herrn Karl Heinz Mertens
die Ehrennadel der Stadt Oberhausen

und bekundet damit Dank und Anerkennung für sein großes und zeitintensives ehrenamtliches Engagement, vor allem zugunsten von Kindern und Jugendlichen, mit dem er nachhaltig das Wohl und Ansehen der Stadt Oberhausen gefördert hat.

 

4.  Die entsprechenden Haushaltsmittel stehen im Haushalt 2020 beim Auftrag 810001010101/Politische Gremien, Sachkonto 543188/FL Beschaffungswesen zur Verfügung.

Reduzieren

Konsequenzen

Konsequenzen

 

a) Finanzielle

 

    keine  [ ]

 

    ja   [ x ]

 

b) Sonstige

Reduzieren

Sachverhalt

Begründung

 

Wolfgang Große Brömer

Wolfgang Große Brömer hat sich über Jahrzehnte hinweg in einer Vielzahl von Ämtern, Funktionen und Aktivitäten für seine Heimatstadt Oberhausen und ihre Bürgerinnen und Bürger eingesetzt. Er gehörte mehr als 30 Jahre lang dem Rat der Stadt an und führte die SPD-Ratsfraktion als erst vierter Vorsitzender nach dem Zweiten Weltkrieg 18 Jahre lang.

Dem ehemaligen Schulleiter Wolfgang Große Brömer war es stets sehr wichtig, einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten, um Kindern und Jugendlichen eine gute Vorbereitung auf die Zukunft zu geben. Als Landtagsabgeordneter und als Vorsitzender des jeweiligen Schulausschusses auf Stadt- und Landesebene hat er sich in besonderer und hervorragender Weise um die Schulpolitik und den Ausbau der Bildungslandschaft in Nordrhein-Westfalen, aber gerade auch in Oberhausen,  verdient gemacht.

Der Bildungsexperte machte sich in den vergangenen Jahrzehnten insbesondere für den stetigen Ausbau von Gesamtschulen stark:  Zum einen, weil sie Bildungshorizonte für Schichten ermöglichten, die vorher keine Chancen gehabt hätten, und zum anderen, weil sie alle Abschlüsse möglich machten.

Seit 1975 ist Wolfgang Große Brömer außerdem Mitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und hat damit viele Möglichkeiten genutzt, um sich für seine zentralen Zukunftsthemen, nämlich Bildung und Schule, zu engagieren.

Darüber hinaus war Wolfgang Große Brömer seit 1987 im Vorstand des SPD-Ortsvereins Osterfeld und seit 1989 im Vorstand des SPD-Unterbezirks Oberhausen. Von 2006 bis 2012 war er  Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Oberhausen. Bevor er im Jahr 2001 Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion wurde, war er zuvor von 1994 bis 2001 bereits ihr stellvertretender Vorsitzender gewesen.

Für seine besonderen kommunalpolitischen Verdienste wurde Wolfgang Große Brömer 2004 der Ehrenring verliehen. Im Juni 2020 ist er für seinen langjährigen persönlichen Einsatz in den Gremien der Stadtsparkasse Oberhausen mit der „Dr.-Johann-Christian-Eberle-Medaille“ ausgezeichnet worden. Auch dort hatte er sich vielfältig und umfassend engagiert und großen Anteil an vielen wegweisenden geschäftspolitischen Entscheidungen der Stadtsparkasse Oberhausen.

 

Dr. Heinz-Jörg Eckhold

Dr. Heinz-Jörg Eckhold hat sich ebenfalls jahrzehntelang haupt- wie ehrenamtlich in Kommunal- und Landespolitik sowie in der Kirche engagiert und sich in besonderer und hervorragender Weise auf sozialem Gebiet um die Stadt Oberhausen verdient gemacht.

Er legte seinen Schwerpunkt in den unterschiedlichen Ämtern und Funktionen auf das Thema Bildung und war überzeugt: „Wenn man weiterkommen will, geht das nur über Bildung. Das ist der Weg zum beruflichen Erfolg.“

Der gelernte Maschinenschlosser selbst erwarb das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg, um anschließend ein Lehramtsstudium zu beginnen. 1977 promovierte er im Fach Pädagogik. Von 1971 bis 1978 arbeitete er als Lehrer im Schuldienst und wechselte 1978 zum Bistum Essen. Von 1994 bis 2000 war Dr. Heinz-Jörg Eckhold Direktor des „Instituts für Soziale Bildung“ im Bistum Essen. Von 2001 an war er stellvertretender Dezernent des Dezernates für gesellschaftliche und weltkirchliche Aufgaben im Bistum.

