Berichtsvorlage - M/16/3680-01

Reduzieren

Beratungsfolge

Reduzieren

Sachverhalt

Sachdarstellung

 

Im Vordergrund steht die kollaborative Erarbeitung eines Planungs- und Umsetzungskonzepts für die dritte Wettbewerbsphase Zukunftsstadt. Oberhausens Beitrag ist die Schaffung und Etablierung der „Ideenfabrik“ als innovativer, ganzheitlicher Ansatz im Umgang mit BürgerInnenenideen, die aus drei wesentlichen Bausteinen besteht: (Governance-) Struktur, Netzwerk, Ort:

 

  1. Schaffung von (open Governance-)Strukturen zur Förderung der Kultur der Zusammenarbeit;
  2. Netzwerk Zukunftsstadt als kreative Keimzelle, lokaler Wissen- und Erfahrungsträger, kooperative Basis zur Umsetzung von Ideen und Projekten;
  3. Etablieren des physischen Ortes „Ideenfabrik“ als urbanes Kreativlabor für Innovationen, Forschung und Zukunftsfragen in der Innenstadt.

 

Rahmenbedingungen im Wettbewerb Zukunftsstadt Phase 3

Für den Wettbewerb Zukunftsstadt Phase 3 ist bis zum 30.06.2018 ein Planungs- und Umsetzungskonzept einzureichen (inkl. Meilensteinplan und Roadmap). Nach Prüfung und Bewertung durch eine Jury werden sechs bis acht Kommunen aufgefordert, einen Antrag zu stellen. Es wird Ende des Jahres mit einer Entscheidung gerechnet und eine früheste Förderung im Frühjahr 2019 erwartet. Pro Kommunen stehen mehrere Millionen Euro Förderung zur Verfügung.

 

Bisher sind lediglich Eckpunkte zur Förderung der Phase 3 bekannt. Die Zukunftsstädte präsentieren Ihre Projekte und Konzepte im Rahmen des Kongresses „FONA-Forum“ am

5. und 6. Juni in Leipzig und werden dort über den weiteren Wettbewerbsverlauf seitens der Ministerien (BMI + BMBF) und des Projektträgers VDI informiert.

 

Prozess und Verständnis der Zukunftsstadt in der Stadt Oberhausen:

Das Ziel und Produkt der 2. Phase ist die Erarbeitung eines sogenanntes Planungs- und Umsetzungskonzept für die 3. Phase. Wie bereits in der 1. Phase erfolgt die Erarbeitung in starker Zusammenarbeit und intensiver Einbindung vielfältiger Akteure in der Stadt. Anlassbezogen und zielgruppenorientiert sind die Akteure angesprochen und einbezogen worden. Bspw:

 

-          Team Zukunftsstadt (dezernatsübergreifendes Gremium und Experten zu den 5 Säulen „Leben“, „Arbeit“, „Soziales“, „Kultur“ und „Dialog“)

-          Bürgerstammtische (offene Teilnahme, themenbezogene Dialoge in der Stadt)

-          Kreative und Experten (aus den Branchen Design, Kunst und Kultur, Kommunikation, Tourismus, Mobilität, Energie, Wissenschaft und Forschung (RWTH Aachen, Uni Duisburg-Essen, ) etc.)

-          Politik (Besuche und Gespräche in Arbeitskreisen und Fraktionen)

 

Auf diese Weise wurde das Konzept im Laufe des Prozesses mit ca. 120 Menschen erarbeitet und konkretisiert. Dieser Prozess läuft noch immer.

 

Zukunftsstadt HausDas Projekt „Zukunftsstadt“ integriert sich in die zahlreichen Aktivitäten der Stadt Oberhausen:

 

Dach:

Das Projekt Zukunftsstadt versteht sich als gemeinsames Dach, unter dem vielfältige (bereits existierende) Aktivitäten und Projekte in der Stadt zu fassen sind, die sich alle für die Gestaltung der Zukunft der Stadt Oberhausen einsetzen.

 

Säulen:

„Projekte in Oberhausen“ beschreibt die zahlreichen Maßnahmen und Projekte von Stadtakteuren, die sich für die Entwicklung ihrer Stadt einsetzen und unabhängig des Wettbewerbs Zukunftsstadt laufen. Dazu zählen u.a. freiwillige und Pflichtaufgaben der Verwaltung, Investitions- und Entwicklungsabsichten von Privaten und Unternehmen, Engagement  von Verbänden, Institutionen, u.v.m.

 

„Zukunftsstadt-Projekte“ beschreiben Projekte/Konzepte/Aktivitäten, die durch die Ideenfabrik initiiert werden. Derzeit befinden sich viele der 800 Bürgerideen noch im „Status der Idee“ und sind archiviert. Einige der 800 Bürgerideen werden in der 3. Phase in Form der „Ideenfabrik als Ort“ in der Stadt umgesetzt werden.

 

Die aktuellen „Zukunfts- und Megatrends“ (siehe Grafik unten) veranlassen und inspirieren die Stadtgesellschaft zu handeln, um die Stadt Oberhausen zukunftsfähig und resilient (widerstandsfähig, anpassungsfähig) zu entwickeln.

 

Basis:

Die Vision der „Ideenfabrik“ ist als Fundament und Basis für all die oben skizzierten Zukunftsaktivitäten zu verstehen bzw. soll diese erleichtern. Die „Ideenfabrik“ besteht aus drei wesentlichen Bausteinen:

 

  1. Das Netzwerk
  2. Die (Governance-) Struktur
  3. Der Ort

 

Zeitplanung & Termine

5./6. Juni - Kongress Zukunftsstadt/FONA-Forum in Leipzig

12. Juni – Bezirksvertretung Osterfeld

13. Juni – Bezirksvertretung Alt-Oberhausen

14. Juni – Bezirksvertretung Sterkrade

19. Juni - Planungsausschuss

20. Juni  - von 18-21 Uhr; 7. Bürgerstammtisch im Theater Oberhausen

25. Juni - Ratssitzung

28. Juni  - von 14-18 Uhr Impulse, Ausstellung, Aktivitäten im Ladenlokal (Einladung folgt)

30. Juni - Abgabe des Planungs- und Umsetzungskonzeptes Phase 3

12. September - Kulturausschuss

Reduzieren

Anlagen

Loading...