Berichtsvorlage - M/16/5706-01

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Sachverhalt

Begründung / Sachdarstellung

 

 

Bericht über Maßnahmen für Migrantinnen und Migranten im Fachbereich „Zweiter Bildungsweg“ an der Volkshochschule Oberhausen im Arbeitsjahr 2019/2020 und weitere Planungen für das Arbeitsjahr 2020/2021

 

Im Arbeitsjahr 2019/2020 haben in den 11 Kursen zum nachträglichen Erwerb von Schulabschlüssen insgesamt 211 Teilnehmer*innen, davon 33 % Teilnehmer*innen mit Migrationshintergrund verschiedener Nationalitäten an den Tages- und Abendkursen teilgenommen.

 

Auf der Grundlage des § 6 des Weiterbildungsgesetzes von NRW bietet die VHS ein differenziertes, aufeinander aufbauendes System verschiedener Abschlüsse vom Vorkurs und Hauptschulabschluss nach Klasse 9, dem Sekundarabschluss I – 10 A und dem Mittleren Bildungsabschluss an. Zudem kooperiert die VHS Oberhausen mit dem Niederrhein Kolleg. Hier können die Teilnehmenden nach bestandenem Abschluss sich zum Vorkurs zum Abitur anmelden.

 

Im Fachbereich „Nachholen von Schulabschlüssen“ werden zwei Parallelangebote zum Nachholen des Hauptschulabschlusses nach Klasse 9 in Tages- und Abendform durchgeführt, die von Teilnehmer/innen mit wechselnden Arbeitszeiten auch im Schichtsystem besucht werden können. Für beide Kursangebote finden Vorkurse in Deutsch, Mathematik und Englisch ebenfalls in Abend- und Tagesform statt, die im Arbeitsjahr 2019/2020 von 45 in der Mehrzahl arbeitslosen Jugendlichen und Erwachsenen ohne Schulabschluss besucht wurden. Der Vorkurs dient zum Abbau von Defiziten, zur Sprachförderung und als Einstieg in regelmäßiges Lernen.

 

Da ein Vorkurs in Tagesform über Mittel aus dem Europäischen Sozialfond (ESF) gefördert wird, können zusätzliche Unterrichtsstunden im Bereich Deutsch, Lernen lernen und EDV angeboten werden. Dies unterstützt die Teilnehmer*innen aus der Gruppe der Geflüchteten sowie die Gruppe der Leistungsschwächeren; z.B. ehemalige Förderschüler/innen, die mit 18% vertreten sind.

 

Die seit dem Jahr 2015 gestiegene Anzahl an Geflüchteten in VHS-Integrationskursen zeigt nun auch einen erhöhten Bedarf an jungen geflüchteten Erwachsenen, die berufliche und schulische Qualifikationen aus der Heimat ergänzen oder um schulische Abschlüsse erweitern müssen. Nach erfolgreichem Besuch eines Integrationskurses wechselt diese Zielgruppe nun verstärkt in einen Schulabschlusskurs. Für die Zielgruppe bietet die Volkshochschule seit November 2019 zusätzlich Sprachförderunterricht in Deutsch als Fremdsprache an. Bereits im Oktober 2018 stellt der Hauptgeschäftsführer des Landkreistages hierzu fest :“ Wir sehen daher die in kommunaler Trägerschaft stehenden Volkshochschulen in besonderer Weise als geeignet an, die Rahmenbedingungen für das erfolgreiche Nachholen von Schulabschlüssen Geflüchteter zu bieten.“

 

Die Nachfrage nach dem Erwerb des Hauptschulabschlusses ist unverändert hoch, dies ist aufgrund der konstanten Zahl von Abgänger*innen ohne Schulabschluss – in NRW 5,7% laut Statistischem Bundesamt 2018 - und der „Altbewerber*innen“ nicht verwunderlich.

 

Der überwiegende Teil der Teilnehmer*innen vor allem in den Tageskursen hat bereits Monate bzw. Jahre in verschiedenen Maßnahmen zur Berufsvorbereitung/Werkstattjahr, Praktika oder Mini-Jobs ohne erfolgreichen Einstieg in Ausbildung oder Arbeit verbracht. Die Mehrzahl der Teilnehmer*innen hat bisher keine Berufsausbildung abgeschlossen und auch keine gesicherte, langfristige Erwerbstätigkeit, die einen Ausstieg aus den Transferleistungen, durch die sie sich finanzieren, möglich macht.

