Berichtsvorlage - M/16/3253-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachdarstellung

 

1.     Ausgangslage:

Mit der Förderrichtlinie „Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte“ will das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Kommunen bei der Integration neuzugewanderter Menschen unterstützen.

Bildung ist Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und dafür, dass zugewanderte Menschen in der Zukunft eigene Beiträge für unser Land und unsere Gesellschaft leisten können.

Durch den Einsatz kommunaler Koordinierungsstellen sollen die Zugänge zum Bildungssystem verbessert, Bildungsangebote aufeinander abgestimmt und datenbasiert gesteuert werden.

 

Am 01.01.2017 wurden zwei vom Bund für zwei Jahre finanzierte Stellen bei der Stadt Oberhausen eingerichtet.

Eine der beiden Koordinatorinnen arbeitet im Bereich 0-3/Bert-Brecht-Bildungszentrum/Volkshochschule. Diese Stelle hat ihren Schwerpunkt in der Erwachsenenbildung, Berufsausbildung und Kooperation u.a. mit der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter.

Die andere Stelle ist dem Dezernat 3/Familie, Bildung, Soziales zugeordnet und der Flüchtlingsbeauftragten unterstellt. Sie ist im Kommunalen Integrationszentrum verortet und hat ihren Arbeitsschwerpunkt im Bereich Kinder, Familien und Ehrenamt.

 

Das Aufgabenspektrum der Bildungskoordinatorinnen umfasst:

 

-            Analyse vorhandener Strukturen, lokaler Netzwerke und Bildungsangebote für Neuzugewanderte

-            Entwicklung ämterübergreifender Konzepte zur Koordinierung von Bildungsmaßnahmen, strategische Zusammenarbeit mit den beteiligten Fachstellen

-            Schaffung einer Datengrundlage für die Arbeit auf Basis bestehender Erhebungen und Daten in der Kommune

-       Initiative und Begleitung der Zusammenarbeit von Bildungsanbietern und Engagierten in lokalen Netzwerken

-            Erarbeitung eines Portfolios mit allen Bildungsangeboten für Neuzugewanderte und Konzipierung von Informationsmöglichkeiten für Neuzugewanderte

-            Kommunikation von Projektergebnissen mit Entscheidungsträger/innen in der Kommune

-            Koordinierung der Entwicklung von passgenauen Bildungsangeboten in Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren

-            Implementierung des Handlungsfelds Bildung für Neuzugewanderte in der regionalen Bildungslandschaft

-            Projektabwicklung und Dokumentation

 

 

2.             Umsetzung

2.1 Zeit- und Arbeitsplanung

Zu Projektbeginn wurde dem genehmigten Förderantrag entsprechend eine detaillierte Zeit- und Arbeitsplanung für den gesamten Förderzeitraum erstellt (siehe Anlage).

Meilensteine in der Arbeit des Jahres 2017 waren

-   die Auflistung aller Angebote der Bildungsträger

-   die Auflistung aller Angebote des Ehrenamtes

(siehe 2.2)

 

 

2.2 Analyse der Strukturen, der Anbieter und der Angebote für Neuzugewanderte

Die Bildungskoordinatorinnen haben Gespräche mit allen relevanten Akteuren in Oberhausen geführt. Dazu gehören die städtischen Verwaltungsstellen und Projekte, freie Träger, Agentur für Arbeit, Jobcenter, Bildungseinrichtungen und ehrenamtlich Tätige.

Das Ergebnis dieser Kontakte ist eine Auflistung aller Bildungsangebote in einem Portfolio, das fortgeschrieben werden kann.

Als Bildungsangebote werden neben den formalen (Sprach- und Integrationskurse) auch alle nonformalen und informellen Bildungsangebote gewertet, die Allgemeinbildung, Kultur und Werte vermitteln.

 

Das Portfolio ist – nach Phasen der Bildungskette sortiert – in Form einer Tabelle erstellt worden (siehe Anlage).

