Berichtsvorlage - M/16/4385-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Sachstandsbericht zum Neubau des Jugendzentrums ParkHaus
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Kinder, Jugend
- Bearbeitung:
- Cigdem Aksoy
- Verantwortung:
- Deniz
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Jugendhilfeausschuss
|
Kenntnisnahme
|
|
|
|
13.02.2019
| |||
|
●
Erledigt
|
|
Bezirksvertretung Alt-Oberhausen
|
Kenntnisnahme
|
|
|
|
20.03.2019
|
Sachverhalt
Sachdarstellung
Der Hauptausschuss hat am 30.11.2015 für den Rat der Stadt Oberhausen beschlossen, dass ein Ersatzneubau am Standort des „Parkhauses“ errichtet werden soll (Drucksachennummer: B/16/1310-01). Für den Ersatzneubau wurden 215.500,00 EUR als Investition und 24.000,00 EUR als Honorar bereitgestellt. Die Federführung hinsichtlich der Haushaltsplanung und der Bauplanung hat der Bereich 0-7/Strategisches Immobilienmanagement.
Die Genehmigung einer Dringlichkeitsentscheidung wurde dem JHA am 27.01.2016 als Kenntnisnahme zugeleitet (B/16/1324-01). Parallel wurde eine Berichtsvorlage eingebracht, in der der Grundriss und eine Skizze des Außengeländes dargestellt war (M/16/1376-01).
Die ursprüngliche Planung für das Parkhaus vom Büro MADAKO wurde aufgrund der zu hohen Kosten von der Stadt Oberhausen abgelehnt. Hierbei handelte es sich um eine konventionelle Bauweise. Um hier Kosten zu reduzieren wurde entschieden, den Anbau in Fertigbauweise zu erstellen. Auf Grundlage der Planung von MADAKO und in Absprache mit den Nutzern wurde der Grundriss für eine Fertigbauweise entwickelt.
Die Raumaufteilung, Nutzung der Räume, Farben und Bodenbeläge etc. wurde von den Nutzern ausgesucht. Dies betrifft auch die Außenfarbe der Fertigbauweise.
In der Sitzung des JHA vom 25.01.2017 wurde der Ausschuss über den aktuellen Sachstand zur Baumaßnahme informiert.
Die Beteiligung des Trägers:
Der Träger der Einrichtung (in der Folge „Die Kurbel“ genannt), der Fachbereich 3-1-10 sowie der Bereich 0-7/Strategisches Immobilienmanagement wurden von der OGM regelmäßig in die Planungen einbezogen. Dies umfasste auch die Detailabstimmung wie Farbe des Bodens, Außenfarbe des Gebäudes, Grundriss, Raumaufteilung, Lage der Steckdosen etc. Hierzu haben bei der OGM mehrere Termine stattgefunden und es wurden mehrere Abstimmungen per Mail vorgenommen. Bei jeglichem Mailverkehr wurde der Geschäftsführer des Trägers in CC aufgenommen. „Die Kurbel“ hat die Planungen mehrfach verändern können und in der Regel konnten die Vorschläge des Trägers umgesetzt werden.
Die letzte gemeinsame Besprechung bei der OGM unter Beteiligung des Trägers „Die Kurbel“, des Bereichs 0-7/Strategisches Immobilienmanagement und des Bereichs 3-1/Kinder, Jugend hat am 12.04.2018 stattgefunden.
Kurzfristig abgestimmte Veränderungen
Bei der Übergabe der KTE am Uhlandpark (am 12.11.2018) wurde die OGM zur Planung und Ausführung der Außenfassade des Parkhauses um Stellungnahme gebeten. Mit den damaligen Planern des Parkhauses – dem Büro MADAKO – wurde umgehend vereinbart, die gleiche Holzverkleidung wie am Kindergarten an der Containeranlage anzubringen. Eine entsprechende Planung wurde durch das Architekturbüro bereits vorgelegt und die Umsetzung der Baumaßnahme beauftragt.
Am 09.01.19 hat unter Beteiligung von Vertreter*innen des Trägers „Die Kurbel“, Vertretern der OGM GmbH, sowie Mitarbeitern des Bereichs 3-1/Kinder, Jugend ein weiterer Termin stattgefunden.
Es wurden zusätzliche Änderungswünsche besprochen, deren finanzielle Konsequenzen zum Zeitpunkt der Vorlagenerstellung noch nicht benannt waren. Eine Anfrage hierzu wurde bereits gestellt und eine mündliche Rückmeldung kann voraussichtlich in der Sitzung am 13.02.2019 gegeben werden.
Folgende Punkte wurden besprochen:
- Es wird geprüft, ob in die Tür zur Terrasse nachträglich ein Fenster eingebaut werden kann.
- An der Haupteingangstür und an der Tür zur Terrasse wird ein Vordach eingebaut (Wetterschutzdach: kein Mangel – nachtäglicher Wunsch).
- Alle Ausgangstüren werden gleichschließend ausgerüstet.
- Für die Rollläden werden Sicherungsmaßnahmen zur Verstärkung zum Schutz vor Einbruch untersucht.
- Die elektrischen Rollläden im Bestandsgebäude werden in naher Zukunft in Betrieb genommen.
- Die durch die notwendige, nachträgliche Installation im Bestandsgebäude geöffneten Decken werden wieder geschlossen, Rohre verkleidet.
- Die Schraubenabdeckungen können nicht verspachtelt werden. Es wird geprüft, ob ein Ankleben der Abdeckungen möglich ist.
- Ein Fahrradständer wird vor dem Haupteingang eingebaut (kein Mangel –nachträglicher Wunsch).
- Die Außenbeleuchtung wird mit der neuen Fassade eingebaut.
Es ist beabsichtigt, dass die Nachbesserungsarbeiten bis Mitte Februar 2019 abgeschlossen sein sollen. Anschließend kann die Einrichtung dem Träger zur Nutzung übergeben werden.
Aus fachlicher Sicht steht einer Nutzung für die offene Jugendarbeit nichts entgegen.