 

Obwohl sich durch die demografisch bedingte Verringerung der Schulabgänger*innen aus allgemeinbildenden Schulen und der seit 2010 zu verzeichnenden Stabilisierung auf dem Ausbildungsmarkt die Marktsituation für Berufseinsteiger allmählich verbessert, kann aufgrund der verbleibenden Zahl unversorgter Bewerber und „Altbewerber*innen“ noch nicht von einem entspannten Ausbildungsstellenmarkt gesprochen werden. Die Biografien der Teilnehmer*innen in den Kursen des Zweiten Bildungswegs bei der Volkshochschule belegen schon seit langen Jahren, dass die fehlende schulische Qualifikation den Übergang in den Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt nachhaltig beeinträchtigt.

 

Seit dem Arbeitsjahr 2013/2014 hat die Volkshochschule Anträge auf eine zusätzliche Förderung im Rahmen des ESF Programms „Lebens-und erwerbsweltbezogene Weiterbildung“ gestellt und damit erfolgreich das Angebot eines Kurses zum Nachholen des Sekundarabschluss I-10A ermöglicht. Die Verbindung einer zielgerichteten, qualifizierten Berufsorientierung mit einem höherwertigen Schulabschluss soll neben der Möglichkeit, in den Ausbildungsbereich einzusteigen auch neue Bildungsoptionen für die Teilnehmenden eröffnen. Beim Übergang von der Schule in die berufliche Bildung wird es darum gehen, Jugendliche und junge Erwachsene mit besonderen Einstiegsproblemen zu qualifizieren und zu fördern.

 

Der Bedarf an Kursen zum Mittleren Schulabschluss in Tages- und Abendform ist aufgrund der gewachsenen Anforderungen in den Ausbildungs- und Arbeitsstellen und der Notwendigkeit, sich auch während der beruflichen Tätigkeit fortzubilden, stetig gewachsen. Die Mehrzahl der Teilnehmer*innen der Tages- und Abendkurse verfügt über keine abgeschlossene Ausbildung. Vollzeitbeschäftigte Teilnehmer*innen in sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen sind mittlerweile eher die Ausnahme.

Für eine Reihe von Teilnehmer*innen ist der Mittlere Schulabschluss die Einstiegsoption für das Fachabitur oder das Abitur und damit die Chance auf ein Studium oder auf höherwertige Ausbildungsgänge. Der seit einigen Jahren mögliche Übergang in die Tageskollegs und Abendgymnasien - auch ohne berufliche Tätigkeit oder Ausbildung - hat die Möglichkeiten für die Absolvent*innen des Zweiten Bildungswegs erheblich erweitert.

 

Die VHS Oberhausen bietet derzeit vor allem erwachsenen, berufstätigen Teilnehmer*innen, Auszubildenden, an Berufskollegs aus Altersgründen abgelehnten Bewerber*innen, aber auch Teilnehmer*innen mit multiplen persönlichen Problemlagen wie Alleinerziehenden, Schul- und Ausbildungsabbrecher*innen, Teilnehmern*innen aus betreutem Wohnen oder nicht ganztags belastbaren Teilnehmer*innen eine sinnvolle schulische Weiterbildung an.

Gerade für die Teilnehmergruppen in den Tageskursen mit brüchigen Schulbiografien, oft langjährigen Erfahrungen in den Maßnahmen des Übergangssystems Schule-Beruf, ohne erfolgreiche Einmündung in den Arbeits – oder Ausbildungsmarkt, ergibt sich ein hoher Bedarf an sozialpädagogischer Begleitung, zur Bearbeitung der persönlichen Belastungen.

Diese für die Teilnehmer*innengruppe dringend nötige Form der Begleitung wird leider derzeit weder vom Land noch über Mittel der Jobcenter oder anderer Organisationen finanziert.

 

Im Sommer 2019 begannen aufgrund der großen Nachfrage nach Tages- und Abendkursen im Bereich des Mittleren Schulabschlusses -  Fachoberschulreife neben einem viersemestrigen Abendkurs zwei Kurse in der Tagesform mit unterschiedlicher Laufzeit. Ein Kurs findet als einjähriger Tageskurs statt, dem zweiten Kurs wurde ein halbjähriger Vorkurs vorgeschaltet, um Defizite in den schulischen Voraussetzungen der Teilnehmer*innen abzubauen. Ein vorgeschalteter Test in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch entscheidet über die jeweilige Einstufung.

 

Aufgrund der Corona-Pandemie musste der Präsenzunterricht vom 16.03. bis zum 04.05.2020  in allen Schulabschlusskursen pausieren. In dieser Zeit wurden die Teilnehmenden mit Unterrichtsmaterialien zum Selbststudium für zu Hause versorgt. Da nicht alle Teilnehmenden über einen Computer, Drucker und/oder Internetzugang verfügen, wurden die Materialien nicht nur online, sondern auch in Printform zur Verfügung gestellt. Ab dem 05.05.2020 starten die Lehrgänge, die im Sommer 2020 Abschlussprüfungen schreiben werden wieder. Je nach aktueller Rechtslage und zu erfüllender Hygienevorgaben ist es das Ziel die anderen Lehrgänge schnellstmöglich wieder in Präsenzform fortzuführen.

