Berichtsvorlage - M/16/3391-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachdarstellung

 

Die DB Netz AG sperrt die Bahnstrecke zwischen Duisburg Hbf und Essen Hbf wegen Bauarbeiten in den Oster- und Herbstferien 2018 sowie in den Sommerferien 2019. Im Rahmen dieser sog. „Totalsperrung“ werden verschiedene Arbeiten ausgeführt, z. B. wird die Stellwerkstechnik erneuert, die auch Abschnitte in Oberhausen beeinflusst. Außerdem wird die Sperrpause für Arbeiten am Ersatzneubau der Thyssenbrücke genutzt. Die Straßenbahnlinie 112 kann dennoch weitgehend verkehren, Sperrungen sind nur an wenigen Tagen notwendig.

 

Änderungen in Oberhausen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV):

Ausfälle:

 

  • Die S3 entfällt zwischen Oberhausen Hbf und Essen Hbf.
  • Die S2 entfällt zeitweise zwischen Duisburg Hbf und Dortmund-Mengede, um auf dieser Strecke umgeleitete Züge fahren zu können.
  • Die S1, die mit ihrem Halt in Mülheim-Styrum ebenfalls für das Oberhausener Stadtgebiet von Bedeutung ist, entfällt zwischen Duisburg Hbf und Essen Hbf.
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Zusätzliche Halte in Oberhausen:

 

  • Der RE1 wird zwischen Duisburg Hbf und Dortmund Hbf über Gelsenkirchen umgeleitet und hält auch in Oberhausen Hbf.

 

Umleitung im Bereich Oberhausen:

 

  • Die Verstärkerzüge des RE19 werden zwischen Sterkrade Bf und Düsseldorf Hbf ohne Halt umgeleitet.
  • Die RB35 wird zwischen Sterkrade Bf und Duisburg Hbf ohne Halt in Oberhausen Hbf umgeleitet.

 

Während der Osterferien ist auch die Strecke Bottrop – Essen gesperrt, sodass es auch auf dieser Strecke zu Ersatzverkehr kommen wird.

 

Ersatzverkehr:

Die DB Regio GmbH als zuständiges Verkehrsunternehmen verantwortet die Organisation des Schienenersatzverkehres (SEV) und stimmt diese mit der VRR AöR ab. Alle ausfallenden S-Bahn-Linien (S1, S2 und S3) werden in gleichem Takt durch Busse ersetzt, die RE-Linien zwischen Duisburg und Essen werden durch Busse im 10-Minuten-Takt ersetzt. Für den Ersatzverkehr sind rund 50 Busse im Einsatz. 

 

 

 

Kundeninformation:

An den wichtigen Bahnhöfen wie Oberhausen Hbf werden Kundenbetreuer postiert, die den Fahrgästen bei der Orientierung und der Wahl der Ersatzverbindungen helfen werden. Darüber hinaus plant die DB Regio GmbH die Ausgabe von Informationsmaterial. Die VRR AöR hat mit den betroffenen Verkehrsunternehmen im SPNV und im kommunalen ÖPNV sowie den betroffenen Aufgabenträgern Gespräche geführt. Die Reisendenlenkung wird vor allem auf die SEV-Linien erfolgen. Es ist aber nach den Erfahrungen mit der Sperrung in Wuppertal damit zu rechnen, dass ortskundige Fahrgäste auch auf die kommunalen Linien ausweichen werden. Dies trifft in Oberhausen insbesondere die Linien 112 (nach Mülheim) und 122 (nach Styrum). Die Verkehrsunternehmen werden den Betriebsablauf der kommunalen Linien beobachten.

 

Aktivitäten der Stadt Oberhausen und der STOAG:

Die STOAG steht in engem Kontakt mit der DB AG und dem VRR AöR, um die vorhandenen Möglichkeiten vor Ort zu nutzen und um Auswirkungen für die Fahrgäste nach Möglichkeit zu minimieren.

 

  • Zum Fahrplanwechsel im Januar 2018 hat die STOAG – wie im Nahverkehrsplan vorgesehen – die Linie SB94 bis zur Haltestelle Unterstraße verlängert. Dort besteht eine Umsteigemöglichkeit zur Straßenbahnlinie 105. Diese Verbindung ist vor allem für Fahrgäste relevant, die nicht den Essener Hbf als Ziel haben, sondern allgemein die Essener Innenstadt aufsuchen möchten. Durch die Sperrung der Bahnstrecke gewinnt diese Verbindung an Bedeutung. Auf die Fahrmöglichkeit mit den Linien SB94 und 105 wird explizit hingewiesen und die STOAG verlängert während der Sperrung die Betriebszeiten der Linie SB94 um ca. 1 Stunde, um den Betriebsschluss auf beiden Linien anzugleichen.
  • Die STOAG wird auf ihren dynamischen Fahrgastinformationsanzeigern im Bahnhofsgebäude und an den Haltestellen auf den SEV der DB Regio GmbH und dessen Abfahrtsposition hinweisen.
  • Die STOAG erhält Informationsmaterial von der DB Regio GmbH und dem VRR AöR. Damit kann das Personal der STOAG-Kundencenter in gleicher Weise beraten, wie die Reisendenlenker der DB Regio GmbH. Das STOAG-Personal ist dann z. B. über den SEV informiert.

 

Weiteres Vorgehen:

Nach Abschluss der Sperrung wird das Vorgehen reflektiert und – soweit erforderlich – Anpassungen für die Folgesperrungen vorgenommen.

 

Ersatzverbindungen:

Während der Sperrung müssen Fahrgäste mit dem Ziel Mülheim auf den SEV oder kommunale Linien ausweichen. Fahrgäste Richtung Essen können ebenfalls den SEV nutzen. Sie können aber auch mit dem RE1 oder RE3 bis Altenessen fahren und dort in die U-Bahn/Straßenbahn umsteigen, oder die ausgeweitete Verbindung SB94/105 über die Haltestelle Unterstraße nutzen.

 

 

 

 

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