Beschlussvorlage - B/16/4022-01

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag

 

1. Der Rat der Stadt verzichtet hinsichtlich dieser Drucksache gemäß § 1 Absatz 7 Satz 3 der Zuständigkeitsordnung für die Ausschüsse des Rates und für die Oberbürgermeisterin / den Oberbürgermeister der Stadt Oberhausen auf die Vorberatung durch Ausschüsse.

 

 

2. Der Rat der Stadt stimmt der Leistung von überplanmäßigen Aufwendungen/Auszahlungen im Produktbereich 01‘Innere Verwaltung‘ wie folgt zu:

 

 

Auftrag Bezeichnung Sachkonto Bezeichnung Betrag/EUR

(Finanzstelle)                             (Finanzposition)                                    

 

100001020300 Strategisches  529148 IT-Basisleistungen  450.000 ,-

(PN0102) IT-Management  (7291.48)  

 

 

Für die außerplanmäßige Mittelbereitstellung besteht keine Deckungsmöglichkeit. Aus diesem Grund ergibt sich eine Verschlechterung des Ergebnisses der laufenden Verwaltungstätigkeit in Höhe von 450.000 Euro.

 

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Konsequenzen

Bezug

 

--

 

Konsequenzen

 

a) Finanzielle

 

    keine  [ ]

 

    ja   [X]

 

b) Sonstige

 

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Sachverhalt

Begründung

 

Die Infrastruktur des TK- und Datennetzes im Rathaus Oberhauen, Schwartzstraße 72, ist veraltet. Hierzu haben sich OGM und Stadt im letzten Jahr ausgetauscht und es wurde vereinbart, dass die OGM mit externer Unterstützung ein Umsetzungskonzept zur Erneuerung des TK- und Datennetzes im Rathaus Oberhausen erstellen lässt. D.h. im Jahr 2017 konnte der Kostenrahmen noch nicht eingeschätzt werden.

 

Die OGM hat der Stadt zwischenzeitlich mitgeteilt, dass die Serviceleistungen für die Netzkomponenten im Rathaus Oberhausen nur noch bis zum 30.11.2018 sichergestellt werden können. Darüber hinaus hat die OGM keinen Service mehr angeboten bekommen, weil die Komponenten den Zustand End of Life erreicht haben.

 

Die OGM hat der Stadt ein Konzept mit drei Umsetzungsalternativen vorgelegt (s. Anlage, Auszüge des Konzeptes). Unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit (inklusive künftiger Kosten für Wartung und den Tech-Refresh) und der Einschätzung des externen Gutachters, dass die Variante 3 im Vergleich zu der LWL-Variante zeitgemäß ist, empfehlen die OGM und die Verwaltung dem Gutachtervorschlag zu folgen. Danach sind einmalige Kosten von ca. 450.000 € brutto für die Erneuerung des TK- und Datennetzes im Rathaus Oberhausen zu erwarten.

 

Variante 1

Redesign der bestehenden Infrastruktur, weil die Kabel nicht mehr den aktuellen technischen und brandschutz Anforderungen entsprechen. Die aktiven Netzwerkkomponenten in den Serverräumen und den Büros sind ebenfalls komplett auszutauschen (End of Life).

 

Variante 2

Die Variante 2 ist die auf eine Sekundärverkabelung (vertikale Stockwerkverkabelung) reduzierte Variante 1. D. h. hierbei werden nur die Kabel des Sekundärbereiches ausgetauscht sowie sämtliche aktive Netzwerkkomponenten. Die Tertiärverkabelung (horizontale Stockwerkverkabelung) könnte theoretisch noch weiter genutzt werden und daher wurde diese Variante auch kalkuliert, allerdings wurden bei Messungen zum Teil hohe Dämpfungswerte ermittelt, die zu Störungen im Datennetz führen könnten.

 

Variante 3

Neue IT-Infrastruktur auf Basis einer CAT 7 a Verkabelung im Tertiärbereich. Der Sekundärbereich wird bei dieser Variante auch mit Glasfaser realisiert. Die Anzahl der aktiven Komponenten wird bei dieser Variante aber deutlich reduziert und dennoch kann aufgrund der kurzen Übertragungswege im Tertiärbereich eine sehr hohe Bandbreite realisiert werden. Die einmaligen und wiederkehrenden Kosten sind daher entsprechend geringer.

 

 

Anlage

 

Resümee_neue IT Infrastruktur_Rathaus OB

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Anlagen

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