 

Im Arbeitsjahr 2020/2021 werden insgesamt 11 Kurse im Bereich Hauptschulabschluss nach Klasse 9 , Sekundarabschluss I – 10 A und Mittlerer Schulabschluss  mit insgesamt 7.890 Unterrichtsstunden angeboten; davon 1790 Unterrichtsstunden, die über Mittel aus dem Europäischen Sozialfond (ESF) gefördert werden.

 

Für das Arbeitsjahr 2020/2021 bleibt das Angebot im Bereich des Hauptschulabschlusses – sofern es nicht zu Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie kommen wird – unverändert. Aufgrund der zu erwartenden unverändert großen Nachfrage, den Mittleren Schulabschluss - Fachoberschulreife innerhalb nur eines Jahres nachzuholen, ist ein weiterer einjähriger Kurs geplant. Da zu erwarten ist, dass die Nachfrage so hoch wie im Vorjahr sein wird, ist analog zum letzten Arbeitsjahr noch ein weiterer Tageskurs mit einem vorgeschalteten Vorkurs geplant.

 

Es wird ebenfalls einen Antrag auf zusätzliche Förderung im Rahmen der ESF Mittel gestellt, um das Angebot um den Kurs zum Nachholen des Sekundarabschluss I 10 A  zu erweitern.

 

Zurzeit fördert das Land NRW die Schulabschlüsse an den Volkshochschulen über einen begrenzten Landestopf. Bereits im Gutachten des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) zur Novellierung des WBG des Landes von 2013 wurde eine auskömmliche Finanzierung des Zweiten Bildungsweges an Volkshochschulen gefordert. Dies schließt festangestellte Lehrkräfte, wie sie in den anderen Schulen des Zweiten Bildungsweges von Anfang an eingerichtet waren, mit ein.

 

Zurzeit gibt es keine zusätzliche Finanzierung des Landes, um die Eingliederung der neu hinzugekommenen Teilnehmer/innengruppe der Geflüchteten in den Zweiten Bildungsweg sinnvoll zu gestalten. Entsprechende Kursangebote für diejenigen, die altersbedingt nicht in das Angebot der Regelschulen einmünden konnten, oder die nur für wenige Jahre die Schule besuchen konnten und in dieser Zeit keinen Bildungsabschluss erreichen konnten, müssen entwickelt und durch das Land NRW finanziert und personell ausgestattet werden.

 

 

 

Bericht über Angebote zur Integration von Migrant*innen im Arbeitsjahr 2019/2020 und Ausblick auf das Arbeitsjahr 2020/2021

 

Jeder vom BAMF finanzierte Integrationskurs besteht aus einem modular aufgebauten Sprachkurs und einem Orientierungskurs mit je 100 Unterrichtseinheiten pro Modul.

 

Im Arbeitsjahr 2019/2020 wurden alle Deutschsprachkurse bis zur Abschlussprüfung Deutschtest für Zuwanderer (DTZ), die Orientierungskurse bis zum Abschlusstest Leben in Deutschland (LiD) gemäß den Vorgaben des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) durchgeführt.

 

Die Sprachenberatung ist geändert worden, so dass diese jetzt dreimal wöchentlich ohne Terminvergabe stattfinden (aktuell: montags und dienstags von 10.00 bis 12.00 Uhr, donnerstags von 14.00 bis 16.00 Uhr). Interessent*innen, die außerhalb der Sprachzeiten kommen, werden auch beraten, sofern die VHS-Mitarbeiter*innen das leisten können bzw. dies möglich ist. Begleitpersonen dürfen die Interessent*innen begleiten und unterstützen - allerdings nicht in der Testphase, bei der die Deutschkenntnisse der Interessent*innen festgestellt werden müssen (BAMF-Vorgabe).

 

Folgende Integrationskurstypen werden an der VHS Oberhausen angeboten:

 

Alphabetisierungs-Integrationskurse

Die Teilnehmer*innen haben Anspruch auf insg. 1000 Unterrichtseinheiten.

Geplante Kurse im kommenden Arbeitsjahr: 36

 

Vollzeit-Integrationskurse

Die Teilnehmer*innen haben Anspruch auf 600 Unterrichtseinheiten.

Geplante Kurse im kommenden Arbeitsjahr: 4

 

Allgemeine Integrationskurse

Die Teilnehmer*innen haben Anspruch auf 600 Unterrichtseinheiten.

Geplante Kurse im kommenden Arbeitsjahr: 43

 

Allgemeine Integrationskurse - Abendkurse

Geplante Kurse im kommenden Arbeitsjahr: 2

 

Alle Teilnehmer*innen können unter bestimmten Umständen weitere 300 Unterrichtseinheiten beantragen.