Bereits 1980 ernannte ihn Bischof Dr. Franz Hengsbach zum Geschäftsführer des Diözesanrates der Katholiken im Bistum Essen. In seiner Zeit als Geschäftsführer entstanden die „Aktion für das Leben“, um in Not geratenen Müttern und Familien zu helfen, zwei familienpolitische Kongresse sowie die erste Ausbildungsaktion, mit der bistumsweit Mittel für 118 zusätzliche Ausbildungsplätze eingeworben wurden.

Als Mitglied des Rates der Stadt Oberhausen (1974 bis 1978 und ab 1984) war er unter anderem als Sprecher im Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Beschäftigungsförderung tätig. Von 1992 bis 2000 führte er die CDU-Fraktion im Rat, ab 2001 war er stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

Zehn Jahre lang war Dr. Heinz-Jörg Eckhold darüber hinaus Landtags-Abgeordneter. Als Vorsitzender des Ausschusses für Schule und Weiterbildung engagierte er sich in besonderem Maße für die Zukunft von Kindern und Jugendlichen sowie deren soziale Aufstiegschancen.

Dr. Heinz-Jörg Eckhold war zwei Mal Kreisverbandsvorsitzender der CDU Oberhausen und wurde 2005 zu ihrem Ehrenvorsitzenden gewählt. Für seine besonderen kommunalpolitischen Verdienste hat Dr. Heinz-Jörg Eckhold 1993 den Ehrenring verliehen bekommen. 1998 folgte das Bundesverdienstkreuz „Am Bande“.

 

Karl Heinz Mertens

Karl Heinz Mertens war von 1962 bis 1996 hauptamtlicher Kirchenmusiker der Evangelischen Christuskirche in Alt-Oberhausen. In seiner breit gefächerten Tätigkeit war er weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Auf seine Initiative zurück gingen mehr als 800 Konzerte, viele Uraufführungen (vor allem von Wolfgang Stockmeier) sowie fast 30 Konzertreisen nach Deutschland, Österreich, Schweiz, Dänemark, Frankreich, in die ehemalige Tschechoslowakei und auch 1974/1975 ins englische Middlesbrough.

Karl Heinz Mertens spielte Kinder- und Schulgottesdienste, bei Trauungen, und außerhalb der Kirche auch Gottesdienste und Gemeindefeiern in den Gemeindehäusern, in Schulen, im Altenheim, im Krankenhaus und in der Friedhofskapelle.

Neben den gottesdienstlichen Verpflichtungen und der Arbeit mit Chor und Orchester lag ihm besonders die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen am Herzen. Er gründete unter anderem die Jugendkantorei sowie das Jugendorchester „Concertino“ und leitete den Kinderchor.

Auch nach seiner Pensionierung kümmerte sich Karl Heinz Mertens weiterhin, nun ausschließlich ehrenamtlich, um die musikalische Früherziehung. Gemeinsam mit den Frauen der Seniorenkantorei bot er den Kindern der ansässigen Kindertagesstätte einen wöchentlichen Singkreis an. Daneben versuchte er mit „Offenen Singen“ in der Gemeinde die Lust an der Musik bei Alt und Jung zu wecken und zu erhalten. Zudem hat er sich stets in zahlreiche Veranstaltungen der Gemeinde eingebracht: mit hohem Engagement, großem theologischen Verständnis und einer großen Freude am Gespräch mit den Menschen.

Darüber hinaus war Karl Heinz Mertens zehn Jahre lang nebenberuflicher Leiter der Städtischen Musikschule Oberhausen, und im Landesmusikrat NRW sowie im Deutschen Musikrat.

1977 wurde er zum nebenamtlichen Landesobmann des Verbandes Ev. Kirchenchöre im Rheinland gewählt. Ab diesem Zeitpunkt hatte er zirka 500 Chöre aus dem Bereich der Rheinischen Kirche zu beraten und zu betreuen.

Loading...