Berichtsvorlage - M/16/4550-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Zwischenbericht "Masterplan Wirtschaft"
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Dezernat 0 / Strategische Planung
- Bearbeitung:
- Andrea Scholten
- Verantwortung:
- Dez 0 Herr Güldenzopf
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
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●
Erledigt
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Hauptausschuss
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Kenntnisnahme
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25.03.2019
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Sachverhalt
Sachdarstellung
Ausgangslage
Die Stadt Oberhausen ist aktuell von einer besonderen Dynamik geprägt (siehe Tabelle) –mit einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung der gut positionierten Unternehmen, den neuen Ansiedlungen und Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe und bis zu 80 Millionen Euro Fördergeldern für die drei Innenstädte.
Zahl der Arbeitslosen | -15,2% (2013-2018) |
Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten am Arbeitsort bzw. Wohnort | +5,9% / +8,0% (Juni 2013-Juni 2018) |
Kaufkraft (pro Kopf)* | +11,9% (2013-2018) |
Bruttoinlandsprodukt | +7,44% (2011-2016) |
*2013: aktualisiert, 2018: aktuell (IHK MEO, Mrz. 2019)
Mit Blick auf die absoluten Zahlen und die dahinter stehenden Implikationen werden jedoch die weiterhin großen Herausforderungen und Folgen des Strukturwandels deutlich. Dazu gehören die nach wie vor zu hohe (Langzeit)Arbeitslosigkeit, die zu geringe Kauf- und Steuerkraft sowie der enge finanzielle Spielraum für die Kommune.
Es ist Ziel, mit Hilfe des Masterplans Wirtschaft auf Basis der positiven Entwicklungen einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Herausforderungen zu leisten. Es bietet sich jetzt die Möglichkeit, um Oberhausen noch besser auf die Zukunft einzustellen und auf Basis der Dynamik langfristige Lösungen zu entwickeln – für eine starke Wirtschaft und mehr Arbeitsplätze, für bessere Teilhabe und für eine sichere, lebendige, lebenswerte Stadt.
Projekt
Die Stadt Oberhausen erarbeitet gemeinsam mit zentralen Akteuren bis Ende 2019 einen Masterplan für den Wirtschaftsstandort Oberhausen. Der Masterplan wird Richtschnur für Wachstum und Beschäftigung, die neben strategischen Zielen auch konkrete Handlungspakete beschreibt. Der Prozess der Erarbeitung stärkt Netzwerke und sorgt am Ende für Umsetzungsschritte mit klaren Verantwortlichkeiten. Die Ergebnisse werden auf einer Konferenz vorgestellt. Die Beteiligten bekennen sich dabei zur Umsetzung der Ergebnisse. Der Masterplan Wirtschaft soll als Grundlage für Beschlüsse des Rates der Stadt Oberhausen dienen. Entsprechend ist bei der Erstellung auf die Entwicklung von Handlungsempfehlungen zu achten.
Ziele:
- Wirtschaft und Arbeit als zentrale Themen mit Blick auf Oberhausen ins Bewusstsein der Verwaltung, Stadtgesellschaft und Unternehmen bringen. Verstärkung einer Aufbruchsstimmung als Signal und als Neustart für Initiativen, um die großen Herausforderungen anzugehen.
- Setzen von Prämissen und strategischen Optionen bzw. Zielen entlang derer konkrete Aufgabenpakete und Meilensteine sowie Verantwortlichkeiten verankert sind.
- Positionierung Oberhausens als (internationaler) Wirtschaftsstandort und als Teil unserer Region. Dafür müssen Ziele mit Blick auf die anstehende „Ruhrkonferenz“ sowie den Regionalplan Ruhr diskutiert werden.
- Beteiligung auf Basis eines offenen buttom-up-Prozesses, in dem Anregungen, Ideen und Fragestellungen von einer breiten Basis eingebracht werden. Es ist ausdrücklich das Ziel, Unternehmerinnen und Unternehmer mit ihren Vorstellungen und Lösungen im Prozess zu verankern.
- Aktivierung wichtiger Stakeholder und Verfestigung von Netzwerken, um Aufgaben auf möglichst viele Schultern zu verteilen und mehr Raum bzw. mehr Motivation für Eigeninitiative zu schaffen.
Struktur
Der Prozess lebt von der breiten Beteiligung und dem Input von Unternehmerinnen und Unternehmern, Verbänden und Gewerkschaften sowie internen und externen Expertinnen und Experten. Maßgeblich getragen und organisiert wird der Prozess von einem Lenkungskreis, der aus dem Oberbürgermeister der Stadt Oberhausen, Wirtschaftsförderung, Industrie- und Handelskammer, Unternehmerverband, Kreishandwerkerschaft, Agentur für Arbeit, DGB und Fraunhofer Institut UMSICHT besteht.
