Antrag (Koalition SPD-Grüne-FDP) - A/16/4155-01

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag

 

Beschlussvorschlag:

Der Rat der Stadt stimmt der Weiterführung des bestehenden Verhütungsmittelfonds mit einem städtischen Anteil von 20.000 € zu.

 

Deckungsvorschlag:

von

Produktgruppe 0502 Existenzsichernde Leistungen

Produkt 050205 Sonstige Hilfen

Kostenarten 533130 Leistungen Grundsicherung an natürlichen Personen

nach

Produktgruppe 0103  Büro für Chancengleichheit

Produkt 010301  Büro für Chancengleichheit

Kostenart 531810  Aufwendungen für Zuschüsse

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Sachverhalt

Begründung

 

Ungewollte Schwangerschaften sind auch in unseren aufgeklärten Zeiten immer noch in großer Zahl zu beklagen. In der überwiegenden Anzahl der Fälle ist der Grund, dass Frauen das Geld für ein Verhütungsmittel nicht aufbringen können und auch die Männer sich dieser Verantwortung nicht stellen.

Im Jahr 2017 wurde „pro familia“ durch den Serviceclub Zonta ein Betrag von 9.800 Euro zur Verfügung gestellt. Für das Jahr 2018 hat die Stadt Oberhausen einen Verhütungsmittelfond eingerichtet und einen Betrag von 15.000 Euro bereitgestellt. Der Serviceclub Zonta unterstützte den Fond mit einem Betrag von 4.000 Euro.

Der Verhütungsmittelfond wurde eingerichtet, um allen bedürftigen Frauen ein Verhütungsmittel zu finanzieren und damit ein Stück Selbstbestimmung in ihrem Leben zu verwirklichen.

Die Stadt Oberhausen wird weiterhin gebeten, bei der Organisation und den zu vereinbarenden Kooperationen mit Apotheken und Gynäkologen behilflich zu sein, um bei der Beantragung, Prüfung und Erstattung der benötigten Summen den Verwaltungsaufwand so gering wie möglich zu halten.

Außerdem soll weiterhin versucht werden, Spenden aus Stiftungen u. ä.  zu akquirieren.

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