 

Eltern-Integrationskurse, welche aufgrund der sehr geringen Nachfrage Frauen-Integrationskurse ersetzt hatten, konnten ebenfalls infolge der geringen Nachfrage (noch) nicht durchgeführt werden.

 

Orientierungskurse

Alle Teilnehmer*innen der Integrationskurse müssen einen Orientierungskurs, der über deutsche Geschichte, Kultur und Rechtsordnung informiert, mit 100 Unterrichtsstunden absolvieren. Der Orientierungskurs-Abschlusstest Leben in Deutschland (LiD) kann auch als Nachweis der notwendigen Kenntnisse für die Einbürgerung genutzt werden. Damit entfällt das Absolvieren des obligatorischen Einbürgerungstests.

 

Für die Integrationskursteilnehmenden besteht eine Einzelplatzförderung, so dass alle Kursstufen sowohl von Integrationskursteilnehmer*innen als auch von nicht durch das BAMF geförderten Teilnehmer*innen (Asylbewerber*innen, Teilnehmer*innen, die nicht mehr gefördert werden, Aupairs usw.) besucht werden können.

 

Der Anteil der durch das BAMF geförderten Integrationskursteilnehmer*innen liegt bei ca. 95%.

 

Neuzuwander*innen werden berechtigt oder verpflichtet von der Ausländerbehörde; dieser Teilnehmerkreis wird auf Antrag vom Bundesamt von den Kosten befreit. Altzuwander*innen werden vom Bundesamt berechtigt und von den Kosten befreit. Zum Kursbesuch verpflichten und von der Zahlung befreien können auch die Träger der Grundsicherung.

 

Nach wie vor muss die noch hohe Zahl der Geflüchteten als Integrations-kursteilnehmer*innen berücksichtigt werden.

Die Zahl der zu alphabetisierenden Teilnehmenden ist gestiegen, so dass das Angebot an Alphabetisierungskursen dementsprechend erhöht wurde.

 

Die Teilnehmenden konnten im Arbeitsjahr 2019/2020 an 45 Prüfungsterminen  teilnehmen. Die Zahl der Teilnehmenden an Prüfungen steigt leicht, da neue Prüfungen punktuell angeboten worden sind und in der Perspektive regulär ins Programm aufgenommen werden (Prüfungen auf dem Niveau A1, A2 sowie B2).

 

Prüfungsformate sind:

 

  1. telc Deutsch A1 für Zuwanderer - insbesondere für Personen, die die Einwanderung nach Deutschland planen oder Grundkenntnisse beweisen müssen,
     
  2. telc Deutsch A2 – bisher bieten wir diese Prüfung punktuell nur für Personen, die gezielt danach fragen
     
  3. der für alle Integrationskursteilnehmer*innen verbindliche Deutschtest für Zuwanderer (DTZ),
     
  4. Zertifikat Deutsch / telc Deutsch B1 - insbesondere für Einbürgerungsbewerber*innen und für Personen, die sich nur vorübergehend in Deutschland befinden,
  5. telc Deutsch B2 - insbesondere interessant für Berufstätige und Menschen, die ihre Sprachkenntnisse erweitern wollen, um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern.

 

Einbürgerungstests

Die Volkshochschulen sind weiterhin exklusiv damit beauftragt, Einbürgerungstests für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge durchzuführen. Das Bestehen des Einbürgerungstests ist eine der Voraussetzungen für die Einbürgerung.

Einbürgerungstests werden wie bisher einmal im Monat – außer in den Schulferien – bei der VHS angeboten.

 

Teilnehmende an Prüfungen im Arbeitsjahr 2019/2020 (Hochrechnung):

 

Deutschtest für Zuwanderer B1/A2    ca. 290 Teilnehmende

Orientierungskurs Leben in Deutschland   ca. 180 Teilnehmende

Einbürgerungstest        ca. 120 Teilnehmende

Europäisches Sprachenzertifikat A1 (neu)   ca.     6 Teilnehmende

Europäisches Sprachenzertifikat A2 (neu)   ca.     5 Teilnehmende

Europäisches Sprachenzertifikat B1    ca.   35 Teilnehmende

Europäisches Sprachenzertifikat B2 (neu)   ca.   10 Teilnehmende

 

 

Angebote oberhalb des B1-Niveaus

 

Das Angebot oberhalb des B1-Niveaus (B2-Kurse) richtet sich an Integrationskursteilnehmende, die gerne weiterlernen möchten, und insbesondere auch an Berufstätige und an diejenigen, die die DTZ-Prüfung erfolgreich auf dem Niveau B1 bestanden haben und ihre Sprachkenntnisse erweitern möchten, um ihre Chancen für einen Berufseinstieg zu verbessern. Wie schon in den Vorjahren sind Kurse zur Vorbereitung auf die Prüfungen B2 angeboten worden. Geplant sind ab dem aktuellen Arbeitsjahr auch entsprechende B2-Prüfungen vor Ort, so dass die Teilnehmer*innen am Ende des Kurses die Prüfung direkt  in der VHS ablegen können.