Lenkungskreis Masterplan Wirtschaft | ||
Name | Institution | Funktion |
Jürgen Koch | Arbeitsagentur Oberhausen | Leiter |
Sven Lohberg | Arbeitsagentur Oberhausen | Bereichsleiter |
Thomas Schicktanz | DGB Oberhausen | Stadtverbandsvorsitzender |
Prof. Eckhard Weidner | Fraunhofer Umsicht | Institutsleiter |
Prof. Görge Deerberg | Fraunhofer Umsicht | stellv. Institutsleiter |
Jutta Kruft-Lohrengel | IHK Essen | Präsidentin |
Dirk Grünewald | IHK Essen | Ehrenpräsident |
Gerald Püchel | IHK Essen | Hauptgeschäftsführer |
Heinz-Jürgen Hacks | IHK Essen | Geschäftsführer Industrie-Raumordnung-Verkehr |
Barbara Yeboah | Kreishandwerkerschaft MH/OB | Geschäftsführung |
Jörg Bischoff | Kreishandwerkerschaft MH/OB | Kreishandwerksmeister |
Frank Lichtenheld | OWT | Geschäftsführer |
Wolfgang Große Brömer | OWT | Aufsichtsratsvorsitzender |
Daniel Schranz | Stadt Oberhausen | Oberbürgermeister |
Ralf Güldenzopf | Stadt Oberhausen | Dezernent Strategische Planung |
Thomas Gäng | Stadtsparkasse Oberhausen | Vorstandsmitglied |
Jennifer Middelkamp | Unternehmerverband Duisburg | Presse, Öffentlichkeit, Marketing |
Martin Jonetzko | Unternehmerverband Duisburg | Geschäftsführer der Einzelverbände |
Wolfgang Schmitz | Unternehmerverband Duisburg | Hauptgeschäftsführer |
In 5 „Hubs“ werden die wichtigsten Zukunftsthemen des Wirtschaftsstandorts Oberhausen bearbeitet. Die Organisation und Leitung der einzelnen Themen-Hubs werden federführend durch Unternehmerverband, IHK, Fraunhofer UMSICHT, Agentur für Arbeit, Dezernat Strategische Planung und OWT übernommen. Die OWT hat zudem quasi eine Co-Leitung in allen Themen-Hubs und unterstützt mit Expertise und Organisation.
Themen-Hub | Verantwortlich |
Zukunftsprofil des Standorts | Unternehmerverband Frau Jennifer Middelkamp middelkamp@unternehmerverband.org 0203/99367-223 |
Zukunftsfähige Standortbedingungen | IHK Herr Heinz-Jürgen Hacks heinz-juergen.hacks@essen.ihk.de 0201/1892-224 |
Wissenschaft, Innovation und Gründung | Fraunhofer Umsicht Herr Prof. Dr. Görge Deerberg goerge.deerberg@umsicht.fraunhofer.de 0208/8598-1107 |
Arbeit, (Schul)Bildung und Qualifizierung | Agentur für Arbeit Herr Jürgen Koch juergen.koch@arbeitsagentur.de 0208/8506-608 |
Smart City Oberhausen – Wirtschaftsfaktor Digitalisierung | Stadt Oberhausen/ Strategische Planung Herr Ralf Güldenzopf ralf.gueldenzopf@oberhausen.de 0208/825-2766 |
Weil bei den Diskussionen eine inhaltliche Überschneidung zwischen den Themen-Hubs nicht vermieden werden kann, erfolgt ein regelmäßiger Austausch zwischen den Leitungen der Themen-Hubs. Zudem nehmen sowohl OWT als auch Strategische Planung an allen Themen-Hubs teil, um Schwerpunkte, Überschneidungen, Diskussionsverläufe anderer Workshops etc. in die Diskussion einbringen zu können. Der intensive Austausch zwischen Leitungen und Begleitung durch OWT und Strategische Planung helfen Ergebnisse zusammenzuführen und zu strukturieren.
Prozess
Insgesamt haben sich die Beteiligten einen ambitionierten Zeitplan gegeben und möchten bis Ende 2019 den Masterplan Wirtschaft mit konkreten Handlungspaketen vorlegen. Dies ist nur möglich, wenn der Prozess durch viele getragen wird. Deswegen sind die Themen-Hubs das Rückgrat des Prozesses - und gleichzeitig Garant für Agilität. Die Themen-Hubs agieren eigenverantwortlich und lediglich nach den im Lenkungskreis vereinbarten Leitplanken. Die konkrete Ausgestaltung der Workshops (Rhythmus, Moderation, Dauer etc.) sowie die Erarbeitung zentraler Handlungsfelder und Maßnahmen erfolgt quasi in Eigenregie.
Durch den regelmäßigen Austausch im Lenkungskreis sowie über die Leitungen der Themen-Hubs werden Ergebnisse vorstrukturiert und gemeinsam diskutiert. Der Prozess ist insgesamt darauf ausgelegt, Einbindung möglichst viele Beteiligte bzw. Stakeholder einzubinden und anzuhören.
