Berichtsvorlage - M/16/4984-01

Reduzieren

Beratungsfolge

Reduzieren

Sachverhalt

Sachdarstellung

 

Vor dem Hintergrund der weiterhin bestehenden Grenzwertüberschreitungen im Stadtgebiet hat die Stadt Oberhausen die Erstellung eines Masterplans zur Senkung der Stickstoffdioxidbelastung und Einhaltung der Grenzwerte gefördert bekommen und diesen beauftragt. Durch die Ergebnisse des Masterplans soll die Stadt Oberhausen in die Lage versetzt werden, möglichst schnell effektive Maßnahmen zur Reduzierung der Schadstoffbelastung umzusetzen.

 

Dazu gehört ein ÖPNV, der die Mobilitätsbedürfnisse der Kunden möglichst optimal erfüllt. Bislang hat hinsichtlich der Flexibilität der Anknüpfungspunkte und der Spontanität der Mobilitätsleistung der motorisierte Individualverkehr (MIV) im Vergleich zum öffentlichen Verkehr einen Vorteil. So ist eine Abfahrt beim Reisen per ÖPNV bislang nur an den Haltestellen möglich. Außerdem schränkt die Taktung in geringer frequentierten Gebieten sowie nachts die Mobilität der Kunden ein. Im Gegensatz dazu können beim MIV Zeit und Ort der Fahrt durch die Reisenden selbst bestimmt werden.

 

Mit der Einführung von „Bus on Demand“ (Steckbrief 1.6) wird diese Flexibilität bzw. die individuelle Fahrt zukünftig auch im ÖPNV möglich, was dessen Attraktivität deutlich steigern wird. Zudem ist eine Ausweitung des Angebots in den Tagesrandzeiten möglich.

 

Der „Bus on Demand“ hat keine festgelegte Route, diese wird stattdessen von einer PC-gestützten Tourenplanung je nach Anforderungslage der Kunden berechnet. Nach der Auftragsannahme mittels einer App oder durch einen Anruf der Kunden werden mehrere Anfragen im System gebündelt und daraus von der Software die Fahrtroute optimiert. Der Nutzer wird im Bedienungsgebiet dort abgeholt und abgesetzt, wo er hin möchte und der (Klein-)Bus (ggf. Van) halten kann. Somit bietet der „Bus on Demand“ eine flexible und spontane Nutzbarkeit und eine umweltfreundliche Alternative zum PKW.

 

Der Betrieb ist für Anfang 2020 im Oberhausener Norden geplant. Im Gegensatz zum „myBus“ der DVG in Duisburg erfolgt das Angebot über die gesamte Woche immer ab 21:00 Uhr mit dem Ziel, das Angebot als einen festen Bestandteil des ÖPNV zu etablieren.


Ein Vertreter der STOAG wird in der Sitzung das Konzept und die Vorgehensweise im Rahmen einer Präsentation vorstellen.

 

 

 

Loading...