Antragsvorlage - A/16/5103-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Antrag der CDU-Fraktion gem. § 4 der Geschäftsordnung für den Rat der Stadt Oberhausen – Friedhöfe als „Stille Parks“
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Antragsvorlage
- Federführung:
- CDU-Fraktion
- Bearbeitung:
- Brigitte Beba
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Umweltausschuss
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Vorberatung
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31.10.2019
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Erledigt
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Bezirksvertretung Osterfeld
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Anhörung
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05.11.2019
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Erledigt
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Bezirksvertretung Alt-Oberhausen
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Anhörung
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06.11.2019
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Erledigt
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Bezirksvertretung Sterkrade
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Anhörung
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07.11.2019
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Erledigt
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Finanz- und Personalausschuss
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11.11.2019
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Erledigt
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Rat der Stadt
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Beschlussfassung
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18.11.2019
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Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag
- Der Rat der Stadt bittet die Verwaltung, zu prüfen, ob und inwieweit nicht genutzte sowie in Zukunft freiwerdende Oberhausener Friedhofsflächen in sogenannte Stille Parks umgewandelt werden können.
- Der Rat der Stadt bittet in diesem Zusammenhang ebenfalls zu prüfen, ob diese Stillen Parks als Ausgleichsflächen ausgewiesen und angeboten werden können.
Sachverhalt
Begründung
Noch im Jahr 1995 wurden auf städtischen Friedhöfen in Oberhausen 1.081 verstorbene Menschen in Särgen beigesetzt. Lediglich 215 Urnenbeisetzungen gab es. Bereits zehn Jahre später hatte sich die Zahl der Sargbeisetzungen mehr als halbiert. Diese Entwicklung hat sich konsequent fortgesetzt. Im Jahr 2018 wurden 1.306 Tote auf städtischen Friedhöfen beigesetzt. Davon waren 1.037 Bestattungen Urnenbestattungen (79 Prozent).
Der Flächenverbrauch auf den Friedhöfen ist über die Jahre hinweg also immer geringer geworden. Bereits im Jahr 2006 wurden deshalb auf vier städtischen Friedhöfen insgesamt 125.400 qm entwidmet. Ziel war es, weitere Preissteigerungen für Bestattungen zu vermeiden, weil Anteile der Grünpflege in die Bestattungskosten einfließen.
Die CDU-Fraktion wünscht sich, dass einerseits auf die Veränderung der Bestattungskultur in unserer Gesellschaft reagiert wird. Der daraus resultierende geringere Flächenverbrauch sollte zum Wohle unserer Stadtgesellschaft genutzt wird, während die Würde der Toten geachtet und die Friedhöfe als Stätten der stillen Einkehr erhalten bleiben. Deshalb bittet die CDU-Fraktion die Verwaltung darum, zu prüfen, ob nicht genutzte Flächen in Stille Parks verwandelt und diese dann als Ausgleichsflächen genutzt werden könnten.
Wichtig ist uns dabei auch der Gedanke, dass Stille Parks eine Möglichkeit zur inneren Einkehr und zur Erholung für unsere Bürgerinnen und Bürger bieten und zugleich von erheblicher Bedeutung für das Stadtklima sind.
Ausgleichsflächen können Investoren aktuell auf Oberhausener Boden nicht mehr angeboten werden. Dies führt dazu, dass unseren Bürgerinnen und Bürgern der ökologische Nutzen dieser Flächen vorenthalten wird.
