Berichtsvorlage - M/16/3817-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachdarstellung

 

Laut dem Antrag aus der Bezirksvertretung Sterkrade (4. Sitzung der Bezirksvertretung Sterkrade 2014, TOP Ö5.4) kommt es sowohl morgens als auch nachmittags im Berufsverkehr am Kreisverkehr Gabelstraße / Hünenbergstraße zu erheblichen Staus und Verkehrsbehinderungen. Zu Spitzenzeiten staut sich der Verkehr bis auf die BABA A3 zurück. Der Rückstau entsteht von den beiden Signalanlagen, welche sich auf Dinslakener Stadtgebiet befinden. In der Sitzung der Bezirksvertretung Sterkrade wurde die Verwaltung gebeten, einen Sachstandsbericht zu erstellen.

Die Stadtverwaltung Oberhausen hat mit der Stadt Dinslaken direkt nach der Sitzung im Dezember 2014 telefonischen Kontakt aufgenommen. Der Stadt Dinslaken war das Problem bis dahin nicht bekannt. Daher sollte die Situation beobachtet werden und bei bestehender Notwendigkeit eine Kontaktaufnahme mit Straßen.NRW als Straßenbaulastträger erfolgen. Parallel hat der Bereich Verkehrsplanung und Tiefbau Kontakt mit der Firma SWARCO Traffic Systems GmbH als zuständige Signalbaufirma aufgenommen, um einen technischen Defekt ausschließen zu können. Ein technischer Defekt lag damals und liegt auch heute nicht vor.

Im Januar 2015 wurde ein offizielles Schreiben der Stadtverwaltung Oberhausen an die Stadtverwaltung Dinslaken mit der Bitte um Übersendung der Überprüfungsergebnisse gefertigt. Es wurde weiterhin darauf hingewiesen, dass die bestehende Situation ein Problem darstellt, da dort im Kreisverkehr riskante Überholmanöver stattfinden, um den Rückstau zu umgehen.

Nach mehreren Telefonaten seitens der Stadtverwaltung Oberhausen mit der Stadt Dinslaken und dem Landesbetrieb Straßen.NRW im ersten Halbjahr 2015 wurde Straßen.NRW Anfang September 2015 noch einmal schriftlich über das Problem in Kenntnis gesetzt. Die Dringlichkeit wurde durch ein zusätzliches weiteres Telefonat des Bereichs Tiefbau noch einmal verdeutlicht. Auch die Anregung aus der Bezirksvertretung Sterkrade (Prüfung eines Kreisverkehrs auf Dinslakener Stadtgebiet, anstatt einer Lichtsignalanlage) wurde weitergeleitet.

Seitens des Landesbetriebs Straßen.NRW wurde signalisiert, dass an einer Lösungsfindung gearbeitet wird.

Seit dieser Zeit gab es immer wieder Kontakt mit Straßen.NRW. Aktuell wurde nun mitgeteilt, dass eine Verkehrsuntersuchung im Rahmen der Um- und Ausbauplanung des AK Oberhausen, welche die Abfahrt Dinslaken-Süd mit betrachtet, abgewartet werden soll. Bei der Bearbeitung dieses Gutachtens kam es zu Verzögerungen, der Schlussbericht wird aber zeitnah erwartet und der Stadt Oberhausen im Anschluss zur Verfügung gestellt. Laut Aussage von Straßen.NRW ist aber schon jetzt davon auszugehen, dass eine rein signaltechnische Lösung durch Optimierung oder Anpassung der Signalanlage auf Dinslakener Stadtgebiet nicht möglich ist.

Es wird somit ein Ausbau der B8 angestrebt. Sobald genauere Informationen vorliegen wird die Bezirksvertretung unterrichtet.

 

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