Eine weitere Auflistung ist in Form einer Akteurs-Landkarte erstellt worden, die auf der Homepage der Stadt Oberhausen einsehbar sein wird (siehe Anlage).

 

 

2.3 Kooperationen und Netzwerkarbeit

Die Bildungskoordinatorinnen arbeiten eng mit der Flüchtlingsbeauftragten und dem Kommunalen Integrationszentrum zusammen. Dasselbe gilt für die Volkshochschule als größten Integrationskursträger und größten Träger der Erwachsenenbildung der Stadt.

Darüber hinaus gibt es eine inhaltliche und organisatorische Kooperation mit dem Projekt „Bildung integriert“, das vom Bereich Datenverarbeitung und Statistik sowie dem Bildungsbüro getragen wird.

Da für beide Projekte datenbasiertes Arbeiten gefordert ist, wurde für die Bildungsarbeit die Datenlage gemeinsam geprüft und eine strategische Zusammenarbeit vereinbart. 

Die Prüfung der Datenlage ergab folgende Erkenntnisse:

 

 

-          Die Einbindung der noch nicht schulpflichtigen Kinder in das System der frühkindlichen Bildung ist unerlässlich für eine gelungene Bildungsbiographie. In Oberhausen erleichtern zahlreiche Brückenprojekte die Integration neuzugewanderter Kinder. Nichtsdestotrotz stellen diese Projekte keinen Ersatz für einen Kindergartenbesuch dar.

Eine Erkenntnis der geführten Gespräche ist die fehlende Datengrundlage bezüglich der nichtschulpflichtigen Kinder.

Es ist nicht klar, wie viele neuzugewanderte Kinder einen Bedarf an einen Kindergartenplatz gemeldet haben und wie viele davon einen solchen bekommen haben. Die Daten werden in dieser Form nicht erhoben, Herkunftsländer werden nicht erfasst.

 

-          Für Schulbesuchende gilt: solange sie in einer Seiteneinstiegsmaßnahme sind (IVK, IFK, FFM) und ein Recht auf zwei Jahre besonderer Förderung haben, wird dies als Merkmal in der Schulstatistik erfasst. Nach Ablauf der zwei Jahre ist dieses statistische Merkmal nicht mehr vorhanden.

So kann weder ein Monitoring der Bildungslaufbahn noch eine quantitative Erfassung der Zielgruppe Neuzugewanderte erfolgen, ohne eigene aufwändige Befragungen durchzuführen.

Der Bildungsindex, der für die Zukunft der Stadt in Arbeit ist, kann Aufschlüsse über Sozialraum und Bildungserfolg anhand des Merkmals Staatszugehörigkeit geben.

 

-          In der Arbeitsverwaltung liegen Datenbanken zur Kundenpflege vor, in denen allerdings auch nur eingeschränkt Filter nach den Kriterien für die Bildung Neuzugewanderter möglich sind.

Z.B. wird ein Sprachkurs mit 20 Stunden pro Woche anhand eines Filters sichtbar, da die Arbeitsmarktverfügbarkeit eingeschränkt ist, ein Kurs mit 15 Wochenstunden aber nicht (trifft auf alle Alphabetisierungs- und Frauenkurse zu). Die verfügbaren Daten werden aber der Kommune im Rahmen eines „Datenkompasses Geflüchtete“ für die interne Arbeit verfügbar gemacht, so dass z.B. deutlich ist, wer schon Deutschkenntnisse hat und wer nicht.

 

-          Die Bildungsbedarfe geflüchteter Frauen, vor allem Mütter, sind kaum anhand von Daten nachzuvollziehen. Recherchen weisen darauf hin, dass für diese Zielgruppe aufsuchende Sozialarbeit Erkenntnisse und auch Bildungsfortschritte erwirken kann. Frauen, die noch nicht im SGB II Bezug sind und auch keine Kinderbetreuung suchen, sind kaum sichtbar und eher der Migrationsberatung als Fälle bekannt als der Kommune als Daten.

