Antragsvorlage - A/16/3702-01
Grunddaten
- Betreff:
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Antrag der Fraktion „Offen für Bürger“ in der Bezirksvertretung Sterkrade gem. §2 der Geschäftsordnung für die Sitzung der Bezirksvertretung Sterkrade am 14.6.2018, hier: Sachstandsbericht zur Umstrukturierung des Rotbaches sowie zur Umsetzung des Pflege – und Entwicklungskonzepts der Rotbachaue
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Antragsvorlage
- Federführung:
- Stadtkanzlei
- Bearbeitung:
- Jörg Greinke
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Bezirksvertretung Sterkrade
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Kenntnisnahme
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14.06.2018
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Sachverhalt
Begründung
Die Rotbachaue gilt europaweit als ein wichtiges „Fauna-Flora-Habitat“, schon seit den 1950er Jahren steht das gut 400 Hektar große Gebiet unter Naturschutz. Es ist ebenso ein gern genutztes Naherholungsgebiet, so dass es hier eines Konzeptes bedarf, das beide Interessen des Naturschutzes und des Naturerlebens miteinander verbindet.
Aus diesem Grund hat die Biologische Station Westliches Ruhrgebiet (BSWR) vor etwa drei Jahren eine Bestandsaufnahme und Kartierung des Gebietes unternommen auf deren Grundlage ein Pflege- und Entwicklungskonzept erstellt wurde. Ein zentraler Aspekt des Konzepts betraf die Lenkung der Besucher. Sie sollten durch Trittsteine, Handläufe, Brücken und Sperrung mit Baumstämmen durch das Habitat geleitet werden, um besondere Bereiche des Naturschutzes nicht zu betreten und damit nicht zu stören.
Teile dieses Konzepts, insbesondere die Besucherlenkung durch das Naturschutzgebiet, wurden Ende 2016 dem Umweltausschuss, dem Beirat für Menschen mit Behinderung sowie zu einer Bürgerinformation im Haus Pargmann im Februar 2017 vorgestellt. Für 2018 ist damals die Umsetzung des Pflegekonzepts prognostiziert worden.
Die Fraktion „Offen für Bürger“ bittet aus diesem Grund um einen Bericht mit Zeitplan über die Umsetzung der im Konzept vorgestellten Maßnahmen und einen Ausblick auf die noch zu erledigenden Aufgaben. Konkret:
In welchen Bereichen sind insbesondere welche Maßnahmen zur Besucherlenkung erfolgt? In welchen wurden sie begonnen?
In welchen Bereichen sind welche Naturschutzmaßnahmen erfolgt?
Wie ist die Akzeptanz der umgesetzten Maßnahmen bei den Nutzern/Besuchern?
Sind bereits positive Auswirkungen auf den Naturschutzbereich zu verzeichnen?
In welchem Zeitrahmen erfolgen die noch ausstehenden Aufgaben?
Ferner soll dargestellt werden, wie hoch die Kosten für die Umsetzung der Maßnahmen veranschlagt sind. In welchem Umfang ist die Stadt Oberhausen finanziell an den Maßnahmen beteiligt? Welche Fördermittel sind in welchem Umfang für die Umsetzung zugesagt? An welche Bedingungen ist eine Förderung geknüpft? Inwiefern wird der prognostizierte Finanzrahmen eingehalten?
Wir schlagen vor, zur Beantwortung der o.g. Fragen und einen erweiterten Bericht über den derzeitigen Sachstand ebenfalls die Biologische Station Westliches Ruhrgebiet (BSWR) einzuladen.
Weitere Begründung erfolgt mündlich.