 

Kurse für Geflüchtete

 

Für neuzugewanderte Erwachsene, die keine BAMF-Berechtigung erhalten können, wurden im laufenden Arbeitsjahr drei Sprachförderkurse (Landesförderung) durchgeführt.

Im kommenden Arbeitsjahr werden voraussichtlich 4 weitere Kurse dieser Art starten.

 

Erstorientierungskurs für Asylbewerber mit unklarer Bleibeperspektive (EOK)

 

Darüber hinaus ist im Zeitraum 18.11.2019-16.03.2020 einen Erstorientierungskurs für Asylbewerber mit unklarer Bleibeperspektive (EOK) mit einem Umfang von insg. 300 UE angeboten worden. Der Erstorientierungskurs wird vom (BAMF) gefördert, die Teilnahme ist freiwillig und kostenfrei. Angemeldet waren 30 Personen, regelmäßig haben durchschnittlich 15 teilgenommen. Sechs Teilnehmer möchten am Ende des Kurses eine Prüfung ablegen, die den jeweiligen Sprachniveau entspricht (A1, A2 oder B1). Da die Prüfung nicht in der Förderung berücksichtigt wird, hat sich die VHS entschieden, die Kosten dafür zu tragen, so dass die TN nur eine symbolische Summe für die jeweilige Prüfung beisteuern müssen. (Die Prüfungen mussten aufgrund der Pandemie verschoben werden, Stand 30.04.2020.)

Im Kurs haben die Teilnehmer*innen Informationen erhalten und erste Deutschkenntnisse erworben, um sich im Land zurechtzufinden. Es wurden verschiedene, alltagsrelevante Themen behandelt, wie z.B. Alltag in Deutschland, Arbeit, Gesundheit, Orientierung vor Ort, soziale Kontakte, Wohnen, Werte und Zusammenleben (verbindliches Thema). Ergänzt wurde der Unterricht mit Exkursionen in der näheren Umgebung, um sich in Oberhausen zu orientieren und das Gelernte in der Praxis anzuwenden.

Flankiert wurde das offizielle Angebot durch ein spezielles Angebot für Teilnehmer*innen mit Alphabetisierungsbedarf, den „Erstorientierungskurs - Extra Begleitung Alpha“. Ein ehrenamtlicher (pensionierter) Lehrer hat zweimal wöchentlich jeweils 2 EU die TN mit Alphabetisierungsbedarf gezielt unterrichtet und begleitet. Hierbei handelt es sich um ein Extra-Angebot der VHS Oberhausen, welches im Projekt nicht vorgesehen ist, aber aus Sicht der VHS unabdingbar, damit nicht ausreichend alphabetisierte TN im Kurs mithalten und eigene Ziele erreichen können.

 

Einen zweiten Erstorientierungskurs hätte am 24.03.2020 beginnen sollen, musste aber aufgrund der Pandemie verschoben werden.

 

„Lern- und Sozialbegleitung in Integrationskursen“ (LSB)

 

Im Zeitraum 09.09.2019-13.01.2020 ist an der VHS ein weiteres BAMF-Projekt durchgeführt worden: Die „Lern- und Sozialbegleitung in Integrationskursen“ (LSB). Ziel der LSB ist es, denjenigen Teilnehmenden, die Schwierigkeiten beim Lernen oder bei ihrer Lebensbewältigung haben, ein unterstützendes Angebot zur Verfügung zu stellen.

 

Die VHS hat sich nach der ersten Pilot-Durchführung entschieden, das Projekt nicht wieder zu beantragen. Grundsätzlich ist die Idee einer gezielten Begleitung der Teilnehmer*innen durch das Projekt sehr positiv. Allerdings sind die soziale Beratung und Verweisberatung an der VHS Oberhausen nicht erst mit Beginn des Projekts entstanden und die Rahmenbedingungen, die das Bundesamt für die Umsetzung des Projektes vorgibt, berücksichtigen weder Erfahrungen aus der Praxis noch lokale Rahmenbedingungen.

 

Auch im DaZ-Bereich sind neue Formate angeboten worden, die aber aufgrund der Pandemie noch nicht starten konnten (Stand 30.04.2020): Zwei intensive Konversationstrainings mit dem Fokus interkulturelle Sensibilisierung, um den TN die Möglichkeit zu geben, Deutsch zu praktizieren und kulturelle Prägungen zu reflektieren (Voraussetzung: Deutschkenntnissen mindestens auf Niveau A2): „Typisch Deutsch - Intensives, interkulturelles Konversationstraining“.

