Berichtsvorlage - M/16/4116-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Änderung des Oberhausener Weihnachtswaldes in die neue City Weihnacht auf dem Altmarkt in Alt-Oberhausen
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Regional-, Stadt- und Quartiersplanung
- Bearbeitung:
- Sabine Lauterbach
- Verantwortung:
- Mollerus
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Bezirksvertretung Alt-Oberhausen
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Kenntnisnahme
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07.11.2018
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Geplant
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Beirat für Menschen mit Behinderung
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Kenntnisnahme
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22.11.2018
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Sachverhalt
Sachdarstellung
Der Oberhausener Weihnachtswald in Alt-Oberhausen findet traditionell seit vielen Jahren auf dem Altmarkt statt und ist seit 2006 fester Bestandteil im Veranstaltungskalender der Oberhausener Innenstadt. Seit dem 01.07.2018 wird das Veranstaltungsmanagement, vorläufig befristet bis zum 31.12.2018, von der Agentur Sensitive Colours GmbH, vertreten durch Uwe Muth, durchgeführt. Seitens der Stadt wurde im Rahmen der Beauftragung gewünscht, das aktuelle Konzept „Weihnachtswald“ zu überdenken und einen neu konfigurierten Weihnachtsmarkt auf dem Altmarkt zu etablieren. Dazu liegen erste Überlegungen vor.
In den vergangenen Jahren wurde eine Waldlandschaft mit ca. 230 Bäumen und ca. 100 m³ Rindenmulch auf dem Altmarkt etabliert. Vom dritten Dienstag im November bis zum 23. Dezember öffnete der Weihnachtswald täglich von 12:00 bis 20:00Uhr und seit 2017 ebenfalls freitags und samstags für Imbiss und Ausschank bis 22:00 Uhr. Besucher konnten sich unter 230 duftenden und festlich beleuchteten Fichten, die bis zu 14 Meter hoch waren, in eine vorweihnachtliche Stimmung versetzen lassen. Weiche Waldwege führten vorbei an sich bewegenden Sternenprojektionen und festlich geschmückten Hütten. Hier präsentierten regelmäßig wechselnde Aussteller Geschenkartikel und Kunsthandwerk.
Aufgrund der Neuausrichtung des Veranstaltungsmanagements und der zuletzt zurückgehenden Besucherzahlen des Weihnachtswaldes ist eine Überarbeitung des Konzeptes geplant. Die Bäume und der Rindenmulch und der damit assoziierte Weihnachts“wald“ wird zur „City Weihnacht“. Der Weihnachtsmarkt findet weiterhin auf dem Altmarkt und auf der Marktstraße zwischen Gutenbergstraße und Stöckmannstraße statt. Es wird eine enge Zusammenarbeit mit der Herz Jesu Kirche stattfinden. Zu besonderen Zeiten wird die Kirche mit einer Krippenausstellung öffnen. Durch das engere Einbinden der Kirche öffnet sich der Altmarkt stärker zur Marktstraße. Der gesamte Platz wird ausgeschöpft und erscheint dadurch größer. Die Hütten auf dem Altmarkt weichen etwas unter die Bäume zurück und werden regionaler besetzt sein. In diesem Jahr sind z.B. das Hostel in Veritas mit zwei Hütten sowie Rot Weiß Oberhausen mit einer Hütte vertreten.
Ein besonderes Highlight in diesem Jahr wird die große synthetische/ökologische Eisbahn sein, welche rund um den Brunnen in der Mitte des Platzes als zentraler Anlaufpunkt aufgebaut wird. Klein und groß haben die Möglichkeit sich in der anliegenden Verleihhütte Schlittschuhe auszuleihen und rund um den Brunnen Bahnen zu ziehen. Jeden Freitag entwickelt sich die Eislaufbahn zu einer Eislaufdisco wie sie früher aus dem Revierpark Vonderort bekannt ist. Der Weihnachtsmarkt soll insgesamt familienfreundlicher werden und eine bessere Wohlfühlatmosphäre für die gesamte Familie schaffen. Für Kinder gibt es täglich ein altersgerechtes Bühnenprogramm, eine Feuertonne, an der Stockbrot und Marshmallows geröstet werden und am Wochenende eine Märchenerzählerin, welche die Kinder mit ihren Geschichten verzaubert.
In der neuen City Weihnacht werden zwei Ausschankbetriebe und sieben Imbissbetriebe für das leibliche Wohl sorgen. Es wird neben den festen Bestandshütten wieder vier Wechselhütten für Sozialeinrichtungen geben.
Die City Weihnacht öffnet täglich von 12:00 bis 20:00 Uhr und am Wochenende von 12:00 bis 22:00 Uhr. Besonders in den Abendstunden wird es ein einladendes und stimmungsvolles Programm geben.
In den kommenden Jahren soll der Regionalbezug weiter verstärkt werden und Oberhausener Produkte ebenso wie Produkte aus dem Umland eingebunden werden. Ziel ist es, einen Weihnachtsmarkt mit bewusst regionaler Prägung zu gestalten, um mit dieser, sich von anderen Märkten absetzenden, regionalen Ausrichtung auch überregional in die Werbung gehen zu können. Des Weiteren soll der Weihnachtsmarkt einen stärkeren dörflichen Charakter bekommen. Es wird überlegt, ob ein großes Eingangstor angeschafft werden soll.