 

Die Bildungskoordinatorinnen nehmen am Arbeitskreis Geflüchtete (monatlich) teil sowie am AK geflüchtete Frauen und am Treffen der Integrationskursträger mit dem BAMF-Koordinator.

Sie beteiligen sich an der Planerinnengruppe „Sozialplanung“ unter Federführung des Amtes für Datenverarbeitung und Statistik.

 

Über die Transferagentur NRW sind die Bildungskoordinatorinnen sowohl regional als auch landes- und bundesweit miteinander vernetzt, so dass im Rahmen der Best-Practice-Methode ein gewinnbringender Austausch garantiert ist.

 

 

2.4 Organisation und Durchführung von Veranstaltungen: Kollegialer Fachaustausch

Am 04.12.2017 fand auf Einladung der Bildungskoordinatorinnen und der Flüchtlingsbeauftragten ein erster kollegialer Fachaustausch der professionellen Kräfte statt, die mit der Beratung von Neuzugewanderten befasst sind.

Dies sind neben den Migrations- und Flüchtlingsberatungsstellen  und Kommunalem Integrationszentrum auch die Bundesagentur für Arbeit, das Jobcenter, die IFK-LehrerInnen der Berufskollegs, die SchulsozialarbeiterInnen, das Team Sozialarbeit der Stadt Oberhausen, die Berufsförderung Oberhausen (BFO), die Sprachkursträger, die Ausländerbehörde, psychologische und psychosoziale Beratungsstellen.

Die Veranstaltung beschäftigte sich mit Thema „Integration der Neuzugewanderten in Bildung, Ausbildung und Arbeit“. Dies geschah unter folgenden Fragestellungen:

-          Status Quo: ist Oberhausen in Bezug auf die Bildungsberatung gut aufgestellt?

-          Benötigt die Zielgruppe weitere Beratung?

-          Sind die Ressourcen ausreichend und richtig verteilt?

-          Wie ist der optimale Beratungsverlauf und welche wichtigen Erkenntnisse für das Ehrenamt können gewonnen werden?

-          Brauchen die BeraterInnen noch Informationen/Schulungen in Bezug auf die Bildungsberatung?

 

Wichtige Erkenntnisse und Schlussfolgerungen der Veranstaltung waren:

-          Der Mangel an KTE-Plätzen erschwert die dringend erforderliche frühkindliche (Sprach-)Bildung der Neuzugewanderten. Müttern wird dadurch möglicherweise der Besuch von Integrationskursen erschwert.

Die vom BAMF konzipierte und finanzierte integrationskursbegleitende Kinderbetreuung ist nach Aussage der Träger für diese nicht umsetzbar.

-          Die Vernetzung  der professionellen Kräfte ist nur zum Teil gelungen und bietet noch Raum für Verbesserungen.   

-          Es gibt Doppelstrukturen und Mehrfachberatungen, denen man mit geeigneten Mitteln (z.B. Beratungspass) entgegenwirken sollte

-          Die Fachleute verfügen nicht über ausreichendes Wissen  bezüglich der Arbeit der anderen Professionellen

-          Beratung und Verweisberatung (also der zielgerichteten und am Einzelfall orientierten Weiterleitung des Ratsuchenden an die für sein Anliegen kompetenteste Stelle) mangelt es an Nachhaltigkeit

-          Beratungskapazitäten fehlen insbesondere bei der Beratung von Jugendlichen und Eltern (bzgl. Kindertageseinrichtungen und Schulsystem)

-          Es ist mehr Begleitung in Alltagsbelangen und bei der Integration in Ausbildung und Arbeit erforderlich (Casemanagement und Quartierssozialarbeit), insbesondere für Menschen, die im SGB-II-Bezug stehen

-          Es besteht Konsens darüber, dass das Format der von den Bildungskoordinatorinnen initiierten Veranstaltung weitergeführt werden soll und eine weitere strukturierte Zusammenarbeit erwünscht ist

-          Es folgen weitere Gespräche mit IHK, HWK, Jobcenter und BA, um Maßnahmen der Bildungs- und Berufsberatung sowie Berufsorientierung für die professionellen BeraterInnen transparent zu machen.

