Berichtsvorlage - M/16/4372-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Neue Verbindungsstraße in Sterkrade (Logport) für den Abschnitt von Anschlussstelle Holten bis Waldteichstraße
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Verkehrsplanung und Tiefbau
- Bearbeitung:
- Angelika Böttcher
- Verantwortung:
- Janclas
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Bezirksvertretung Sterkrade
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Kenntnisnahme
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07.02.2019
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Erledigt
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Planungsausschuss
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Kenntnisnahme
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12.02.2019
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Erledigt
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Beirat für Menschen mit Behinderung
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Kenntnisnahme
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20.02.2019
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Sachverhalt
Bezug
Drucksache Nr. B/16/3795-01 und B/16/3273-01
Sachdarstellung
Der Rat der Stadt hat am 24.09.2018 den Bebauungsplan Nr. 735 Waldteich / Weierheide als Satzung beschlossen. Dieser ist die planungsrechtliche Grundlage für den Bau der neuen Verbindungsstraße in Sterkrade. Mit dem Neubau der Verkehrsachse von der Anschlussstelle Oberhausen-Holten bis zur Weißensteinstraße und den sich nördlich daran anschließenden Gewerbe- und Industriegebieten sollen die Erlen-, Weißenstein- und von-Trotha-Straße von zunehmendem Verkehr entlastet werden. Zugleich ist durch die neue Verkehrsführung beabsichtigt, die an den benannten Straßen vorhandene Wohnbebauung durch weiteren Schwerlastverkehr nicht zusätzlich zu belasten sowie bereits vorhandenen Verkehr zu verlagern. Mit dem nördlichen Teil der neuen Verbindungsstraße soll das östlich der A 3 gelegene Gewerbegebiet Weierheide / Waldteichstraße erschlossen werden.
Planung
Die Planung ist das Ergebnis der im Dezember 2017 durch das Büro Brilon-Bondzio-Weiser vorgelegten Verkehrsuntersuchung.
Ausgehend von der Anschlussstelle Holten (A3) verläuft die Straße zunächst bis nördlich der Brücke über den Hauptkanal Sterkrade in der Trasse der vorhandenen Straße. Ab dort beginnt der aufgeweitete Kurvenbereich mit dem Schwenk nach Westen. Die Trasse verläuft dann südlich des Gewerbegebietes „Im Erlengrund“ und nördlich des vorhandenen Sportplatzes parallel zur A3 in nördliche Richtung bis zur Weißensteinstraße. Die Kreuzung der Umgehungsstraße mit der Weißensteinstraße erfolgt mit einem Kreisverkehr. Das Plangebiet wird über die Verlängerung der Trasse vom Kreisverkehr in Richtung Norden erschlossen. Die bestehenden Verkehrsbeziehungen und Grundstücksandienungen werden an die Planung angepasst und bleiben erhalten.
Die Führung der Fußgänger und Radfahrer erfolgt zum einen von der Erlenstraße ca. 150 m auf straßenbegleitenden Fuß- und Radwegen entlang der neuen Straße und anschließend als eigenständiger Fuß- und Radweg auf einer eigenen Trasse weiter in nördlicher Richtung parallel zur Erlenstraße sowie alternativ ab der Erlenstraße nordöstlich der Gewerbesiedlung „Im Erlengrund“ entlang der nordöstlichen Grenze zum Gewerbegebiet, knickt in Höhe des Lärmschutzwalls rechtwinklig ab und mündet in den Verlauf des durch den Bebauungsplan 735 festgesetzten Fuß- und Radwegs in die Weißensteinstraße. Der Bau dieser Trasse ist ebenfalls Bestandteil des u. g. Vertrags. Die Maßnahme wird in zwei Abschnitte unterteilt. Für den Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Holten und der Weißensteinstraße inkl. des Kreisverkehrs (Abschnitt II) hat die Stadt Oberhausen einen Förderantrag nach den Förderrichtlinien kommunaler Straßenbau (FöRi-kom-Stra) bei der Bezirksregierung Düsseldorf gestellt und einen Projektsteuerungs- und Finanzierungsvertrag mit Logport geschlossen. Die Maßnahme wurde zudem mit dem Landesbetrieb Straßen NRW abgestimmt. Die Erschließung der Projektfläche durch den Bebauungsplan Nr. 735 nördlich des Kreisverkehrs bis zur Waldteichstraße (Abschnitt I) wird mit Städtebaulichem Vertrag gem. § 11 BauGB geregelt; diese Kosten werden komplett vom Vorhabenträger übernommen.