Was? | Wann? |
Vorbereitungsphase | |
Prozess definieren, Schlüsselpartner und Stakeholder gewinnen | März - Mai 2018 |
Vorbereitungsworkshop Lenkungskreis | Juni 2018 |
Phase 1: Festlegung von Schwerpunkten und Fragestellung | |
öffentliche Beteiligung (Themen und Fragen sammeln) | Juni-Sept. 2018 |
Auftaktveranstaltung | Sept. 2018 |
Auftaktworkshops in einzelnen Themen-Hubs | ab Okt. 2018 |
Phase 2: Erarbeitung von Zielen und Projekten | |
mind. 2 weitere Vertiefungsworkshops sowie Online-Austausch | Okt. 2018 - Feb. 2019 |
Präsentation der Zwischenergebnisse vor dem Lenkungskreis | April 2019 |
Phase 3: Konkretisierung und Finalisierung | |
Workshops und Online-Austausch zu Finalisierung in Themen-Hubs | April - Juni 2019 |
Phase 4: Fertigstellung und Präsentation | |
Abschlusssitzung Lenkungskreis | Sept. 2019 |
Redaktionelle Fertigstellung | Sept./ Okt. 2019 |
Konferenz mit Präsentation des Masterplans | Nov./ Dez. 2019 |
Erste Bilanz durch Lenkungskreis: Stand Umsetzung | Juni 2020 |
Stand der Umsetzung
Nach Vorgesprächen mit den zentralen Trägern des Prozesses - IHK, Unternehmerverband, Fraunhofer Institut UMSICHT, Agentur für Arbeit sowie OWT - konstituierte sich der Lenkungskreis am 12.6.2018. Dabei sind Ziele, Verfahren und die weitere Zusammenarbeit besprochen worden.
Zum Zweck des öffentlichen Signals und der Werbung für Beteiligung am Masterplan-Prozess erfolgte am 11.7.2018 eine Medienkonferenz bei Loewe Industrieofenbau - einem mittelständischen Familienunternehmen mit Tradition. Es folgte eine Berichterstattung in den Lokalzeitungen sowie der Lokalzeit des WDR-Fernsehens. Parallel dazu ist auch online für die Beteiligung geworben worden. Unter anderem bestand die Möglichkeit, Themen, Ziele und/oder Herausforderungen auf der städtischen Webseite zu benennen.
Der inhaltliche Startschuss erfolgte am 26.9.2018 im Fraunhofer Institut UMSICHT, zu dem Vertreterinnen und Vertreter von Wirtschaft und Unternehmen sowie Politik und Gesellschaft breit eingeladen worden sind. Neben Grußworten und Impulsvorträgen ging es vor allem um die Konstituierung der Themen-Hubs. So konnten sich die rund 150 Teilnehmenden auf fünf Workshops verteilen, um konkret über ihre Themen zu diskutieren und erste thematische Eckpunkte zu vereinbaren.
Insgesamt haben sich die Themen-Hubs zwischen Oktober 2018 und März 2019 15 mal zu Workshops (2-3 Stunden) getroffen, die jeweils eigenverantwortlich von den jeweiligen Geschäftsführungen organisiert und durchgeführt worden sind. Durchschnittlich nahmen jeweils rund 20 Personen teil. Es hat sich gezeigt, dass es in den Themen-Hubs neben einem festen Kern immer wieder wechselnde bzw. neue Beteiligung gab.
Insgesamt haben sich bisher rund 200 Expertinnen und Experten eingebracht – aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik. Besonders hervorzuheben ist der Einsatz und das Engagement der vielen Unternehmerinnen und Unternehmer bzw. Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, die aus verschiedenen Branchen und von unterschiedlich großen Unternehmen kamen. Ihr zeitlicher Aufwand und ihre inhaltlichen Inputs sind hochgeschätzt und tragen zum Gelingen des Prozesses maßgeblich bei.
Neben der Expertise der Teilnehmenden sind externe, auch überregionale Referentinnen und Referenten in die Hubs eingeladen worden, um a) den Blick von außen auf Oberhausen zu berücksichtigen und um sich b) aus best-practice-Beispielen Inspiration zu holen.
Veranstaltung | Datum |
1. Lenkungskreissitzung | 12.06.2018 |
Medienkonferenz und Aufruf zur Beteiligung | 11.07.2018 |
Öffentliche Auftaktveranstaltung mit Workshops | 26.09.2018 |
Themen-Hub: Arbeit, (Schul)Bildung und Qualifizierung | 10.10.2018 |
Themen-Hub: Wissenschaft, Innovation und Gründung | 29.10.2018 |
Themen-Hub: Smart City Oberhausen – Wirtschaftsfaktor Digitalisierung | 14.11.2018 |
Themen-Hub: Zukunftsfähige Standortbedingungen | 19.11.2018 |
Themen-Hub: Arbeit, (Schul)Bildung und Qualifizierung | 21.11.2018 |
Themen-Hub: Zukunftsprofil des Standorts | 23.11.2018 |
Themen-Hub: Wissenschaft, Innovation und Gründung | 04.12.2018 |
2. Lenkungskreissitzung | 05.12.2018 |
Themen-Hub: Zukunftsfähige Standortbedingungen | 17.12.2018 |
Themen-Hub: Wissenschaft, Innovation und Gründung | 21.01.2019 |
Themen-Hub: Zukunftsfähige Standortbedingungen | 22.01.2019 |
Geschäftsführer-Runde (Themen-Hub-Leiter) | 23.01.2019 |
Themen-Hub: Smart City Oberhausen – Wirtschaftsfaktor Digitalisierung | 24.01.2019 |
Themen-Hub: Wissenschaft, Innovation und Gründung | 11.02.2019 |
Themen-Hub: Zukunftsfähige Standortbedingungen | 21.02.2019 |
Themen-Hub: Zukunftsprofil des Standorts | 25.02.2019 |
Themen-Hub: Arbeit, (Schul)Bildung und Qualifizierung | 27.02.2019 |
Geschäftsführer-Runde (Themen-Hub-Leiter) | 06.03.2019 |
3. Lenkungskreissitzung | 03.04.2019 |
Geschäftsführer-Runde (Themen-Hub-Leiter) | 29.04.2019 |
Themen-Hub: Arbeit, (Schul)Bildung und Qualifizierung | 30.04.2019 |
Themen-Hub: Smart City Oberhausen – Wirtschaftsfaktor Digitalisierung | 08.05.2019 |
Kosten
In den Vorbereitungen zum Masterplan Wirtschaft ist früh vereinbart worden, dass die inhaltliche Arbeit und die Ziele im Vordergrund stehen. Expertise und Moderation sollte vor allem durch die Beteiligten eingebracht werden. Deswegen waren Budgets für externe Moderationen, aufwendiges Marketing etc. nicht vorgesehen.
