Berichtsvorlage - M/16/3179-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachdarstellung

 

Die Stadt Bottrop hatte bereits Anfang der 2000er Jahre  erstmalig zu einem Termin eingeladen, um mit dem damaligen „Kommunalverband Ruhrgebiet“ (KVR) sowie den Städten Dorsten, Gladbeck und Oberhausen die Chancen und Realisierungsmöglichkeiten eines regional bedeutsamen Fuß- und Radweges auf der Gleistrasse der Rheinischen Bahn bzw. „Flachglasstrecke“ zu erörtern.

 

Es war aber damals allen Beteiligten wichtig, Güterverkehre, die über die Bahn - und nicht über die Straße - abgewickelt werden können, nicht in Frage zu stellen. Deshalb musste die Projektidee auch für eine längere Zeit wieder zurückgestellt werden.

 

Es gab erstmals im Frühjahr 2013 Hinweise, u. a. auch über die Medien (s. WAZ Gladbeck vom 01.10.2013), dass eine Stilllegung bevorstehen könnte.

 

Im Herbst 2013 hat die Verwaltung gegenüber dem RVR, da ihr die o. a. Berichterstattung in den Medien bekannt geworden war, im Rahmen der Überlegungen zum „Emscher Land-schaftspark 2020+“und im Zusammenhang mit der nächsten EU-Förderperiode „EFRE 2014 - 2020“ u.a. dieses Projekt benannt bzw. angemeldet.

 

Zuletzt hat im April 2014, u. a. der Planungsausschuss der Stadt Oberhausen, das Handlungsprogramm „Emscher Landschaftspark 2020+“ beschlossen. Darin enthalten war auch die Maßnahme Nr. 123 „Flachglasstrecke“. Vor dem Hintergrund der damaligen Situation (noch nicht vollzogene „Freistellung“), hatte der Regionalverband Ruhr (RVR) diese Maßnahme seinerzeit zunächst aber nur in die Prioritätenstufe II/III eingestuft.

 

Aufgrund einer Nachfrage bei der DB AG (DB Netz AG - Regionalbereich West, Duisburg) Anfang 2016 wurde informell bekannt, dass das Freistellungsverfahren bei der DB AG bzgl. der o. a. Bahnstrecke inzwischen abgeschlossen ist.

 

Die ADFC-Gliederungen Gladbeck, Bottrop und Oberhausen/Mülheim haben Anfang 2016 in der o. a. Angelegenheit neben Oberhausen auch die Nachbarstädte Bottrop und Gladbeck sowie InnovationCity Ruhr und den Regionalverband Ruhr inhaltsgleich angeschrieben, um Bewegung in die Frage der Nachnutzung als regionale Rad- und Fußwegeverbindung zu bringen. Aus allen genannten Städten gab es dazu ein positives Feedback.

 

Auch das vom Rat der Stadt Oberhausen im vergangenen Jahr beschlossene Integrierte Handlungskonzept zum Stadterneuerungsgebiet „Soziale Stadt Osterfeld“ enthält diese Maßnahme nachrichtlich.

 

Der Regionalverband Ruhr (RVR) steht dem Ausbau der ehem. Bahntrasse „Flachglas-strecke“ ebenfalls grundsätzlich positiv gegenüber, da er hierin auch eine Möglichkeit sieht, den Alltagsradverkehr zu stärken.

 

Bei dem in Arbeit befindlichen „Regionalen Radwegenetz Metropole Ruhr“ auf der Ebene des Regionalverbandes Ruhr zeichnet sich ab, dass diese Strecke künftig eine wichtige neue Verbindung darstellen wird. Insbesondere auch die Stadt Bottrop sieht hierin eine Chance eine nord-süd-gerichtete neue Radwegeverbindung zu schaffen und hat dies in den bisherigen Arbeitsgesprächen beim RVR auch so zum Ausdruck gebracht.

 

 

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