Berichtsvorlage - M/16/4556-01
Grunddaten
- Betreff:
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Antrag der SPD-Fraktion im Rat gemäß § 2 der Geschäftsordnung für den Rat der Stadt:Sachstandsbericht „RWO-Tribüne – hier: Behindertenplätze“
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Sport
- Bearbeitung:
- Sigrid Kramp
- Verantwortung:
- H.-B. Reuschenbach
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Sportausschuss
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Beschlussfassung
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28.03.2019
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Erledigt
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Beirat für Menschen mit Behinderung
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Beschlussfassung
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10.04.2019
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Sachverhalt
Sachdarstellung
Die neue Stehtribüne im Stadion Niederrhein wurde im Mai 2018 fertiggestellt und in Betrieb genommen. Bereits während der Bauphase als auch im Anschluss wurde das Thema „Standorte für Rollstuhlfahrer/Innen im Stadion Niederrhein“ mit dem dort ansässigen Verein SC Rot-Weiß Oberhausen e. V. (RWO) mehrfach diskutiert.
Mit Schreiben vom 29.11.2018 legte RWO ein erstes Konzept für die Nutzung einer mobilen Variante vor. Nach Prüfung dieses Entwurfs fand am 10.01.2019 ein Ortstermin in dieser Angelegenheit im Stadion Niederrhein statt. Beteiligt waren neben RWO und dem Bereich 2-5/Sport auch das Büro für Chancengleichheit und Herr Dr. Kossowski von der Kommission Barrierefreiheit. Der Ortstermin brachte folgendes Ergebnis:
In der Regel besuchen vier bis fünf Personen mit Rollstuhl ein Heimspiel. Bei Top-Spielen (ca. dreimal je Saison) kann sich die Zahl auf bis zu 15 erhöhen. Im ebenerdigen Bereich der neuen Tribüne wurden zwei neue Behindertentoiletten errichtet. Die Ausstattung wurde von der Kommission Barrierefreiheit als gut bewertet. Die Eingangstüren zu den Toiletten öffnen sich nicht automatisch. Diese Problematik wird dadurch gelöst, dass das Sicherheitspersonal, welches sich während der Spiele unmittelbar am danebenliegenden Tor zum Innenraum befindet, im Bedarfsfall Hilfestellung leisten kann.
Der generelle Zugang zu den Zuschauerplätzen für Menschen mit Behinderung, insbesondere für Rollstuhlfahrer/Innen, erfolgt über den neu erstellten Vorplatz und dann durch das bereits angesprochene Tor zwischen Steh- und Haupttribüne. Die bisherige Problematik des Zugangs über den Spielertunnel unter der Haupttribüne entfällt somit komplett.
Es sind nunmehr zwei Zuschauerbereiche für Rollstuhlfahrer/Innen geplant. Der bisher genutzte Bereich im Block C1 der Haupttribüne ist weiterhin für Rollstuhlfahrer/Innen reserviert. Die Zuwegung zu den Plätzen erfolgt wie beschrieben. Ein zweiter Bereich ist im Innenraum vor der Stehtribüne an derselben Zugangsseite geplant. Dieser befindet sich somit in unmittelbarer Nähe zum Spielfeld und verfügt über eine uneingeschränkte Sicht. Dieser Bereich muss optisch eingegrenzt werden (Markierung) und darf nicht in Spielfeldrichtung verlassen werden. Da die Stellfläche (Pflasterfläche) ein minimales Gefälle hat, ist sie nicht für jeden Rollstuhltyp geeignet, Alternativplätze im Block C1 sind – wie bisher - vorhanden.
Die Plätze vor der neuen Stehtribüne erhalten eine mobile Überdachung (s. Anlage). Die Rahmenkonstruktion wird aus verschweißten Vierkantrohren mit einem Dach aus Lichtstegplatten bestehen (z. B. Doppelstegplatte oder Alubond in einer Stärke von 2-3 mm). Die Dachkonstruktion schützt insbesondere vor Regen und geworfenen Gegenständen.
Da die Konstruktion fahrbar ist kann sie an jede Spieltagsituation, z.B. bei einem veränderten Werbebandenaufbau, angepasst werden. Das Wegrollen wird mit Feststellbremsen an den Rollen verhindert. Unter der vier Meter breiten und zwei Meter hohen Konstruktion, stehen vier Stellplätze zur Verfügung. Die Konstruktion wird durch RWO beauftragt und soll zum Auftakt der Saison 2019/2020 zur Verfügung stehen.
Beide genannten Bereiche für Rollstuhlfahrer/Innen befinden sich in der Nähe zu den Behindertentoiletten sowie dem Catering. Durch die Kommission für Barrierefreiheit wird RWO darum gebeten, die zukünftigen Nutzer über die neue Situation zu informieren.
Darüber hinaus sind die folgenden Verbesserungen für Menschen mit Behinderung geplant bzw. bereits umgesetzt:
Von der Buswendeschleife an der Lindnerstraße führt ein taktiles Leitsystem Menschen mit Sehbeeinträchtigungen über den Vorplatz zur neuen Stehtribüne sowie zu den Behindertentoiletten. Die Sicherheit auf den Stadiontreppen soll durch einen kontrastreicheren Anstrich verbessert werden.
Darüber hinaus findet am 19.03.2019 ein weiterer Ortstermin unter Beteiligung des Bereiches 5-6/Verkehrsplanung und Tiefbau statt. Ziel des Termins ist es, die vorhandenen Behindertenparkplätze vor der Sport- und Freizeitanlage neben der Buswendeschleife von zwei auf fünf zu erweitern und diese entsprechend optisch abzugrenzen. Aufgrund der geplanten Neugestaltung der Lindnerstraße in den nächsten Jahren soll die Maßnahme kostengünstig in provisorischer Form umgesetzt werden.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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606,6 kB
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