 

Kooperationen auf kommunaler Ebene

 

Im Sinne von Integration und migrationsgesellschaftliches Miteinander sowie zur Nutzung von Synergieeffekten und Vermeidung von Doppelstrukturen soll die Kooperation mit anderen Akteuren, die in Oberhausen im Rahmen von Migration sowie Flucht- oder Integrationsarbeit tätig sind, weiter gezielt gepflegt werden.

 

Weitere Sprachen

In dem Bereich Sprachen werden folgende Sprachen angeboten:

 

  • Englisch
  • Französisch
  • Italienisch
  • Spanisch
  • Portugiesisch
  • Niederländisch
  • Polnisch
  • NEU im Arbeitsjahr 2019/2020: Arabisch, Persisch, Chinesisch
  • NEU im Arbeitsjahr 2020/2021: Latein, Griechisch (Neugriechisch), Lettisch, Russisch, Thailändisch, Türkisch und zwei versch. „Mehrsprachenkurse“ (Italienisch, Spanisch, Portugiesisch sowie Italienisch, Niederländisch, Hindi)

 

Alle Kurse im Sprachenbereich werden inhaltlich und formal nach den Vorgaben des Europäischen Referenzrahmens (GER) für Sprachen ausgerichtet. Damit werden für jeden Kurs klare Zielsetzungen formuliert. Diese Ziele dienen der Qualitätssicherung und machen das Sprachenprogramm transparent für Teilnehmende und Kursleitende.

 

Englisch

Das Kurssystem im englischen Sprachbereich ist eingeteilt nach den sogenannten Standardkursen, die darauf abzielen, je nach entsprechender Wochenstundenzahl das angegebene Niveau nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen zu erreichen, und nach einer zweiten Gruppe von themenspezifischen Kursen, die das Ziel verfolgen, die Teilnehmenden in einem bevorzugten Sprachbereich zu schulen, den sie für spezielle Anlässe und Situationen benötigen, zum Beispiel für die Reise, für das Büro, zur Konversation oder einfach zum Auffrischen brach liegender Englisch-Kenntnisse.

 

Geplant für das Bildungsjahr 2020/2021 sind folgende Kurse:

 

  • Standardkurse auf verschiedenen Niveaustufen von A1 bis B2
  • Kurse speziell für aktive Ältere, zusätzlich im Vormittagsbereich Standardkurse, die fast nur von Älteren gebucht werden.
  • Auffrischungskurse im Abendbereich und an Wochenenden, davon ein Kurs als Bildungsurlaub
  • Konversationskurse, wobei neu im Programm ein Kurs „Walking and Talking“ für die Sommerzeit im Mai/Juni angeboten wird. Während eines sportlichen Spazierganges durch den Kaisergarten werden sich die Teilnehmenden über vorher festgelegte Themen in englischer Sprache austauschen. Hierbei wird die Lernsituation bewusst aus dem Unterrichtsraum nach draußen verlegt und der Spaßfaktor in den Vordergrund gesetzt. Die Verknüpfung mit Bewegung verspricht nach wissenschaftlichen Erkenntnissen ein langanhaltendes Lernergebnis. Dieser Kurs konnte leider im letzten Bildungsjahr wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden.
  • Reine Grammatikkurse
  • Kurse in der Kombination von Konversation und Grammatik
  • Business-Englisch-Kurse, die spezielles Vokabular und Redewendungen für den Geschäftsbereich vermitteln, aber auch typische Verhaltensregeln und
    –muster für Gespräche mit Geschäftspartner*innen in englischer Sprache.
  • Reise-Vorbereitungskurse in sowohl Wochen- als auch Wochenendformat.
  • Zusätzlich werden, wenn wieder erlaubt, Einzelveranstaltungen angeboten, bei denen der Spaßfaktor im Vordergrund steht.

Weil der Mitsingabend englischer Songs aus dem Beat-, Rock- und Pop-Genre im vergangenen Bildungsjahr große Resonanz gefunden hat, ist er auch im kommenden Programm mit einer neuen Songauswahl vorgesehen.

Die Kooperation mit der Lichtburg Oberhausen für unsere Teilnehmenden und deren Freundeskreis soll fortgesetzt mit einem weiteren Film in englischer Sprache;

Der Schnupper-Spieleabend musste im Bildungsjahr 2019/20 wegen der Corona-Pandemie leider ausfallen. Im kommenden Programmangebot ist er jedoch erneut enthalten: mit typischen englischen Spielen wie Taboo, Bingo, Scrabble, Stadtreise durch London auf einem Spielbrett u.v.a. sollen sich die Teilnehmenden während des Spiels in Englisch ausdrücken. Dadurch lassen sich in lockerer Atmosphäre Sprachhemmungen abbauen.

