Berichtsvorlage - M/16/3278-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachdarstellung

 

Zusammengefasste Stellungnahme der Oberhausener Gebäudemanagement GmbH (OGM) und der Wirtschaftsbetriebe Oberhausen GmbH (WBO).

 

Objekt:

Sophie-Scholl-Gymnasium

Tirpitzstraße 41

 

Maßnahme:

Errichtung eines Schachtbauwerks zur Verhinderung zukünftiger Starkregenschäden

 

Präambel:

Aufgrund der erheblichen Starkregenfälle im Mai und Juni 2016 wurden die tiefer liegenden Räume des Sophie-Scholl-Gymnasiums, der Hof und die Tiefgarage überflutet. Um eine einwandfreie Entwässerung in Zukunft gewährleisten zu können und um das Gebäude gegen Rückstau aus dem Kanalnetz im Bereich der öffentlichen Verkehrsfläche zu sichern, wurde durch die WBO vorgeschlagen, auf der Augustastraße ein Schachtbauwerk mit einem schieber-gesteuerten Bauwerk und einer Pumpenanlage zu erstellen. Die Umsetzung dieser Maßnahme wurde genehmigt. (Dezember 2016)

 

Im Zuge der Objektplanung stellte sich heraus, dass die örtliche Situation (Stützwand) zu erheblichen baulichen Sicherungsmaßnahmen führen würde und diese Variante in Folge des zu erwartenden Aufwandes nicht weiter verfolgt wird. (Siehe Anlage 1 und 2)

 

Im Weiteren wurde geprüft, ob der Speicherschacht auf dem Schulhofgelände errichtet werden könnte. Aufgrund der dadurch notwendigen Längsverlegung eines Kanalrohres unterhalb der Gründungsebene des Schulgebäudes wurde auch diese Lösung nicht weiter verfolgt. (Siehe Anlage 3).

 

Projektumsetzung:

Nach anschließenden weiteren Untersuchungen und Analysen durch die WBO stellte diese fest, dass eine separate Entwässerung der Gebäudedachflächen des Gymnasiums erfolgen sollte. Diese Dachflächenentwässerung wird zurzeit mit dem Brauchwasser zusammen, teilweise unter den Schulgebäuden, zum Straßenkanal hin geführt. Eine Versickerung des Regenwassers auf dem eigenen Gelände lehnen die zuständigen Behörden ab. Einige wenige Probleme an den Grund-Entwässerungsleitungen sind ebenfalls zu beseitigen.

 

Zur Umsetzung kam die Entflechtung der Dachentwässerung der Schulgebäude vom restlichen Entwässerungssystem des Gymnasiums. Hierdurch wird erreicht, dass die Dachflächen außerhalb der Gebäude im Freispiegelgefälle an die Tirpitzstraße anschließen und nicht mehr über die vorhandene Hebeanlage der Schule in das öffentliche Netz entwässern. Ziel dieser Planung ist, möglichst umfangreiche Dach- und befestigte Oberflächen umzubinden, um die bestehende Vorflut der Augustastraße zu entlasten. Hierzu müssen neue Leitungstrassen erstellt werden, die eine Direkteinleitung des Niederschlagswassers in den Kanal der Tirpitzstraße ermöglichen. Bei dieser Planung der Neubauanlagen sind die geplanten Gebäudeneubauten für das Gymnasium zu berücksichtigen.

 

Nach Erstellung und Erläuterung der neuen Entwässerungspläne durch die WBO konnte mit der Ausführungsplanung begonnen werden. (September 2017)

 

Um den Schulbetrieb so wenig wie möglich zu stören, wurden die umfangreichen Außenarbeiten in zwei Bauabschnitten aufgeteilt. Da im 1. Bauabschnitt ein neuer Entwässerungskanal über den gesamten Schulhof zu erstellen war, wurden die Arbeiten in den Herbstferien durchgeführt. Für diese Arbeiten ist eine Abnahme erfolgt. (November 2017)

 

Die Umsetzung des 2. Bauabschnitts wird derzeit von der OGM terminiert. Im Anschluss werden noch Sanierungen an den Grundleitungen und sonstigen entwässerungstechnischen Einrichtungen vorgenommen um ein rundum geschlossenes System gegen Rückstau jeglicher Art gewährleisten zu können. (Siehe Anlage 4)

 

Des Weiteren sind für die Umsetzung des 2. Bauabschnitts des Entwässerungskonzepts umfangreiche Vorarbeiten, wie z.B. Grünschnittarbeiten, erforderlich. Im Zuge der Baumaßnahme werden die Garagennutzer vom Garagenhof während der Bauarbeiten stark beeinträchtigt, so dass hierzu eine rechtzeitige Abstimmung erforderlich ist. Die Realisierung dieser Maßnahme soll zum Ende der Winterzeit beginnen und spätestens in den Osterferien abgeschlossen werden. (geplant März 2018)

 

Sämtliche Arbeiten erfolgen nach Vorgabe der WBO und deren örtlichen Bauüberwachung.

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Anlagen

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