Die Kosten für die Workshops werden von den beteiligten Projektpartnern übernommen. Insgesamt hat die IHK 5.000 Euro für die Erarbeitung des Masterplans zugesagt. Ein Teil der Summe ist für die Finanzierung der Auftaktveranstaltung verwendet worden. Der Unternehmerverband hat zudem eine finanzielle Unterstützung zugesagt und wird sich maßgeblich an der Finanzierung der Abschlussveranstaltung beteiligen.
Ein städtisches Budget steht nicht zur Verfügung. Entsprechend sind für die Stadt Oberhausen über die Sitzungen des Lenkungskreises hinaus keine Kosten entstanden.
Stand der Diskussion
Auf Basis von Ist- sowie Stärken-Schwächen-Analysen sind aus den unterschiedlichen Perspektiven in den Themen-Hubs Fragestellungen, Themen und zentrale Herausforderungen für den Wirtschaftsstandort Oberhausen diskutiert worden. Auf Basis dieser Diskussionen sind Ziele bzw. Handlungsfelder definiert und Maßnahmen-Ideen gesammelt worden. In der Zusammenschau können aus diesen Ergebnisse sieben zentrale Handlungsfelder bzw. strategische Oberziele identifiziert werden:
- Oberhausen verfügt über eine vielfältige und widerstandsfähige Wirtschaft.
- Wir schaffen Anreize für Neuansiedlung und Fachkräftegewinnung durch Stärkung weicher Standortfaktoren.
- Eine wirtschaftsfreundliche Verwaltung ermöglicht und unterstützt Wachstum und Beschäftigung.
- In Oberhausen hat jeder die Chance auf gute Arbeit und faire Löhne.
- Eine moderne und nachhaltige Infrastruktur sind die Basis einer prosperierenden Stadt.
- Oberhausen hat ein Ökosystem für Innovation und Gründung.
- Oberhausen ist ein profilierter, vernetzter und internationaler Wirtschaftsstandort.
In diesen Handlungsfeldern sind insgesamt über 90 konkrete, nach ersten Einschätzungen realistische Ideen gesammelt worden, die sich nach Ambition, Komplexität und Umsetzungshorizont teilweise stark unterscheiden.
Mit Blick auf die noch nicht abgeschlossene Diskussion und Beteiligung sind die Maßnahmen noch nicht priorisiert oder vertieft worden. Zudem ist der Ressourcenaufwand einzelner Ideen noch nicht ausreichend berücksichtigt. Auch sind einzelne Redundanzen (bewusst) noch nicht aufgelöst. Dies geschieht in der nächsten Konkretisierungsphase.
Nächste Schritte
Die Arbeit in den Themen-Hubs ist noch nicht abgeschlossen. Ziel der Konkretisierungsphase ist es, die „eigenen” Ideen und die der anderen Themen-Hubs noch einmal mit Blick auf die Ziele zu bewerten, um so eine bearbeitbare Zahl realistischer, konkreter Maßnahmen zu erreichen. Dabei müssen Notwendigkeit und erhoffte Wirkung genauso berücksichtigt werden wie Umsetzbarkeit und Zeithorizont. Zudem ist geplant, die Ideen einer breiteren Öffentlichkeit zur Priorisierung online zugänglich zu machen. Es gilt in dieser Phase, Ziele klarer zu definieren, aber auch noch neue Ideen aufzunehmen.
In Projektblättern werden die Einzelmaßnahmen beschrieben und konkretisiert. Neben Zielen und Handlungsschritten werden Projektverantwortliche, geschätzter Kostenrahmen und Projektlaufzeit erfasst. Das ist die redaktionelle Grundlage für den Masterplan Wirtschaft.
Form und Inhalt des Masterplans werden durch den Lenkungskreis festgelegt und anschließend öffentlich vorgestellt.
