Berichtsvorlage - M/16/3437-01

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Sachverhalt

Sachdarstellung

 

Was ist Geocaching?

Geocaching ist eine moderne Form der Schnitzeljagd. Mit Hilfe eines GPS-Gerätes oder eines Smartphones begibt man sich auf die Suche nach einem Schatz – dem Cache. Caches sind Dosen (manchmal auch andere Behälter) in unterschiedlichen Größen. Meist enthalten sie ein Logbuch und kleine „Schätze“, die man gegen gleichwertige tauschen kann.

Normalerweise werden Caches von Privatleuten erstellt und auf Internetplattformen hochgeladen. Auf diesen Seiten werden die Koordinaten der Caches sowie ggf. weitere Hinweise veröffentlicht. Außerdem gibt es ein Logbuch, in das man sich eintragen kann, wenn man einen Cache gefunden hat. Geocacher versuchen möglichst viele Funde zu erreichen.

Projektbeschreibung

In Kooperation mit der OWT, der STOAG und acht anderen Partnern entwickelt das Stadtarchiv ein Konzept für sechs Geocaching-Touren in Oberhausen. Das Projektvolumen hierfür beträgt ca. 15.000°€ und wird durch alle Partner getragen. Ziel ist es, den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Touristen der Metropole Ruhr das historische Oberhausen näher zu bringen, aufzuzeigen wie sich die Stadt in den letzten Jahrzehnten, gar Jahrhunderten weiterentwickelt hat. Aufgrund der überregionalen und sogar internationalen Beliebtheit gelingt es mit Geocaching eine breite Zielgruppe zu erreichen. Der Einsatz von neuen Medien (App) macht es zudem möglich, auch ein jüngeres Publikum auf kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten aufmerksam zu machen. Außerdem bietet Geocaching ein Maximum an Flexibilität und Individualität. Die Touren können als Einzelperson oder in einer Gruppe absolviert werden, ohne dabei auf Führungstermine und Öffnungszeiten angewiesen zu sein. Der Personaleinsatz der anbietenden Partner kann auf ein Minimum reduziert werden, da lediglich bei Bedarf das Kontrollieren der Final Caches oder das Erstellen neuer Touren den Einsatz von Mitarbeitenden erfordert.

Kooperationspartner

-          Stadtarchiv (Initiator; Projektorganisation)

-          OWT (Projektorganisation; Sponsor)

-          STOAG (Premium-Sponsor ; 2 Touren)

-          Contact (App)

-          LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen

-          Gedenkhalle

-          LVR Zinkfabrik Altenberg

-          LVR St. Antony Hütte

-          Jugendparlament

-          Förderkreis Burg Vondern e. V.

-          City-O-Management e. V.

 

Die ersten sechs Touren erstrecken sich auf die Gebiete Alt-Oberhausen (City-Tour), Sterkrade, Osterfeld, Neue Mitte, den ÖPNV und sind in zwei bis dreieinhalb Stunden zu absolvieren. Ziel ist es, sukzessive das gesamte Stadtgebiet durch Touren zu erschließen und zu attraktivieren. Dabei liegt der Fokus der Planungen auf den Verkehrsmitteln Fuß, Rad und ÖPNV. Es werden keine PKW-Touren konzipiert. Beide Fußgänger-Touren sind barrierefrei.

 

Touren:

 

-          City (Fuß-Tour)

-          Osterfeld (Fahrrad-Tour)

-          Neue Mitte (kurz und lang; Fuß- und Fahrrad-Tour)

-          Sterkrade (Fahrrad-Tour)

-          ÖPNV-Tour (Straßenbahn, Bus)

 

Um den Eindruck einer Stadtführung zu simulieren, haben sich die Partner für die Erstellung von Multi-Cache-Touren entschieden. Diese bestehen aus mehreren Stationen (Stages). Besucher erhalten eine Cache-Beschreibung, in der nur die Koordinaten der ersten Station vollständig angegeben sind. An jeder Station müssen sie dann Fragen beantworten und Aufgaben erfüllen, um die Koordinaten der nächsten Station zu erfahren. So werden sie Station für Station zum eigentlichen Cache, dem Final, geführt. Neben den einzelnen Stationen wurden zudem Wegpunkte eingebaut, die auf zusätzlich interessante Punkte aufmerksam machen. Der abschließende Final-Cache wird an einer frei zugänglichen Stelle nahe den letztlich vermittelten Koordinaten versteckt.

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Anlagen

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