Verkehrsführung während der Baumaßnahme
Als erster Abschnitt wird der Straßenbau Nord vom neuen Kreisverkehr Weißensteinstraße bis zum EDEKA Gelände Waldteichstraße begonnen. Darauf folgt der Straßenbau Süd mit der Anpassung der Autobahnabfahrt AS Holten und der Königstraße. Parallel dazu soll der Bauabschnitt Straßenbau Mitte vom Kreisverkehr bis zur Erlenstraße ausgeführt werden. Im letzten Abschnitt wird die Radwegeverbindung zwischen der neuen Umgehungsstraße und der Weißensteinstraße fertiggestellt. Die Brücke Erlenstraße wird im Bauabschnitt Süd nach Abschluss der vorab laufenden Baumaßnahme der Emschergenossenschaft am Hauptkanal Sterkrade ausgeführt.
Bedingt durch den Emscherumbau zum Anschluss der städtischen Kanalisation an den Hauptkanal Sterkrade ist eine Vollsperrung der Erlenstraße notwendig. Diese Baumaßnahme kann im gleichen Zeitfenster wie der Neubau der Brücke durchgeführt werden. Der Neubauanschluss an die Königstraße / Erlenstraße sowie der Neubau des Brückenbauwerks über den Hauptkanal Sterkrade dauern ca. 9 Monate.
Die Vollsperrung der Erlenstraße im Bereich des Hauptkanals Sterkrade macht die Umleitung der in diesem Abschnitt heute auftretenden Fahrten erforderlich. Neben den Fahrten, die durch die vorhandenen Wohn- und Gewerbenutzungen im Umfeld der Erlenstraße, Waldteichstraße, Weißensteinstraße und von-Trotha-Straße hervorgerufen werden, sind davon insbesondere auch Durchgangsverkehre betroffen, die sich von der Anschlussstelle Oberhausen-Holten nach Osten in Richtung Oberhausen-Sterkrade, nach Norden in Richtung Oberhausen-Alsfeld und nach Nordwesten u. a. in Richtung des Gewerbegebiets Waldteich westlich der A 3 sowie in die jeweilige Gegenrichtung orientieren.
Umleitungsmöglichkeiten bestehen:
- über den Straßenzug Königstraße / Biefangstraße bzw. Königstraße / Weierstraße
- über den Straßenzug Königstraße / Kurfürstenstraße / Siegesstraße / Bahnstraße / Weißensteinstraße
- über den Straßenzug Königstraße / Weierstraße / Von-Trotha-Straße / Weißensteinstraße
Die Bewertung der verkehrlichen Auswirkungen bei Vollsperrung der Erlenstraße erfolgt auf Grundlage der heutigen Verkehrsbelastungen im Untersuchungsgebiet. Diese wurden bereits im Rahmen der Verkehrsuntersuchung zu den Bebauungsplänen Nr. 642 und Nr. 735 umfangreich erfasst (vgl. Brilon-Bondzio-Weiser, 2017).
Die aus den Gutachten entnommenen Verkehrszahlen erfordern im Bereich der Umleitungsstrecken umfangreiche Anpassungsarbeiten an den stationären Lichtsignalanlagen und am Kreisverkehr Weierstraße / von-Trotha-Straße. Aus Leistungsfähigkeitsgründen können in der Bauphase nicht alle vorhandenen Verkehrsbeziehungen aufrechterhalten werden. Je nach Baufortschritt sollen bestimmte Verkehrsströme im Kreisverkehr umgelenkt und umgeleitet werden, um den Verkehrsfluss aufrecht zu erhalten. Dennoch ist aufgrund der Verkehrsbelastungszahlen mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Als Anlage ist ein Umleitungsplan beigefügt.
Beteiligung
Eine Bürgerinformationsveranstaltung wird am 04.02.2019 (19.00 Uhr) in der Aula des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums stattfinden.
Bauzeit und Baukosten
Die Baukosten für diese Straße belaufen sich auf rund 8,6 Mio. Euro, von der 65 % über Fördermittel abgedeckt sind. Die verbleibenden 35 % der Kosten verteilen sich zu 25 % auf den Bauherrn Logport und zu 10 % auf die Stadt Oberhausen. Damit beläuft sich der Eigenanteil der Stadt Oberhausen auf rund 880.000,00 Euro.
Die hier vorgestellte Planung wird in den jeweiligen Sitzungen der BZV Sterkrade, des Planungsausschusses, des Beirates für Menschen mit Behinderungen und des Sportausschusses mündlich vorgestellt und erläutert.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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486,5 kB
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2
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(wie Dokument)
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878,8 kB
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3
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(wie Dokument)
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2,9 MB
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