Antragsvorlage - A/16/5570-01

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag

 

Die Bezirksvertretung beauftragt die Verwaltung mit der Konzeption eines Aufstellungsortes für die Ausschnitte des Mawick Mosaiks. Dabei sollen

 

a) die Anregung eines Skulpturenparks aufgegriffen werden, ebenso wie b) Vorschläge aus der Bürgerschaft – etwa in Form eines Ideenwettbewerbs sowie c) die hiermit gegebene Anregung von Offen für Bürger, das Mosaik im nahen Umfeld des ehemaligen Standorts an der Finanzstraße aufzustellen.

 

Die Konzepte sollen zum einen eine Kalkulation der Kosten für die Aufstellung enthalten SOWIE zum anderen eine Kalkulation der jährlichen Pflegekosten für den Erhalt der Mosaik-Ausschnitte.

 

Dabei sollte das Kunstwerk in einer Denkmalpflegeliste der Stadt inventarisiert werden.

 

Die Konzeptionen sollen der Bezirksvertretung anschließend zur Abstimmung vorgestellt werden.

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Sachverhalt

Begründung

 

Der Vorschlag der Verwaltung wirkt unausgegoren und aktionistisch. Er hat weder ein erarbeitetes Konzept noch eine Kostenaufstellung für die Errichtung NOCH ein Pflegekonzept für den Erhalt des Kunstwerks. In dieser Form kommt der Antrag einer zweiten Zerstörung gleich und wird von uns abgelehnt. Denn so wie vorgeschlagen, ist das Kunstwerk schonungslos der Witterung sowie dem Vandalismus ausgesetzt, und nur eine Frage der Zeit, bis auch die Ausschnitte zerstört sind.

Es wundert uns, dass sich die Verwaltung vier Jahre lang Zeit mit der versprochenen Aufstellung gelassen hat, um dann mit einem Beschluss ohne Hand und Fuß vorzuschlagen, der auch noch am Fachgremium Kulturausschuss vorbei geführt wird.

 

Offen für Bürger möchte aber konstruktiv mit der Idee umgehen und diese so erweitern, dass das Mosaik der Sterkrader Öffentlichkeit erhalten bleibt.

 

Eben WEIL die im Beschluss angeführte „Identitätswirkung für die heimische Bevölkerung“ hoch ist, ist allerdings nicht nur der Ort der Aufstellung mit den Bürger abzustimmen, sondern auch dafür zu sorgen, dass die Mittel für die anschließende Pflege des Kunstwerks vorhanden sind.

 

Wir schlagen daher vor, dass die Verwaltung zum einen für den ins Spiel gebrachte Vorschlag ein Konzept erstellt, das diese Aufstellungs- wie Pflegekosten einbezieht.

 

Ferner wünschen wir uns, dass weitere Aufstellungsorte in der Stadtgesellschaft und auch im Fachgremium diskutiert werden. Ein Vorschlag von Offen für Bürger ist es, das Mosaik im Umfeld des ehemaligen Gebäudes an der Finanzstraße aufzustellen, denn dort wäre es wieder in seinen angedachten Zusammenhang eingegliedert.

 

Ich bitte daher um eine Änderung des Antrags in diesem Sinn.

 

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