Antragsvorlage - A/16/4542-01
Grunddaten
- Betreff:
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Antrag gemäß § 4 der Geschäftsordnung der Fraktion „Offen für Bürger“ für die Sitzung der Bezirksvertretung Sterkrade am 21.03.2019 - Prüfauftrag an die Verwaltung: Freigabe einer Fläche sowie Gestaltung für die Nutzung durch die Bürger
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Antragsvorlage
- Federführung:
- Offen für Bürger in der BV Sterkrade
- Bearbeitung:
- Cigdem Aksoy
- Verantwortung:
- Nowak
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Bezirksvertretung Sterkrade
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Beschlussfassung
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21.03.2019
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Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag
a) Die Bezirksvertretung beauftragt die Verwaltung zu prüfen, ob der Flur 11 mit den Flurstücken 859, 1027, 882,1038,1046, und 1037 im Bereich der Straßen „An der Tongrube“ / „Walsumermarkstraße“ / „Flachstraße“ insgesamt oder in Teilen für eine Nutzung durch Bürger freigegeben werden können.
b) Die Bezirksvertretung beauftragt die Verwaltung zu prüfen und der Bezirksvertretung vorzuschlagen, welche Nutzungsformen – zum Beispiel Spielfläche, Aufenthaltsort mit Bänken, Hundefreilauffläche, ökologisch aufzuwertender Naturraum – dort möglich sind.
Sachverhalt
Begründung
Die benannten Flurstücke sind offenbar Flächen der Stadt Oberhausen, die öffentlich zugänglich sind, aber aktuell wenig Freizeitwert für die Bürger haben. So ist dort ein Trampelpfad zu finden, der darauf hinweist, dass Spaziergänger die Fläche etwa zum Abkürzen des Weges zwischen den Straßen Flachstraße und An der Tongrube in Anspruch nehmen.
Ein guter Teil der Fläche ist zudem mit Brombeersträuchern durchwachsen, die zum einen die Fläche ungepflegt wirken lassen und zum anderen eine Aufenthaltsqualität dort einschränken.
Aus unserer Sicht könnte diese Fläche künftig aufgewertet und damit für Bürger in verschiedener Weise als Aufenthaltsraum etwa mit Bänken und Spielmöglichkeiten für Kinder, als Hundefreilauffläche oder zumindest als naturnaher Raum mit hohem ökologischen Wert – z.B. durch eine Wildblumenwiese, einheimischen Hecken und Totholzbereichen für Bienen und Insekten – nutzbarer gestaltet werden.Die Brombeersträucher und der Rasen könnten ebenfalls zurückgeschnitten bzw. gepflegt werden.
Denkbar ist es für uns auch, wenn die Stadt Bürger oder eine Initiative für die Pflege der Fläche (im Sinne einer Patenschaft oder eines Bürgerparks) ansprechen würde. Vorbilder für Flächen, die in Bürgerhand gut genutzt bzw. gepflegt werden sind etwa in der Nachbarstadt Duisburg zu finden. Im Kantpark in der Innenstadt etwa pflegt die Bürgerinitiative „Kants Garten“ (https://kants-garten.de/) eine 500 qm große Fläche. Dort hat sie ehrenamtlich neben vielen eigenen Pflanzen auch Vogelnistkästen, Insektenhotel und Fledermausschutzkästen angelegt und kontrolliert diesen Bereich.
Ein solches vorbildliches Projekt wünschen wir uns auch in Oberhausen.
Die Stadt soll daher prüfen, ob diese Flurstücke im genannten Sinne zum Teil oder ganz freigegeben werden können.
Ferner soll sie prüfen, welche Nutzungsformen – Beispiele sind genannt – in diesem Bereich möglich sind.
Weitere Begründung erfolgt mündlich.
Anlagen
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(wie Dokument)
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980,1 kB
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