Beschlussvorlage - B/16/3791-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Masterplan Klimaschutz der Kreishandwerkerschaft Mülheim an der Ruhr - Oberhausen in Kooperation mit der Stadt Oberhausen
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführung:
- Umweltschutz
- Bearbeitung:
- Brigitte Netterdon
- Verantwortung:
- Werntgen-Orman
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Umweltausschuss
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Vorberatung
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06.09.2018
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Erledigt
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Rat der Stadt
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Beschlussfassung
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24.09.2018
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Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag
Der Rat der Stadt Oberhausen stimmt dem Masterplan Klimaschutz der Kreishandwerkerschaft Mülheim an der Ruhr - Oberhausen in Kooperation mit der Stadt Oberhausen zu und bevollmächtigt den Oberbürgermeister, den Masterplan für die Stadt Oberhausen zu unterzeichnen.
Sachverhalt
Begründung
Hintergrund
Mit dem Beitritt zum Klimabündnis hat sich die Stadt Oberhausen verpflichtet, ihre CO2-Emissionen kontinuierlich zu reduzieren und bis zum Jahr 2030 zu halbieren. Dieses ambitionierte Ziel kann nur erreicht werden, wenn es als gesamtstädtische Aufgabe betrachtet wird und alle Teile der Gesellschaft mit einbezogen werden. Dazu zählt das Handwerk als emittierendes Gewerbe, aber insbesondere auch als Initiator und Ideengeber für energieeffiziente Technologien und Bauweisen. Hierbei kann sich das Handwerk als Multiplikator einbringen und dadurch zum Vorreiter im lokalen Klimaschutz werden.
Dies entspricht der Maßnahme U3 „Umsetzung des Masterplans Klimaschutz mit der Kreishandwerkerschaft“ aus der vom Rat der Stadt Oberhausen beschlossenen Fortführung des Klimaschutzkonzeptes.
Inhalt
Der Masterplan Klimaschutz zwischen der Stadt Oberhausen und der Kreishandwerkerschaft Mülheim an der Ruhr - Oberhausen vereinbart eine auf Dauer angelegte, vertiefte Zusammenarbeit zur Erreichung der kommunalen Klimaschutzziele.
Im Schulterschluss der lokalen Partner sollen die Motivation und Begeisterung für den Klimaschutz nachhaltig geweckt werden, um den Energieverbrauch der Betriebe sowie der Verwaltung der Stadt Oberhausen zu senken und damit gleichzeitig die Umwelt von Treibhausgasen zu entlasten. Darüber hinaus wird das Ziel verfolgt, auch langfristig Wertschöpfungspotenziale für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger sowie für ihre Unternehmen zu erschließen. Die Aktivitäten sollen gemeinsam erarbeitet und in zielgerichteter Weise angegangen werden. Geplant ist es schwerpunktmäßig sechs Themenfelder zu bearbeiten:
- Betriebliche Optimierung der Energie- und Ressourcenverbräuche
- Umsetzung eines Sanierungsmodellprojekts durch das Handwerk
- Aufbau einer dauerhaften Lernpartnerschaft zwischen der Stadt Oberhausen,
dem Handwerk und weiteren interessierten Baubeteiligten
- Beratungskampagne Oberhausen
- Best Practice Beispiele in Oberhausen
- Mobilität
Die Handwerksunternehmen in Oberhausen sollen so den energiewirtschaftlichen Systemwechsel in technischer, logistischer, betriebswirtschaftlicher und gesellschaftlicher Hinsicht aktiv mitgestalten. Hierfür können sie ihre breiten Kompetenzen in den Bereichen Energieeinsparung, Modernisierung von Gebäuden und Gebäudetechnik sowie klimafreundliche Mobilität einbringen. Außerdem kann das Handwerk Verbraucher/innen und Eigentümer/innen für Energieeinspareffekte und in nächster Linie für Energieeffizienzmaßnahmen sensibilisieren. Als regional und örtlich wirkende Wirtschaftsbranche spricht das Handwerk junge Menschen an und motiviert sie für verantwortungsvolle handwerkliche Ausbildungsberufe. Gleichzeitig wird die stete Weiterbildung der Unternehmer/innen im Sinne der Nachhaltigkeit und klimafreundlichen Entwicklung gefördert.
Die enge - und in stetigem Austausch gelebte - Partnerschaft umfasst wesentliche Handlungsfelder des lokalen Klimaschutzes und bündelt die vielfältigen Gewerke des Handwerkes sowie das Fachwissen der Stadtverwaltung. Die im Einzelnen noch zu erarbeitenden Aktivitäten und Maßnahmen werden flexibel an die aktuellen Rahmenbedingungen und Förderprogramme angepasst.
Anlagen
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(wie Dokument)
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100,4 kB
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