Beschlussvorlage - B/16/4823-01

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag

 

Der Kulturausschuss beschließt in seiner Funktion als Betriebsausschuss des Theater Oberhausen das Theater Oberhausen zu ermächtigen, mit dem Land Nordrhein-Westfalen eine Fördervereinbarung im Rahmen der Profilförderung „Neue Wege“ des Landes NRW zu schließen.

 

Die Förderung umfasst einen Zeitraum von 4 Jahren, der Eigenanteil des Theater Oberhausen beträgt 145.885 €. Die Fördersumme beträgt 434.935 €.

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Konsequenzen

Konsequenzen

 

a) Finanzielle

 

    keine  [ ]

 

    ja   [X] Die Mittel sind im Etat des Theaters vorhanden.

 

b) Sonstige

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Sachverhalt

Begründung

 

Kommunale Theater und Orchester wollen "Neue Wege" gehen. So heißt das Förderprogramm, das in diesem Jahr zum ersten Mal vom Land Nordrhein-Westfalen ausgeschrieben worden ist. In Partnerschaft mit dem Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW erfolgt die Steuerung durch das NRW KULTURsekretariat (Wuppertal) als Verbund der theater- und orchestertragenden Städte Nordrhein-Westfalens.

 

Eine fünfköpfige Jury hat 15 Projekte an kommunalen Orchestern und Theatern ausgewählt. Darunter ist auch das Theater Oberhausen, das mit 435.000 Euro gefördert wird.

 

Das Programm "Neue Wege" will dazu ermutigen, profilbildende Projekte anzugehen. Es ist Teil einer Neustrukturierung der Förderung für kommunale Theater und Orchester in Nordrhein-Westfalen.

 

NEUE WEGE am Theater Oberhausen:

 

Das Theater Oberhausen ist mit seiner neuen Leitung zur Spielzeit 2017/18 mit dem Ziel angetreten, ein für die Stadt wesentliches Zentrum für darstellende Künste, ästhetische Bildung und gesellschaftlichen Dialog zu werden, Theater für und mit den Oberhausener*innen zu machen.

Mit der „Neue Wege“-Förderung sollen folgende Ziele erreicht werden:

 

Verstetigung der theater:faktorei - Angebote

 

Die Angebote der theater:faktorei sind für die Teilnehmenden kostenlos. Den Mitarbeiter*innen möchten wir eine Aufwandsentschädigung anbieten und die Produktionen mit einem kleinen Ausstattungsetat künstlerisch unterstützen. Außerdem wird das theater:faktorei-Angebot erweitert und professionalisiert.

 

Akademie für laute Gedanken

 

Werktags sollen die Foyers ab 15 Uhr und an Samstagen bereits ab 10.30 Uhr öffnen. Man wird dort lesen, spielen, musizieren oder einfach nur Tee und Kaffee trinken können. Es wird verschiedene bildungs- und theaterpädagogische Angebote geben und eine Theaterpädagogin wird als Ansprechpartnerin vor Ort sein.

 

In diesen Foyes soll die „Akademie der lauten Gedanken“ (AT) stattfinden mit Workshops mit Künstler*innen und anderen Expert*innen, Diskussionen und Vorträgen und mit einer Partizipativen Hausautor*innenschaft mit Schreibwerkstatt.

 

Verstetigung von theatralen Angeboten in der Stadt und partizipativen Angeboten im Theater

 

2020 werden wir uns mit Didier Eribons „Rückkehr nach Reims“ beschäftigen und in einem „Rückkehr nach Oberhausen“-Projekt wieder mit den Bürger*innen eine theatralen Umsetzung an einem besonderen Oberhausener Ort entwickeln.

 

Wir planen eine „Tanz-Ambulanz“: Monika Gintersdorfer und Franck Edmond, die Leitenden der Gruppe „La Fleur“, wollen mit Mitgliedern ihrer Gruppe ein leerstehendes Ladengeschäft beziehen und dort ein offenes Tanzatelier anbieten.

 

Mit der Förderung durch „Neue Wege“ können wir den bereits beschrittenen Weg weitergehen. Die Oberhausener*innen sollen Teil des Theaters werden und das Theater wirklich ein Stadttheater im Wortsinne. Wir wollen von projektbezogenen Partizipatipationsangeboten zu einer radikalen Verschränkung von Kunst und Bürger*innenbeteiligung gelangen.

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