Antragsvorlage - A/16/4579-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Grüne Ratsfraktion: Verwendung von Mehrwegflaschen und -geschirr und Mülltrennung
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Antragsvorlage
- Federführung:
- Fraktion DIE GRÜNEN
- Bearbeitung:
- Armin Röpell
- Verantwortung:
- Andreas Blanke
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Geplant
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Umweltausschuss
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Vorberatung
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11.04.2019
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Erledigt
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Rat der Stadt
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Beschlussfassung
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20.05.2019
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Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag
Der Rat der Stadt beschließt, dass
- bei Gremiensitzungen und Veranstaltungen in den Oberhausener Rathäusern, Dienstgebäuden, Schulen und anderen städtischen Gebäuden ausschließlich Mehrweggeschirr und -flaschen, die vorzugsweise in der Region abgefüllt werden, verwendet werden und
- in den oben genannten Gebäuden eine Mülltrennung nach Papier-, Plastik-, Rest- und Biomüll stattfindet. Dafür sind den Mitarbeiter*innen ein entsprechendes Abfalltrennsystem zur Verfügung zu stellen.
- Ferner ist Sorge dafür zu tragen, dass dem jeweils beauftragten Reinigungsservice Möglichkeiten des getrennten Einsammelns in den Büros und der zentralen Entsorgung zur Verfügung stehen. Gegebenenfalls müssen die Reinigungsverträge angepasst werden, sofern Regelungslücken in der Leistungsbeschreibung bestehen.
- Ferner überprüft die Stadtverwaltung, ob in den einzelnen Verwaltungsstellen Glascontainer gut erreichbar und so nutzbar sind.
Sachverhalt
Begründung:
Die wachsende Plastikflut und die Vermüllung nehmen überhand. Plastik ist eine gravierende Bedrohung für unseren Planeten. In Deutschland fallen jährlich pro Kopf 220,5 Kilogramm Verpackungsabfall an, davon sind 37,6 Kilogramm Plastikmüll. Der Mehrweganteil bei Getränkeverpackungen ist auf einem Tiefststand. Umweltschädliche Einwegflaschen boomen und verdrängen die ökologischeren Mehrwegflaschen vom Markt.
Neben der Vermeidung von Müll gilt noch immer das Gebot der Trennung. Vor allem bei Papier und Glas ist die Recyclingquote herausragend. Immerhin lässt sich Altpapier bis zu fünf Mal wiederverwerten. Kartons bestehen zu mehr als 90 Prozent aus Recyclingfasern. Glas lässt sich unendlich oft wieder einschmelzen und hat eine Verwertungsquote von 85 Prozent für auf den Markt gebrachte Behältergläser.
Aus den Verwaltungsstellen, aber auch aus den Schulen mehren sich Hinweise, dass eine Mülltrennung sowohl in den Büros und Schulgebäuden als auch nachgelagert beim Reinigungsservice nicht wie erwünscht möglich ist. Voraussetzung für die Einhaltung von Mülltrennungsstandards ist einerseits eine entsprechende Ausstattung der Büros Räume und der Wagen der Reinigungsservices, aber auch klar formulierte Dienstanweisungen an die Verwaltungsanstellten als Hilfestellung für eine zeitgemäße Mülltrennung. In den Schulen sollte umweltgerechtes Verhalten durch differenzierte Sammelmöglichkeiten den Schülerinnen und Schülern ermöglicht werden.
