Berichtsvorlage - M/16/5532-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachdarstellung

 

 

Mit der Beschlussvorlage B/16/5299-01 wurden dem Rat der Stadt in der Sitzung am 16.12.2019 das Konzept zur Umsetzung des Förderprogramms Digitalpakt und die Darstellung des kommunalen Eigenanteils im Rahmen des Digitalpaktes über das Finanzierungsprogramm Gute Schule 2020 vorgelegt. Der Rat der Stadt hat dieser Vorlage einstimmig zugestimmt. Das Konzept mit Ergänzungen zur Projektorganisation und aktualisierten nächsten Schritten wird diesem Sachstandsbericht als Anlage beigefügt.

 

Nachfolgend werden das bisherige und das geplante weitere Vorgehen dargestellt.

 

Bisheriges Vorgehen

 

Im Januar 2020 wurde zur Umsetzung der geplanten Neuvernetzungen der Schulgebäude  in Abstimmung mit der Schulverwaltung und Schulaufsicht für jeden Stadtteil eine erste Schule zur Planung und Umsetzung  ausgewählt. Diese drei Schulen befinden sich in Stadtteilen mit sozialen Stadtprojekten. Zusätzlich hat bei der Auswahl auch der Sozialindex der Schulen  (Schulausschuss 14.03.2018, Drucksache M/16/3402-01, nichtöffentlicher Teil Schulausschuss) eine Rolle gespielt. Alle drei Schulleiterinnen sind über das Projekt informiert und begrüßen die Umsetzung an ihrem Schulstandort.

 

Ziel hierbei ist, eine möglichst zeitnahe Realisierung der Vernetzungsarbeiten zu gewährleisten, um schnell erste Erfahrungen mit der geplanten, strukturierten Neuvernetzung inkl. WLAN zu sammeln sowie die Förderantragsprozeduren zu proben. Daher wurde der Fokus auch auf Grundschulen und zunächst nicht auf die größeren und damit deutlich aufwendigeren weiterführenden Schulen gelegt.

 

Die ersten Schulen sind

 

§         Steinbrinkschule für Sterkrade

§         Brüder-Grimm-Schule für Alt-Oberhausen

§         Erich-Kästner-Schule für Osterfeld

 

Im Rahmen eines Kick-Off-Termins am 04.02.2020 zur Umsetzung des Großprojektes „Digitale Schule Oberhausen“ wurden unter Beteiligung der für Schulen und IT zuständigen Beigeordneten, der Schulverwaltung, der Schulaufsicht, des Bildungsbüros, der IT, des Strategischen Immobilienmanagements der Stadt, der Pressestelle sowie dem Baumanagement der OGM u.a. der Projektaufbau erarbeitet und die Projektverantwortlichen benannt.

 

Im Anschluss daran sind im Februar 2020 die Vor-Ort-Termine an der Brüder-Grimm sowie der Steinbrinkschule zur Detailabstimmung der durchzuführenden Vernetzungsarbeiten auf Basis des erarbeiteten technischen Umsetzungskonzeptes durchgeführt worden. Der Termin an der Erich-Kästner-Schule wurde am 05. März 2020 vollzogen. Das technische Umsetzungskonzept wird über das Baumanagement der OGM an die Elektrofachfirmen weitergeleitet, damit ein einheitlicher Kenntnisstand gewährleistet ist und ein einheitlicher technischer  Standard gewährleistet werden kann. Zudem wird der OGM mitgeteilt, dass dieses technische Umsetzungskonzept bei jeglichen Neubau- bzw. Sanierungsmaßnamen an den Oberhausener Schulen zu berücksichtigen ist. Die im Rahmen der Neuvernetzung erforderlichen aktiven Komponenten (Access-Points, Switche, etc.), werden von der städtischen IT beschafft. Hierbei wird der Fokus auf den Einsatz von möglichst langlebigen, wenig wartungsintensiven und durchgängig gigabitfähigen Komponenten gelegt.

 