 

 

2.5  Kommunikationsforen, Medien und Strukturen

Das wichtigste Anliegen der Bildungskoordinatorinnen ist die Herstellung von Transparenz über die zahlreichen Angebote für Neuzugewanderte in Oberhausen.

Dazu dienen vor allem das Angebots-Portfolio und die Akteurslandkarte. Die Angebote werden zur Zeit in den Bildungsatlas Ruhr integriert, der vom Regionalverband Ruhr und der RuhrFutur GmbH als Internet-Plattform für das gesamte Ruhrgebiet erstellt wird.

 

Die Bildungskoordinatorinnen schlagen vor, ein Internetportal mit dem Titel „Vielfalt-OB“ zu erstellen, das in Trägerschaft des Kommunalen Integrationszentrums als kommunales Bildungsportal sämtliche Bildungsangebote aller Oberhausener Bildungsträger abbilden soll und anwenderfreundlich von allen Oberhausener Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden kann.

 

Oberhausen verfügt über eingeführte Kommunikations- und Diskussionsstrukturen wie z.B.  den Newsletter „Wege weisen – Brücken bauen“ und den Arbeitskreis Geflüchtete. Diese Strukturen werden sowohl von Hauptamtlichen als auch von ehrenamtlich Tätigen genutzt und stellen ein wichtiges Multiplikatorenmedium dar.

 

In Planung befinden sich weitere Kommunikations- und Vernetzungsstrukturen wie die Einrichtung eines Facebookprofils und eines Instagram-Accounts. Damit sollen Vernetzungsmöglichkeiten installiert werden, die auch von den Neuzugewanderten selbst genutzt werden.

In Zukunft werden ca. zweimal jährlich Veranstaltungen organisiert, die dem kollegialen Fachaustausch der in der Beratung Tätigen zu Schwerpunktthemen dienen.

 

 

2.6 Koordinierung der Entwicklung von passgenauen Bildungsangeboten in Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren und Kommunikation mit Entscheidungsträger/innen in der Kommune

 

Die Heterogenität der Zielgruppe „Neuzugewanderte“ (inklusive der EU-Zuwanderer aus Südosteuropa) erfordert eine sehr individualisierte Angebotsstruktur. Dafür ist ein erhebliches Fachwissen über die Struktur der Förderinstrumente und –möglichkeiten sowie die fachlichen Zuständigkeiten in allen Phasen der Bildungskette erforderlich.

Als Ergebnis einer Vielzahl von Experten- und Fachgesprächen wurde deutlich, dass besonders für das Erreichen von Ausbildungsreife und das erfolgreiche Durchlaufen einer Berufsausbildung im dualen Ausbildungssystem das übliche Maßnahmen-Instrumentarium zu kurz greift. Hier ist eine individuelle Förderung erforderlich, die den unterschiedlichen Bedarfen Rechnung trägt.

Für die Integration in den Arbeitsmarkt sind mitunter Aufschulungen und Nachqualifizierungen erforderlich. Hier sind Zeitverzögerungen zu verzeichnen, die durch langwierige Anerkennungsverfahren der im Heimatland erworbenen beruflichen Qualifikationen entstehen.

 

Die Bildungskoordinatorinnen arbeiten an einer Expertise, die nach Art einer FAQ-Liste in einem Baukastensystem auf den Einzelfall angewendet kann und sowohl haupt- als auch ehrenamtlich Tätigen zur Verfügung gestellt werden soll. Durch diese fachliche Stärkung des Ehrenamtes können Fachberatungen entlastet werden und Reibungspunkte zwischen Haupt- und Ehrenamt entschärft werden.

Durch den kollegialen Fachaustausch werden zusätzlich die Bedarfe offenbar, wo kurzfristig und flexibel zusätzliche Angebote erforderlich sind.