  • Vorbereitungskurse für TELC-Prüfungen und / oder Cambridge Certificates werden bei entsprechender Nachfrage zusätzlich angeboten.
  • Im Bereich der Jungen VHS werden Kurse angeboten für die Vorbereitung zu schulischen Prüfungen wie der Zentralen Prüfung in Klasse 10 sowie für das Abitur je einen Vorbereitungskurs für Englisch-Grundkurs-Schüler*innen und Englisch-Leistungskurs-Schüler*innen.
  • „Spielerisch Englisch lernen“ – unter diesem Titel wird ein neuer Kurs für junge Schülerinnen und Schüler im Grundschulalter angeboten, die in kindgerechter Methodik Spaß an einer neuen Sprache entwickeln sollen.

 

Sprachkurse (ohne Englisch)

Das Angebot an Sprachkursen (ohne Englisch) ist im Arbeitsjahr 2019/2020 fast verdreifacht worden: 99 Kurse - im Arbeitsjahr 2018/2019 waren es lediglich 36.

Eine weitere Ausweitung (43 neue Kurse) war für das Arbeitsjahr 2020/2021 vorgesehen.

 

Um unterschiedlichen Bedürfnissen nachzukommen, werden sowohl Jahreskurse als auch kürzere Kursformate angeboten. Häufig besteht allerdings der Wunsch der Teilnehmenden, nach einem Kurs mit wenigen Stunden einen oder mehrere Kurse anzuschließen. Dies ist jederzeit während des laufenden Arbeitsjahres möglich. Im Sprachenbereich werden Kleingruppen, insbesondere in den Konversationskursen bevorzugt.

 

In den Sprachen Französisch, Italienisch, Latein und Spanisch werden Kurse (auch) im Vormittagsbereich angeboten.

 

Im Arbeitsjahr 2019/2020 sind zum ersten Mal Bildungsurlaube für die Sprachen Italienisch, Französisch und Spanisch angeboten worden, die sehr gut besucht worden sind. Aus diesem Grund ist das Angebot an Bildungsurlaube stark ausgeweitet worden, so dass im Arbeitsjahr 2020/2021 folgende elf im Programm aufgenommen worden sind:

 

  • Französisch (A2, B1)
  • Italienisch (A1, A2, B1)
  • Portugiesisch (A1)
  • Spanisch (je 2x: A1, B1)
  • Türkisch (A1)

 

Im Arbeitsjahr 2019/2020 sind viele Einzelveranstaltungen für verschiedene Sprachen angeboten worden, die gut bis sehr gut angenommen wurden.

So sind ins Programm für das Arbeitsjahr 2020/2021 viele neue Formate aufgenommen worden, die je nach Möglichkeit unter Corona durchgeführt werden können, wie:

 

  • Zwei verschiedene Mehrsprachenkurse:

 

  • Italienisch, Spanisch, Portugiesisch

 

  • Italienisch, Niederländisch, Hindi

In Mehrsprachenkursen kann man sehr effektiv mehr Sprachen parallel erwerben. Durch die sog. Kontrastive Methode lassen sich Ähnlichkeiten und Unterschiede herausfiltern, die beim Speichern der jeweiligen Sprache unterstützen. Mehrsprachenkurse sind sehr im Kommen – und die VHS Oberhausen ist die erste VHS im DOME-Verbund, die solche Kurse anbietet!

 

  • Einzelveranstaltungen für verschiedene Sprachen

 

  • Kurse mit einem Besonderen Fokus oder eine besondere Zielgruppe:

 

 

  • Französisch durch Comics (Geschichte und Entwicklung des frankobelgischen Comics mit abschließender Tagesfahrt mit Führung ins Comic-Museum in Brüssel) oder Chanson (Culture Française - Histoire et développement de la chanson Française)

 

  • Italienisch  durch Theater (Was für ein Theater! Italienisch Grundstufe A1) oder durch als Reise durch die Regionen Italiens (Das Land der Sonne: Italienisch Grundstufe A1)

 

 

  • Latein für Studentinnen und Studenten, die mit dem studienbegleitenden Lateinkurs entweder schon begonnen haben oder ihn noch vor sich haben (Latein für Anfänger*innen - Intensivkurs)

 

  • Wirtschaftsportugiesisch

 

 

 

 

Der interkulturelle Themenbereich wird unter der Überschrift „Zusammen leben“ konzipiert. Das „Interkulturelle“ meint, Menschen mit Migrationshintergrund und ohne in gemeinsamen Veranstaltungen zu kulturellen und politischen Themen einzuladen. Im Fokus politischer Bildung sind bei interkulturellen Veranstaltungen Diskriminierung und Gleichberechtigung, Rechte und Emanzipation, positive Differenzerfahrungen, Abbau von Stereotypen und Vorurteilen, Entwicklung von Solidarität und Freundschaft.