Vorläufiger Stand der Ideen
Insgesamt sind fast 100 Ideen gesammelt und in einem ersten Schritt nach strategischen Oberzielen strukturiert worden. Die hier beigefügte Darstellung erlaubt es, ähnliche Ideen und Anliegen aus verschiedenen Themen-Hubs zusammenzufassen und zielorientierter darzustellen. Es muss darauf verwiesen werden, dass es explizit durch die Beteiligten genannte Ideen sind und es sich hier um einen Zwischenstand handelt. Dieser soll zur weiteren Diskussion und Beteiligung einladen. Es ist den Leitungen der Themen-Hubs bewusst, dass vereinzelt Widersprüche und Wiederholungen auftreten können sowie Klarheit hinter hier genannten Schlagwörtern noch fehlt.
Die hier aufgeführten Ideen sind nur schlaglichtartig dargestellt, weswegen man vielleicht nicht immer den Diskussionsverlauf und intendierte Wirkung nachvollziehen kann. Hier wird um Nachsicht gebeten. Mit Blick auf einen Zwischenbericht wäre es nicht zielführend gewesen, alle Ideen mit einem entsprechenden Projektblatt zu hinterlegen. Dies erfolgt nach Priorisierung und Verdichtung. Die Vorläufigkeit der Ideen muss bei der Interpretation des aktuellen Diskussionsstands berücksichtigt werden.
Oberziel | Was machen wir? | Wie machen wir es? |
vielfätige und widerstandsfähige Wirtschaft | Wirtschaft und gute Arbeit als ein zentrales Themenfeld in Oberhausen manifestieren. | Themen Wirtschaft und Forschung in Verwaltung bzw. auf Verwaltungsvorstand-Ebene abbilden. |
jährlicher "Wirtschaftsbericht" Oberhausen: Transparentmachen von Entwicklungen, Chancen und Risiken (das muss kein Papierbericht sein, sondern auch "lebindig" online denkbar) | ||
Masterplan Wirtschaft mit konkreten Handlungspaketen (und transparenten Controlling via Plattform (Bsp. Friedrichshafen)) | ||
Entwicklung und Vermarktung von (Gewerbe)Flächen | Konzept: Bürostandorte Oberhausen | |
Renaturierung von Läppkes Mühlenbach zur Ansiedlung von (Büro-)immobilien nutzen, Synergie aus Nähe zu Fraunhofer UMSICHT ziehen | ||
Erstellung eines "Flächentwicklungskonzepts": Welche Flächen wofür? Was hat wo den besten Effekt für die Stadt (Steuern, Belebung, Branchen etc.)? Welche Flächen können wie getauscht werden? Welche Flächen können wir aktiviert werden? Wer ist Eigentümer und wie aktivierbar? Welche Erschließung ist wo notwendig? Wo können "Flächen" in die Höhe verdichtet werden? | ||
Weißbuch für Investitionsprojekte (Grundlage für Steuerung und Management): Was passiert wo bis wann? | ||
Online-Plattform für mehr Markttransparenz bei Flächen | ||
Einrichtung eines "Leerstandskatasters" für Flächen (Gewerbe, Büros, Einzelhandel, Wohnen etc.) mit einfachem Prozess zur Aktualisierung | ||
Monitoring Gewerbegebiete: Scoring/ Monitoring über "Leistung" (Auslastung, Gewerbesteuer, Gewerbebedingungen etc.) einzelner Gewerbegebiete | ||
Verfeinerung eines Flächenmanagements mit jährlichem Bericht zu Angebots- und Potentialflächen, Verkäufen/ Vergaben, Nachfrage, kurzfristiges Flächenangebot, mittel- und langfristiges Flächenangebot etc. (Bsp. Dortmund) | ||
"Kümmerer" für Flächenentwicklung | ||
Entwicklung von Vergabekriterien für Gewerbeflächen (unter Berücksichtigung von Privateigentum) => Bsp. Recklinghausen "Blumenthal" | ||
Zentrale Vermietung von Kleinstflächen durch z.B. Stadt als Ankermieter | ||
(Re-)Vitalisierung unserer Innenstädte | Einzelhandelskonzept (in Zeiten des Internets), das die Ziele für Neue Mitte und Innenstädte gemeinsam denkt (Basis: Entwurf EHK 2017) | |
Konzept "Urbane Produktion" => Programm zur Aktivierung verträglichen Gewerbes in den Innenstädten (Fokus Handwerk); Ziel: Belebung Innenstädte, Platz schaffen in Gewerbegebieten | ||
Wohnungswirtschaft als zentrales Instrument für Stadtentwicklung nutzen | Umsetzung Studie "Wohnen in Oberhausen" => Bauen in die Höhe, Ausbau von Dachgeschossen, Mehrfachnutzung bei Neubauten, Schließen von Baulücken | |
jährliche Eigentümer- und Investorengespräche in den drei Stadtteilen | ||
Oberhausen profitiert von Tourismus und Entertainment als zentraler Stütze für Wirtschaftswachstum und Lebensqualität in Oberhausen | Masterplan Tourismus umsetzen (Konzept für Tourismus und Entertainment-INDUSTRIE (Entertainment-Cluster mit Produktion und Wertschöpfungsketten) | |