Dieser Prozess ist ein dynamischer, der sich den aktuellen Entwicklungen und Erfordernissen anpassen muss (Familiennachzug, Zusammensetzung der Zielgruppe nach Alter, Bildungsstand, Herkunftsland…) und daher fortlaufend zu betrachten ist.

 

 

3. Zusammenfassung, Bewertung und Ausblick

Die Stadt Oberhausen hat sich mit dem „Handlungskonzept Flüchtlinge in Oberhausen“ und dem Integrationskonzept in der Frage der Integration von Neuzugewanderten gut aufgestellt. Die Fortschreibungen der Konzepte ermöglichen es den Bildungskoordinatorinnen, ihre Arbeit und deren Ergebnisse nachhaltig in die strategische Steuerung der Integrationsarbeit der Stadt Oberhausen einzubringen.

Die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten der Neuzugewandertenarbeit ist sehr zeitintensiv. Nur mit dem hier verfolgten partizipativen Ansatz der Zusammenarbeit sind jedoch alle für eine Zusammenarbeit zu gewinnen. Die Bildungskoordination Oberhausen ist sowohl auf die fachliche Expertise als auch Vernetzung und Multiplikation dieser Menschen angewiesen und dokumentiert auch deren Bedarfe, damit Unterstützung von Entscheidern verfügbar gemacht werden kann. Nur ein partizipativer Ansatz kann die Nachhaltigkeit eines Projektes der Bildungskoordination sicherstellen.

 

Die Bildungskoordinatorinnen haben sich in der Akteurslandschaft einen Ruf als kompetente Gesprächspartnerinnen und Netzwerkerinnen erarbeitet. Dies ermöglicht es, über die Einzelinteressen der Träger hinweg sachliche Kooperationen im Interesse der Stadt und der Zielgruppe zu konzipieren. Im ersten Jahr der Tätigkeit der Bildungskoordinatorinnen standen das inhaltliche Verständnis, die Sammlung und Zusammenstellung der zahlreichen Angebote im haupt- und ehrenamtlichen Bereich, sowie deren Analyse und Bewertung im Vordergrund standen.

Im Jahr 2018 wird nunmehr der Arbeitsschwerpunkt auf der Vernetzung der Akteure, der Verbesserung der Kommunikationsstrukturen und der möglichen Ergänzung der Angebote für leichtere Zugänge zu Bildung, Ausbildung und Arbeitsmarkt liegen. Die Bildungskoordinatorinnen sehen ihre Aufgabe auch darin, den professionell Tätigen Zuarbeiten zu leisten, indem sie zu bestimmten Themen recherchieren, Informationen bereitstellen und Kontakte  knüpfen.

Die Ergebnisse des kollegialen Fachaustausches (2.4) sind gleichzeitig die Arbeitsaufträge für den weiteren Projektzeitraum. Alle maßgeblichen Akteure  haben ihre Bereitschaft zur Kooperation signalisiert.

Von dieser Arbeit wird auch das Ehrenamt profitieren, da die Beratungsabläufe transparenter und nachhaltiger gestaltet werden können.

 

Die Integrationsquote in Arbeit und Ausbildung liegt nach Angaben des Jobcenters mit 13,3% im Jahr 2017 in Oberhausen über dem Durchschnitt der vergleichbaren Städte (12,7%).

Insgesamt wurden 267 Menschen in Arbeit oder Ausbildung vermittelt (2016: 117).

Der kollegiale Fachaustausch zeigte noch einmal auf, dass Oberhausen über ein großes Maß an Fachkompetenz und Erfahrung in der Arbeit mit Neuzugewanderten verfügt. Im nächsten Schritt geht es darum, diese Kompetenzen zusammenzuführen und möglichst effizient für die Bewältigung der neuen Herausforderungen an Bildungs- und Integrationsarbeit nutzbar zu machen. Die Bildungskoordination übernimmt hier den Part von wechselseitiger Information, Vernetzung, Moderation und eben Koordination.

 

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Anlagen

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