Antragsvorlage - A/16/3997-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Antrag der CDU-Fraktion gem. § 4 der Geschäftsordnung – Einführung einer Aufbaurealschule
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Antragsvorlage
- Federführung:
- CDU-Fraktion
- Bearbeitung:
- Kevin Wilms
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Finanz- und Personalausschuss
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Vorberatung
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13.09.2018
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Erledigt
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Schulausschuss
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Vorberatung
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20.09.2018
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Erledigt
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Rat der Stadt
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Beschlussfassung
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24.09.2018
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Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag
Die CDU-Fraktion fordert die städtische Verwaltung dazu auf, in Oberhausen eine Realschule zu gründen, die in den Klassen fünf und sechs als grundständige Realschule und ab Klasse sieben bis Klasse zehn als Aufbau-Realschule geführt wird (nach dem Vorbild der Alkuinrealschule, Aachen).
Diese neu zu gründende Realschule sollte idealerweise nach einem pädagogischen Konzept arbeiten, das eine intensive Betreuung sowie eine Ausbildungsplatzgarantie nach dem Vorbild der „Meckenheimer Garantie für Ausbildung“ gewährleistet.
Für die Standortsuche sind leerstehende Schulgebäude im gleichen Maße wie ein Neubau in Betracht zu ziehen und zu prüfen.
Sachverhalt
Begründung
Betrachtet man die Schülerzahlen der letzten Jahre an den weiterführenden Schulen, wird deutlich: Der Situation, wie sie durch die hohe Zahl von Schulformwechslern in den Klassen sieben, acht, neun und zehn jährlich neu entstanden ist, wurde bis heute nicht angemessen begegnet. Vielmehr entstand in den letzten Jahren permanent eine unzumutbare Belastung für die betroffenen Schülerinnen und Schüler sowie für die Schullandschaft in unserer Stadt.
Berücksichtigt man ferner die steigenden Schülerzahlen an den Grundschulen, könnten perspektivisch auch die Kapazitäten in den Klassen fünf und sechs zu gering sein, um alle Oberhausener Schülerinnen und Schüler aufnehmen zu können.
Rein quantitativ die Möglichkeit, Schulformwechslern einen Platz zu bieten, hat in Oberhausen allein die Gesamtschule Osterfeld. Doch auch diese verfügt nicht über ausreichende Kapazitäten. Außerdem wird eine rein quantitative Sichtweise (Zählen und Bereitstellen von Schulplätzen) in keiner Weise den tatsächlichen Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen gerecht, sodass sie aus pädagogischer Sicht nahezu fahrlässig ist.
Den Eltern, Kindern und Jugendlichen in Oberhausen eine Wahlmöglichkeit zwischen dem dreigliedrigen und dem integrativen Schulsystem zu ermöglichen, würde eine Angebot darstellen, das bewusst Abstand von der „Notlösung“ nimmt, wie sie schon viel zu lange praktiziert wird.
Weitere Begründung erfolgt mündlich.