Masterplan Neue Mitte 2.0: Nicht nur verkehrliche Erschließung, sondern auch Frage, welche Funktion hat Neue Mitte für Oberhausen, wie kann Oberhausen noch besser von der Neuen Mitte profitieren etc.; | ||
Aktionsplan "Profitieren von Neuer Mitte" => innovative Ideen, um Gesamtstädtisch stärker von Magnetwirkung der Neuen Mitte zu profitieren (Gewinne für Gesamtstadt deutlicher machen bzw. heben für Infrastruktur, Investitionen in alle Stadtteile etc.) | ||
Task-Force "Silicon Valley der Fitness-Industrie" => Wie profitiert Oberhausen vom Mirai? Wie können auftretende Herausforderungen gemeistert werden? | ||
Kulturentwicklungsplan der Szenestadt Oberhausen | ||
Central Park Oberhausen => Grünes Band durch Oberhausen als Grundlage für Naherholung und beste Jogging-Strecke des Ruhrgebiets (Verbindung Mirai bis Grafenbusch mit Autobahn-Brücke) | ||
Sicherung und Stärkung des industriellen Kerns | ein Fokus der Bestandsarbeit auf produzierendes Gewerbe | |
Austausch Industrie mit „digitalem Zwilling“ | ||
Unterstützung für klein- und mittelständische Unternehmen | Digitalisierungsoffensive für Oberhausener Unternehmen vorantreiben | |
BWL-Schulung und weitere Unterstützung für Kleinstunternehmen (Handel) in Innenstadtbereichen vermitteln. Eigene Angebote prüfen. | ||
Anreize für Neuansiedlung und Fachkräftegewinnung durch Stärkung weicher Standortfaktoren | Wohnstandort Oberhausen | Emscher-Umbau nutzen => Aktionsplan "Leben, Wohnen und Arbeiten an der neuen Emscher" |
"Vorlage" für Webseiten von Unternehmen "Wohnen und Leben in Oberhausen" => Flankierung von Job-Angeboten mit Werbung für Standort | ||
Überarbeitung oberhausen.de ("Wohnen und Leben in Oberhausen") mit Blick auf Fachkräftegewinnung und Attraktivität des Wirtschaftsstandorts | ||
Ausweisung attraktiver, hochwertiger Wohngebiete für Familien mit Magnetwirkung | ||
Familie und Beruf stärken | "Kinderbetreuung" => Einsatz für KTE in Neuer Mitte für die vielen Mitarbeiter dort und neue Initiativen für mehr "Randzeitbetreuung" | |
Unterstützung der Neuausrichtung von Competentia | ||
Wirtschaftsfreundliche Verwaltung | Weniger Bürokratie und besserer Service für (Klein) Unternehmen (hohe Steuern = bester Service) | Überprüfung und ggf. Verschlankung von Genehmigungsverfahren => verbindliches Serviceversprechen |
Zertifizierung "Mittelstandsorientierte Kommunalverwaltung" (https://www.gmkev.de/) | ||
zügige Wiederbesetzung offener Stellen | ||
One-Stop-Shop für Unternehmen => ein Ansprechpartner in Verwaltung/ Lotsenfunktion Wirtschaftsförderung (getrennt nach Ansiedlungen und Bestand) + Clearingstelle für schnelle Lösung von (Kommunikations)Problemen + "Hotline" | ||
Unterstützung/ Entlastung der Verwaltung | Standortberater HWK und IHK besser nutzen | |
Bauberatung analog Mülheim durch externe Planungsbüros | ||
Gute Kommunikation zw. Verwaltung und Wirtschaft | Jährliche Stadt-Wirtschaft-Entwicklungskonferenz | |
Mittelstandsempfang durch Oberbürgermeister | ||
Gemeinsame Erklärung mit "Regeln/ Zielen" von Verwaltung und Wirtschaft zu Zusammenarbeit und Kommunikation (Basis Masterplan Wirtschaft) | ||
Verankerung von „Wirtschaftsorienitierung“ in Verwaltung und integrierte Planung | Aufbau eines "Fachbereichs Wirtschaft" in Verwaltung | |
Doppelspitze für Wirtschaftsförderung aus hauptamtl. GF und Dezernent, um sowohl Strategie und Umsetzung zw. Wirtschaftsförderung und Stadtverwaltung enger zuverknüpfen. | ||
Aktives Fördermanagement: Sensibilisierung Wirtschaft, passende Programme etc. | ||
Stärkung städtischer Wirtschaftskompetenz und engere Vernetzung von Stadt und OWT | ||
"Wirtschaft" als wichtiges Element in Ausbildung und Fortbildung verankern (Fokus auf Bereiche mit "Wirtschaftsberührung") | ||
Fortschreibung iSTEK 2020 (integrierteres Stadtentwicklungskonzept) mit Berücksichtigung "Wirtschaft" (bspw. Ergebnisse Masterplan Wirtschaft) | ||
Business-Fellow-Programm für Verwaltungsangestellte in Unternehmen und umgekehrt (wenige Tage) | ||
Chancen auf gute Arbeit und Fachkräftegewinnung | Digitalisierung in Schulen vorantreiben | Moderne Lehr- und Lerntechnik wird bedarfsorientiert installiert |
