Antragsvorlage - A/16/4875-01

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag

 

a) Der Rat der Stadt beauftragt die Verwaltung, die Einrichtung von sogenannten Fietsen- bzw. Fahrradbussen im ÖPNV für das geplante Mobilitätskonzept zu prüfen.

 

b) Dabei ist zu prüfen, mit welchem zusätzlichen Aufwand und welchen zusätzlichen Kosten die Einrichtung von Fietsen- bzw. Fahrradbussen im öffentlichen Nahverkehr verbunden ist. Ob das Konzept ganzjährig oder nur während der Fahrradsaison (April bis Oktober) betrieben werden kann sowie ob der Service auf allen oder nur auf bestimmten Strecken gelten soll.

 

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Konsequenzen

Konsequenzen

 

a) Finanzielle

 

    keine  [ ]

 

    ja   [X]

 

b) Sonstige

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Sachverhalt

Begründung / Sachdarstellung

 

a) Der Rat der Stadt beauftragt die Verwaltung, die Einrichtung von sogenannten Fietsen- bzw. Fahrradbussen im ÖPNV für das geplante Mobilitätskonzept zu prüfen.

 

b) Dabei ist zu prüfen, mit welchem zusätzlichen Aufwand und welchen zusätzlichen Kosten die Einrichtung von Fietsen- bzw. Fahrradbussen im öffentlichen Nahverkehr verbunden ist. Ob das Konzept ganzjährig oder nur während der Fahrradsaison (April bis Oktober) betrieben werden kann sowie ob der Service auf allen oder nur auf bestimmten Strecken gelten soll.

 

Die Idee von Fahrradbussen ist inzwischen in einigen Städten etwa des Münsterlands verbreitet. Ein Fahrradbus besteht aus einem normalen Bus mit einem Fahrradanhänger,

der 16 bis 20 Fahrräder transportieren kann.

Vorteil für den Busverkehr:

        Die Fahrräder blockieren keine Plätze für Kinderwagen, Rollatoren und Rollstühle,

        Die Chancen für Radler, einen Platz im Bus zu bekommen steigen,

        Fahrradpendler können den Bus nehmen, um ein Stück ihres Wegs zu erleichtern,

        das Pendeln mit Rad und Bus wird erleichtert und damit werden zusätzliche Anreize geschaffen, auf Fahrrad und ÖPNV umzusteigen,

        Fahrrad und ÖPNV werden auch für den Tourismus und Freizeitverhalten attraktiver,

        Stärkung des OPNV: alternative Mobilität zum Auto kann damit einen Anschub bekommen, der Autoverkehr unter Pendlern und in der Freizeit kann bei einem attraktiven Angebot sinken,

        entsprechend geringere Schadstoffbelastungen in der Stadt,

        entsprechend Mehreinnahmen im Öffentlichen Nahverkehr.

 

Die Mitnahme des Fahrrads ist bei Fietsenbussen in der Regel kostenlos, kann jedoch nach Prüfung der Rentabilität auch gegen Gebühr erfolgen. Wir würden diese Lösung, zumindest aber eine kostengünstige Variante auch in Oberhausen begrüßen, wo die Mitnahme des Fahrrads bisher 3,60 Euro (Zusatzticket) kostet. Dies müsste jedoch entsprechend mit geprüft werden.

Wir erwarten, dass der Service zu zusätzlichen Ticketeinnahmen führen wird, die eine kostenlose Fahrradmitnahme ganz oder zum Teil kompensieren können.

 

Auch zu erörtern ist, welche Linien sich für diese Maßnahme besonders eignen. Wir vermuten, dass gerade Linien, die über Stadtgrenzen etwa nach Mülheim, Duisburg und Dinslaken hinaus gehen, attraktiv seien werden.

 

Die Stadtverwaltung sollte dafür nicht nur eng mit der Stoag zusammenarbeiten, sondern auch Kontakt ins Münsterland aufnehmen, wo diese Maßnahme seit Jahren betrieben wird. Ferner wäre bei den Nachbarstädten nachzufragen, ob sie sich bei Linien, die die Stadtgrenzen überschreiten, an der Idee beteiligen.

 

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