 

Café Unterwegs

Das interkulturelle Frauencafé der VHS existiert mittlerweile seit über zehn Jahren und greift Themen aus Alltag, Kultur und Politik auf. In gemütlicher Atmosphäre wird ein Thema (Situation von Frauen, Rollenbilder, Mütter und Töchter, Frauen in politischen Bewegungen, Kultur um Sterben und das Jenseits, Bräuche und Traditionen etc.) anmoderiert und in großer wie in kleiner Tischrunde ausgetauscht. Kulturelle Besonderheiten und Gemeinsamkeiten werden so positiv besetzt und erlebt. Das Angebot des interkulturellen Frauencafés findet in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum (KI) statt.

 

Zusammen leben – zusammen arbeiten – zusammen feiern

Der internationale Tag der Migranten, später der Tag der Menschenrechte bot in den letzten Jahren stets die Gelegenheit ein Kulturfest zu organisieren und unabhängig von vielen religiösen Festen einen gemeinsamen Anlass zum Feiern zu finden. Mittlerweile hat es sich als Fest des „Netzwerks Interkulturelles Lernen“ (NIL) etabliert. Das Fest findet unter Beteiligung der Volkshochschule traditionell im Dezember im Bert-Brecht-Haus statt. Neben einem kleinen Kulturprogramm gibt es vor allem Gelegenheit zum Austausch und Netzwerken bei Tee und Gebäck. Im vergangenen Jahr wurde das Fest von über 300 Menschen unterschiedlichster Herkunft besucht, darunter auch viele Familien und Kinder, für die es immer auch ein eigenes Programm gibt.

 

Dialogtisch der VHS am Oberhausener Tag des Dialoges

Initiiert und organisiert durch das „Netzwerks Interkulturelles Lernen“ (NIL) soll es am 13. November 2020 wieder einen „Tag des Dialogs“ in Oberhausen geben. Gemeinsam kommen an den Dialogtischen unterschiedlichste Menschen zu einem gewählten Thema ins Gespräch. Die VHS wird sich erneut mit einem Tisch beteiligen.

 

Eine Welt, Länderkunde

Auch im nächsten Kursjahr bietet die VHS wieder aufklärende und problemorientierte Veranstaltungen über Länder und Städte dieser Erde an. Im kommenden Kursjahr soll es u.a. einen Vortrag zu „Hongkong und Macau“ sowie einen Vortrag zum Land Belgien geben.

 

Stadtrundgang zur Geschichte der Migration

Bei einem zweistündigen Stadtspaziergang lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anhand verschiedener Stationen die Geschichte der Zuwanderung Oberhausens kennen und sehen. Von der Synagoge über Kulinarisches, vom Migrationsrat, türkischer und polnischer Zuwanderung, von Flucht und Zwangsarbeit zu einem vielkulturellen Oberhausen, spannend für einen touristischen Blick und immer wieder neu als Zuhause, als Heimatstadt.

André Wilger und das Team von der Geschichtswerkstatt Oberhausen begleiten die Gruppe und erzählen von Oberhausen und seinen Menschen.

 

Offener Stammtisch mit Amnesty International Oberhausen zum Thema Menschenrechte

Unter dem Motto „Menschenrechte - leider keine Selbstverständlichkeit“ bietet die VHS in Kooperation mit der Oberhausener Ortsgruppe von Amnesty International seit dem letzten Kursjahr einen offenen Treff zum Austausch über das Thema Menschenrechte an. Im Rahmen eines monatlichen, offenen Stammtisches stellt die Ortsgruppe ihre Arbeit an verschiedenen Beispielen vor, informiert über das Thema Menschenrechte und bietet die Gelegenheit sich darüber auszutauschen.

 

Weitere Veranstaltungen

 

Auch im kommenden Kursjahr 2020/21 wird es eine gemeinsame Veranstaltung von Volkshochschule und Integrationsrat (mit den weiteren Kooperationspartnern Stadtbibliothek und Arbeit und Leben) geben. Am 17. September 2020 ist Ali Can, Sozialaktivist, Autor sowie Gründer und Leiter des "VielRespektZentrum" Essen, dessen Twitterkampagne #MeTwo im Sommer 2018 ein enormes Echo auslöste, zu Gast im Bert-Brecht-Haus. Er wird aus seinem neuen Buch „Mehr als eine Heimat. Wie ich Deutschsein definiere“ lesen und anschließend mit den Teilnehmenden diskutieren. In Seinem Buch geht er der Frage nach, was ist eigentlich deutsch? Und er kommt zu dem Schluss, dass es die Zeit für eine Neudefinition reif ist. Die Veranstaltung ist entgeltfrei. Sollte eine Versammlung so noch nicht möglich sein, wird eine alternative Form gefunden.

 

 

 

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