Beschlussvorlage - B/16/4175-01

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag

 

Der Rat der Stadt verleiht gemäß § 2 Absatz 4 der Satzung über Auszeichnungen für besondere Verdienste um die Stadt Oberhausen vom 06.06.2005

 

Margret Hammen-Schlünzen

Mathilde Horsthemke

Petra Rockenfeller

Werner Schmidt

Ruth Smiegel

 

die Ehrennadel der Stadt Oberhausen

 

und bekundet damit Dank und Anerkennung für das engagierte Wirken, insbesondere im ehrenamtlichen Bereich, mit dem sie das Wohl und das Ansehen der Stadt Oberhausen und ihrer Bürgerinnen und Bürger gefördert haben.

 

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Konsequenzen

Konsequenzen

 

a) Finanzielle

 

    keine  [ ]

 

    ja   [ x ] ca. 1.000 €; Kosten für die Fertigung der Ehrennadeln

 

b) Sonstige

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Sachverhalt

Begründung

 

Margret Hammen-Schlünzen

 

Margret Hammen-Schlünzen arbeitet mit großem Engagement seit vielen Jahren in diversen ehrenamtlichen, vor allem sozialpolitischen, Aufgabenfeldern. In ihrem Fokus stehen dabei besonders Familien und Kinder, Senioren sowie Flüchtlinge. Als ununterbrochen ehrenamtliches Aufsichtsratsmitglied der gemeinnützigen Bau- und Wohngenossenschaft Werkbundsiedlung Am Ruhrufer begleitete sie die Gründungsphase, Bau- und Wohnphase der Genossenschaft, die das Ziel hatte, preiswerten und für junge Familien erschwinglichen Wohnraum zu schaffen.

 

Genauso tatkräftig unterstützt sie Senioren bei Nachmittagsgruppen, Tagesausflügen und Busreisen sowie Flüchtlinge bei der Versorgung mit Dingen des täglichen Bedarfs als auch bei der Integration in den Alltag.

 

Sie wird von einem breiten Trägerkreis zur Ehrenauszeichnung vorgeschlagen:

Vor Ort e.V. Oberhausen; Paritätischer Wohlfahrtsverband Kreisgruppe Oberhausen; K 14 Verein zur Förderung politischer Bildung e.V. – Oberhausen; Bau- und Wohngenossenschaft Werkbundsiedlung Am Ruhrufer e.G.; Ruhrpott e.V. – Oberhausen; Seniorengruppe der Grillostr. Oberhausen; Seniorengruppen Parität Oberhausen; Leitungsteams und Teilnehmer diverser Oberhausener Selbsthilfegruppen, stellvertretend seien hier für viele andere genannt: Blinden- und Sehbehindertenverein Oberhausen e.V.; Frauentreff nach Krebs

 

 

Mathilde Horsthemke

 

Großen sozialen Einsatz zeigt Mathilde Horsthemke seit Jahren als Koordinatorin Ost des Projektes „Gesellschaft leben“. Das von Alt-Oberbürgermeister Klaus Wehling angestoßene Projekt begleitet ältere Menschen mit ehrenamtlicher Unterstützung. Haus Abendfrieden in Alt-OB-Ost und die Gute Hoffnung in Sterkrade sind Kooperationspartner von Gesellschaft Leben in den Stadtteilen.

 

Die Projekte werden durch eine Koordination begleitet, in Alt-OB-Ost von Beginn an ehrenamtlich durch Mathilde Horsthemke, die viele ehrenamtliche Menschen gewinnen konnte, die an dem Projekt mitwirken. Diese sorgen für den Besuchsdienst für allein lebende ältere und in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen, geben diesen damit ein kleines Stück „Leben in Gesellschaft“ und wirken der Vereinsamung entgegen.

 

 

Petra Rockenfeller

 

Petra Rockenfeller ist Kinoleiterin des Lichtburg Filmpalastes, daneben überörtlich aktiv in verschiedenen Gremien der AG Kinogilde als ehrenamtliches Vorstandsmitglied und in verschiedenen Jurys von Festivals (z. B. Jurymitglied „Der besondere Kinderfilm“, „Kinoprogrammpreis Mainz“, „Deutsche Film- und Medienbewertung“). Sie steht insbesondere für die Förderung des Kinder- und Jugendkinos und ist u. a. Gastreferentin bei der Akademie für Kindermedien.

 

Unter der Leitung von Petra Rockenfeller bietet der Lichtburg Filmpalast ein qualifiziertes Film- und Programmkino und strahlt zudem mit pädagogischen Ansätzen im Kinderfilmsektor hervor. Auch Festivals in Oberhausen sind durch ihre Mitorganisation und ihren Antrieb ein wichtiges Kulturgut in der Stadt. Zu nennen sind hier insbesondere die Kinderfilmtage Ruhrgebiet, die Jugendkinotage und die Frauenfilmtage visuelle. Ihr Leitzitat: „Kino ist Emotion auf der Leinwand und in meinem Herzen!“ wird bei ihrem ehrenamtlichen Einsatz stets sichtbar.

 

 

Werner Schmidt

 

Jahrzehnte langes Wirken für die Oberhausener Sportlandschaft ist das Verdienst von Werner Schmidt. Sechs Jahre war er Präsident des Stadtsportbundes (SSB), seit April 2018 ist er Ehrenpräsident. Zuvor war Werner Schmidt schon viele Jahre in den unterschiedlichsten Funktionen mit dem Oberhausener Sport verbunden und hat viele Impulse für den Sport in Oberhausen gegeben. Als Präsident des Stadtsportbundes hat er besonders personell einiges bewegt, so dass es auch ein großes Verdienst von Werner Schmidt war, dass für den SSB mittlerweile eine vergrößerte Mannschaft im Haus des Sports arbeitet.

 

Werner Schmidt hat außerdem den Service für und die Kommunikation mit den 200 Vereinen verbessert und vor allem beschleunigt. Mit einer überarbeiteten Internetseite, Social Media und einer eigenen App hat er den SSB für die digitale Zukunft gerüstet, was allen Vereinen bei ihrer Mitgliedersuche und -betreuung zugutekommt.

 

 

Ruth Smiegel

 

Ruth Smiegel hilft als Vorsitzende des Kreuzbundes seit mehr als acht Jahren suchtkranken Menschen, deren Angehörigen und Partnern. Anfang November ist sie für vier weitere Jahre in ihrem Amt als Vorsitzende bestätigt worden.

 

Ruth Smiegel übt ihr Ehrenamt mit einem hohen zeitlichen Aufwand aus. Sie sieht sich als „Weggefährtin“ und begleitet Familienangehörige über die Gruppensitzungen hinaus, insbesondere auch in Grenzsituationen wie bei einem nahenden Tod. In diesen Fällen besucht sie betroffene Familien zu Hause. Ihr Ehrenamt ist gekennzeichnet durch eine große und vorbildliche menschliche Zuwendung.

 

In der Arbeitsgemeinschaft aller Selbsthilfeorganisation in Oberhausen koordiniert sie die Öffentlichkeitsarbeit und will darüber immer wieder ein Signal an die Öffentlichkeit senden, sich für Betroffene und deren Familienangehörige und Partner einzusetzen. Der Selbsthilfetag im BERO-Center ist ein fester Termin in ihrem Jahreskalender.

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