Anschluss der Oberhausener Schulen ans Glasfasernetz bis Ende 2020 und entsprechende Ausstattung vorantreiben | ||
Chancen für junge Menschen in Oberhausen bieten (Schule, Lehre, Arbeit hier). Talente für Oberhausen gewinnen. | Dualer Studiengang (in Kooperation mit der Oberhausener Wirtschaft) | |
Roter Faden zur Berufswahl (praxisnah, koordiniert, abgestimmt) | ||
Imagekampagne für Ausbildung (in Oberhausen; bes. Industrie und Handwerk; Unternehmen und Möglichkeiten bekanntmachen; Zielgruppenkommunikation) | ||
Aktionsplan "Beratung" (transparente und auch digitale Bildungsangebote mit aktiven und informierten Lehrern, Eltern und Unternehmen) | ||
Unterstützung, Austausch, Workshops etc. zu Fachkräftegewinnung (besonders "Wie Gewinne ich junge Menschen?") | ||
Programm für "Studienabbrecher" mit regionalen Hochschulen | ||
„Clearing- und Career-Service“ | ||
Ansiedlung TalentKolleg Ruhr in Oberhausen | ||
Integration auf und durch den Arbeitsmarkt (Sprache, Offenheit etc.) |
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Nutzen der Chancen für Arbeitslose im Rahmen von Ansiedlungen von Unternehmen, so dass möglichst viele Menschen aus Oberhausen eine Chance am Arbeitsmarkt bekommen. | Konzept/ Prozess für "Onboarding" von Unternehmen in Oberhausen unter besonderer Berücksichtigung von (Langzeit)Arbeitslosen: Wer spricht wann mit wem über welche Inhalte mit welchen Angeboten der Stadt Oberhausen. | |
Meschen aus der (Langzeit)Arbeitslosigkeit holen | "600 Chancen": Aktions- und Umsetzungsplan zur Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit basierend auf Bundes- und Landesinitiativen (basierend auf starkem Netzwerk und gemeinsamen Zielen) | |
Arbeitsmarktpolitik als Bestandteil von städtischen Ausschreibungen | ||
Unterstützung Gründung eines trägerübergreifenden Sozialbetriebs | ||
Moderne und nachhaltige Infrastruktur | Mobilitätsversprechen/ Verbessern der regionalen Anbindung und infrastrukturellen Vernetzung mit Nachbarstädten | (Re-Launch) Baustellenmanagement |
Einsatz für schnelle Verbindungen in Nachbarstädte sowie Flughafen Düsseldorf | ||
Einbringen in Ruhrkonferenz | ||
Einsatz für (Erhalt) ICE-Halt-Oberhausen | ||
Nutzen moderner Technologie für Verbesserung der Lebensqualität und für mehr Wirtschaftswachstum | 100% schnelles Internet (inkl. Umstieg auf Glasfaser) | |
Glaserfaser an Gewerbeflächen realisieren | ||
erarbeiten einer Smart City-Strategie bzw. eines Aktionsplans | ||
Ökosystem für Innovation und Gründung | Stärken von Wissenschaft und Forschung mit Blick auf Innovationskraft unserer Unternehmen/ Oberhausen ist Teil einer innovativen und regionalen Wissenschafts- und Wirtschaftslandschaft. Oberhausen hat Vielzahl von Hochschulen in unmittelbarer Nähe, auch wenn diese nicht Oberhausen im Namen tragen. Dieses Potential muss genutzt werden. | Strategische Partnerschaft von Stadt und Wirtschaft mit Fraunhofer Umsicht |
Enge Netzwerke der Oberhausener Wirtschaft mit regionalen Hochschulen und Forschungseinrichtungen | ||
Tech-Talk - regelmäßige Veranstaltungen zu Innovation und Technik aus und für Oberhausen (Zielgruppe v.a. Unternehmen) | ||
Aktionsplan Hochschule | ||
Innovations- und Qualifizierungs-Hub - Ort, an dem Innovation, Bildung und Wirtschaft sich befruchten => Zusammenlegung der berufl. Bildungskollegs gemeinsam mit Wirtschaft, Universitäten etc; (Vorbild Dordrecht). | ||
Beteiligung an bzw. engere Kooperation mit "Transferstelle" der HRW (https://www.hochschule-ruhr-west.de/forschung/forschung-und-transfer/transferbereiche-der-hrw/) | ||
strategische Partnerschaften mit anliegenden Hochschulen und Forschungseinrichtungen (mit Unternehmen und Stadt) | ||
Gründerzentrum mit innovativen Fördermöglichkeiten für Start-ups (Beteiligung an Unternehmen über Nachlässe bei Miete und Co.) | ||
Start-up-Plan - Gründen in Oberhausen (Ausbau Gründercity Oberhausen) | ||
Profilierung, Vernetzung und Internationalisierung des Wirtschaftsstandorts Oberhausen | Schaffung einer positiven Grundstimmung, indem Erreichtes und Erfolge deutliche gemacht werden. | zielgruppenorientierte Kampagne für den Wirtschaftsstandort Oberhausen (Dachkampagne mit Möglichkeiten der Schwerpunktsetzung) |