Auch die Vernetzungsarbeiten an den bereits laufenden Sanierungs- bzw. Neubaumaßnahmen wie z.B. am ehemaligen Hauptschulstandort Eisenheim (künftig Robert-Koch-Schule), der Schule an der Hagedornstraße (Dependance im Gebäude der ehemaligen Ottfried-Preußler-Schule) sowie der Anbau an der Steinbrinkschule wurden im Rahmen von Ortsbegehungen im Februar 2020 begutachtet und sofern noch nicht vollzogen, die geplanten Ausführungen entsprechend kontrolliert. Durch bereits im Vorfeld mit dem damaligen Strategischen IT-Management der Stadt abgestimmten, standardisierten Vernetzungsarbeiten, wurden bei den genannten Bau- bzw. Sanierungsmaßnahmen die vorgesehenen Vernetzungsarbeiten entsprechend berücksichtigt. D.h. an der Schule an der Hagedornstraße (Dependance im Gebäude der ehemaligen Ottfried-Preußler-Schule), dem Anbau an der Steinbrinkschule sowie am künftigen Standort der Robert-Koch-Schule wurde / wird eine zukunfts- und gigabitfähige Gebäudevernetzung inkl. WLAN-Ausbau im Rahmen der Baumaßnahme installiert. Gleiches gilt für die bereits vollzogenen Vernetzungsarbeiten am ehemaligen Hauptschulstandort Alstaden und neuem Standort der Ruhrschule.

 

 

Ebenfalls vorbereitet sind die für die ersten Schulen zu stellenden Förderanträge. Sobald die Kostenschätzung für die Vernetzungsarbeiten von der OGM vorliegt, werden die Förderanträge eingereicht. Dies wird noch im März 2020 erfolgen. Nach Rücksprache mit dem Fördergeber ist mit einer Bearbeitungszeit von 6 - 8 Wochen zu rechnen.

 

Die Vernetzungsarbeiten an den drei ersten Schulen sollen dann in den Sommerferien 2020 durchgeführt und abgeschlossen werden.

 

Weiteres Vorgehen

 

Wie dem beigefügten Konzept auf Seite 7 zu entnehmen ist, soll der Vernetzungsausbau der Schulgebäude möglichst synchron mit dem Breitbandausbau erfolgen. Der Submissionstermin zur europaweiten Ausschreibung für den Aufbau eines Glasfasernetzes ist erfolgt und es wurden zwei gültige Angebote abgegeben. Die Einreichung des Förderantrages für den Glasfaserausbau erfolgt im März 2020. Auch hier ist von einer Bearbeitungszeit seitens des Fördergebers von 6 – 8 Wochen auszugehen. Mit einem Förderbescheid ist mithin bis Ende April / Anfang Mai 2020 zu rechnen. Anschließend wird in dem Projekt „Glasfaserausbau“ gemeinsam mit dem ausgewählten Tiefbauunternehmen und den übrigen Projektbeteiligten anhand von Parametern wie

 

§         bestehende Leerrohre

§         Streckenlänge

§         Sozialindex

 

die Reihenfolge der anzubindenden Schulstandorte, ausgehend von den beiden Hauptstandorten (Rathaus Oberhausen und Technisches Rathaus) festgelegt. Diese Reihenfolge soll dann auch maßgebend für die durchzuführenden Vernetzungsarbeiten in den Gebäuden sein.

 

Um bis zu diesem Zeitpunkt keine Zeit zu verlieren, werden bis zu der beschriebenen Erarbeitung der Reihenfolge der anzubindenden Schulstandorte, bereits erste weiterführende Schulen sowie weitere  Grundschulen zur Abstimmung der Vernetzungsarbeiten begangen, um möglichst ein Beispiel für jede Gebäudegröße und -beschaffenheit mit einer konkreten Kostenplanung zu hinterlegen und auch bereits weitere Förderanträge stellen zu können. Ebenfalls wird ein tragfähiges Betriebs-, Wartungs- und Supportkonzept für den Betrieb der neuen Infrastruktur erarbeitet.

 

Allgemeine Information

 

Die Begehung eines jeden Schulstandortes ist trotz des vorhandenen, standardisierten technischen Einsatzkonzeptes u.a. aus folgenden Gründen zwingend erforderlich:

 

Die räumlichen Gegebenheiten sowie die vorhandenen Vernetzungsstrukturen an den unterschiedlichen Schulstandorten differieren derart, dass zur Errichtung eines zentralen Serverraumes und zur Implementierung von Etagenverteilern, eine Begehung jedes einzelnen Schulstandortes erforderlich ist. Zudem sind bei einer strukturierten Gebäudevernetzung neben den Unterrichtsräumen auch noch etwaige andere Räumlichkeiten zu berücksichtigen.

 

Dies sind

 

§         OGS-Räume

§         Schulbibliotheken

§         Lehrerzimmer

§         Mensen (Online-Bezahlsysteme)

§         Funktionsräume

§         etc.

 

Diese Räume sind in Größe, Beschaffenheit und Anforderung an die Vernetzung so unterschiedlich, dass hierfür eine individuelle Detailabstimmung unter Einbindung der Schulleitung und der Fachfirmen unumgänglich ist. Dies wurde bei den Vor-Ort-Terminen an den drei ersten Schulen auch wie beschrieben und erfolgreich vollzogen.

 

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Anlagen

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