Berichtsvorlage - M/16/5469-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Einheitliches Becherpfandsystem im Stadtgebiet
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Umwelt
- Bearbeitung:
- Annette Lavin
- Verantwortung:
- Werntgen-Orman
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Umweltausschuss
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Kenntnisnahme
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26.02.2020
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Sachverhalt
Bezug:
Drucksache A/16/51119-01 vom 18.11.2019
Sachdarstellung:
Die Verwaltung wurde mit der oben genannten Drucksache beauftragt zu prüfen, in wie weit ein einheitliches „Coffee-to-Go Becherpfandsystem“ in Oberhausen umsetzbar ist und wurde aufgefordert, hierzu Gespräche mit möglichen Partnern zu führen.
Die Beigeordnete für Umwelt, Gesundheit und Mobilität, Sabine Lauxen, lud hierzu am 30. Januar 2020 zu einem „Runden Tisch“ ein, um mögliche Modelle eines Becherpfandsystems für Oberhausen mit Beteiligten aus Gastronomie, Bäckereien und des Hotel-und Gaststättenverbandes zu diskutieren und ein Modell im Rahmen einer freiwilligen Selbstverpflichtung für Oberhausen zu favorisieren sowie eine Umsetzung anzustreben.
Das Ergebnis des Runden Tisches ist, dass der Münchener Anbieter recup das beste Gesamtpaket für Oberhausen darstellt. Folgende Kriterien waren ausschlaggebend
- Das Angebot bietet für Unternehmen einen niederschwelligen Einstieg in ein einheitliches Pfandsystem. Die Kosten für eine Beteiligung sind aus Sicht aller vertretenen Beteiligten leistbar. Das Pfand pro Becher in der Ausgabe beträgt lediglich einen Euro.
- Das Unternehmen bietet eine komplette Infrastruktur für die Abwicklung, insbesondere Becherlieferung und Verteilung sowie verschiedene Bechergrößen in einheitlichem Design (02, 03 und 0,4 Liter).
- Der Anbieter recup ist deutschlandweit aktiv, die Becher können an allen bundesdeutschen recup-Partnerstellen abgegeben werden.
- recup ist bereits an acht Standorten in Oberhausen aktiv
- recup verfügt über eine eigene App für Smartphones mit interaktiver Kartenführung für das Auffinden von Rückgabestellen.
Mit Klärung noch offener Fragen betrieblicher Art durch die Unternehmen (u.a. betriebliche Verbuchung der Pfand Ein- und Auszahlungen über die Kassensysteme, Spülkapazitäten in beteiligten Betrieben) und Prüfung der möglichen Unterstützung im Rahmen der Umsetzung durch Öffentlichkeitsarbeit von Seiten der Verwaltung, hat der Prozess zur Einführung eines stadtweiten einheitlichen Becherpfandsystems begonnen.
Die Gewinnung weiterer Partner und Partnerinnen für das recup System in Oberhausen ist vereinbart und wird aktiv von der Verwaltung (Lokale Agenda21) und der Dehoga vorangetrieben.