frühzeitige Beteiligung, transparente Verfahren und kontinuierliche Kommunikation für mehr Akzeptanz von Gewerbestandorten, Bau- und Infrastrukturmaßnahmen | ||
Counter-Narrative durch öffentlichkeitswirksame "Guerilla-Aktionen" | ||
Schaffen klarer Zuständigkeiten bei Fragen der Vermarktung Oberhausens, ein "Kümmerer" für das Standortmarketing | ||
Wirtschaft und Unternehmen "ein Gesicht geben" => Testimonial-Kampagne ("Gute Nachrichten") | ||
Neue Internetplattform "In Oberhausen..." aktiv sein... einkaufen... Geschäfte machen... innovativ sein... , Oberhausens Vielfältigkeit auf einen Blick aber auch mit Tiefgang darstellen | ||
Oberhausen profiliert sich regional als ein Bindeglied zw. Ruhrgebiet, Münsterland, Rheinland und Niederlanden | Niederlande-Strategie (Wirtschafts- und Hochschulkooperation; Kooperation im Bereich Berufsförderung); Nutzung von Fördermitteln der regionalen Zusammenarbeit | |
Amt 2.0-Konferenz -eGovernment, Open Data, Social Media (mit Unterstützung Stiftung) | ||
jährliche ein internationale Fact-Finding-Mission für Vernetzung unserer Wirtschaft sowie Anregungen durch best-practice etc. | ||
Kooperation mit Kreis Wesel (Welche Funktion kann Oberhausen für Umland übernehmen? => Bsp. Talentkolleg) | ||
regionale Vernetzung | Wirtschafts-Aktionsplan mit Mülheim, Duisburg, Essen, Bottrop und/ oder Kreis Wesel mit Fokus auf zwei/ drei gemeinsame Projekte, die intergriert und gemeinsam realisiert werden | |
Zusammenarbeit mit BMR intensivieren (gezielt gemeinsame Projekte identifizieren und abarbeiten) | ||
Aktionsplan "Smart City Region" mit Nachbarstädten | ||
Stärkung internationaler Netzwerke und Nutzung der Städtepartnerschaften für mehr Kooperation, Innovation und Investitionen | regelmäßig Wirtschaftsdelegationsreise in interessante (Partner)Städte (Bsp. Middlesbrough, Themen- und Geschäftsorientiert; mit Fraunhofer) | |
Leitgedanke Image: Oberhausen ist ein Ort, in dem es sich gut wohnen, arbeiten, leben und Geschäfte machen lässt. | Oberhausen…ist das Silicon Valley der Fitnessbranche: The Mirai definiert das Cluster Sport- und Gesundheit mit Riesen-Fitness-Center, aber auch B2B, F+E, Ableger der Sporthochschule Köln, Konferenz-Standort, Ausbildung, zudem neue Decathlon-Ansiedlung | |
Oberhausen … ist ein Urban Entertainment Center / ein Freizeit-Campus: Nicht nur das CentrO zieht Touristen an und ist für die Einwohner gut, sondern auch The Mirai, Köpi-Arena, Musical, Theater, Ebert-Bad… | ||
Oberhausen …ist der Azubi-/Studi-Campus: Zentrum der Ausbildung – handwerklich, technisch/gewerblich und Fitnessindustrie – mit Bildungszentren UND günstigen Wohnangeboten (z. B. für Studierende) |
Beispiel Projektblatt
Ziel des Prozesses ist es, umsetzbare Handlungspaket bzw. Projekte zu definieren. Deswegen werden priorisierte Maßnahmen systematisch beschrieben. Hier ein Beispiel dafür, wie das aussehen kann. Über die genaue Darstellung der Maßnahmen sowie Gestaltung des Masterplans Wirtschaft wird noch beraten.
Projekt/ Maßnahmen/ Handlungspaket
Bezug zu Themenfeld im Masterplan
☐ | Zukunftsfähige Standortfaktoren | ☐ | Zukunftsprofil des Standorts Oberhausen |
☐ | Wissenschaft, Innovation und Gründung | ☐ | Arbeit, (Schul)Bildung und Qualifizierung |
☐ | Smart City Oberhausen |
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Projektart
☐ | Konzept/ Analyse/ Gutachten | ☐ | Bauprojekt | ☐ | Öffentlichkeitsarbeit/ Kommunikation |
Priorität
☐ | Sehr hoch | ☐ | Hoch | ☐ | Mittel |
Beschreibung des Projekts
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Projektphase
☐ | Ideenphase | ☐ | Konzeptphase | ☐ | Umsetzungsphase |
Zeitrahmen
Projektstart: | Projektlaufzeit: |
Projektverantwortung
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Kosten
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Bezug zu Handlungszielen
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Bezug zu Handlungsbedarf
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Bezug zu weiteren Leitprojekten
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Best-practice
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