Berichtsvorlage - M/16/3145-01

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Sachverhalt

Sachdarstellung

 

Hintergrund

Die Stadt Oberhausen hat das IfS Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik GmbH beauftragt, in Zusammenarbeit mit Timourou Wohn- und Stadtraumkonzepte eine Untersuchung mit dem Titel "Wohnen in Oberhausen 2017" durchzuführen. Der vorliegende Sachstandsbericht hat die Aufgabe, darüber zu informieren, welche Arbeitsschritte bisher bei der Bearbeitung der Untersuchung durchgeführt wurden und welche weiteren Schritte geplant sind. Zusätzlich soll darüber informiert werden, welche Art von Ergebnissen aus der Untersuchung zu erwarten ist und welche Rolle die Ergebnisse für die Durchführung der am 2./3. Februar 2018 geplanten Veranstaltung "Wohnungspolitischer Dialog" spielen werden.

Hintergrund für die Untersuchung "Wohnen in Oberhausen 2017" ist, dass sich die Rahmenbedingungen in Oberhausen seit der im Jahr 2011 durchgeführten Vorgängerstudie deutlich verändert haben. Von wesentlicher Bedeutung sind die veränderte Bevölkerungsentwicklung (u. a. Zuzug von Flüchtlingen) in den letzten Jahren (vgl. Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden.) und die dahinter liegende Veränderung der demografischen Struktur sowie die Erschließung neuer, damals noch nicht in Betracht gezogener Wohngebiete.

Abbildung 1

 

Ziele und Inhalte der Studie

Die Ziele der Studie "Wohnen in Oberhausen 2017" bestehen im Wesentlichen in der Analyse der veränderten Rahmenbedingungen, wie die Bevölkerungs- und Haushaltsentwicklung und die sich daraus ergebene zukünftige Veränderung der Nachfrage nach Wohnraum. Zusätzlich soll der zukünftige Wohnungsbedarf ermittelt und Handlungsempfehlungen für eine strategische Ausrichtung der Stadt Oberhausen auf dem Wohnungsmarkt erarbeitet werden. Hierbei sollen unter anderem die Möglichkeiten des sozial geförderten Wohnungsbaus sowie das etwaige Erfordernis zur Gründung eines kommunalen Wohnungsunternehmens mit in die Betrachtung bzw. in eine erste Prüfung einbezogen werden.

Die wesentlichen Inhalte der Studie "Wohnen in Oberhausen 2017" bestehen aus vier Arbeitspaketen:

1. Ermittlung der zukünftigen Wohnungsnachfrage

2  Ermittlung des zukünftig notwendigen Wohnungsangebots

3  Entwicklung von Handlungsempfehlungen in Bezug auf die

- Erreichung des zu schaffenden Wohnungsangebots,

- Notwendigkeit der Etablierung eines kommunalen Wohnungsunternehmens,

- Entwicklung eines Indikatorkatalogs für kontinuierliche Wohnungsmarktbeobachtung.

4.  Partizipation, bestehend aus

- Interviews mit Wohnungsmarktakteuren,

- der Durchführung einer Beteiligungsveranstaltung "Wohnungspolitischer Dialog" mit einer Präsentation und Diskussion der Ergebnisse der Studie.

Untersuchungsansatz von IfS/Timourou

Die Herangehensweise von IfS/Timourou basiert auf einer kombinierten Nutzung quantitativer und qualitativer Informationen sowie Analyse- und Prognoseansätzen. Die quantitativen Ergebnisse der Analysen und insbesondere der Prognosen werden zusätzlich durch Szenarien vertieft, in denen differenziert auf Entwicklungen in Teilsegmenten des Wohnungsmarktes eingegangen wird und Steuerungsmöglichkeiten für die Stadt aufgezeigt werden. Die Analyse- und Prognoseergebnisse sowie die Szenarien werden möglichst kleinräumig für das Stadtgebiet erstellt.

Aufbauend auf den Ergebnissen werden Handlungsempfehlungen zu verschiedenen Handlungsfeldern erarbeitet. Diese haben die Aufgabe, die Stadt bei der strategischen Ausrichtung auf die aktuellen und künftigen Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt zu unterstützen und zur Weiterentwicklung und Stärkung des Wohnstandorts Oberhausen im regionalen Kontext beizutragen.

Untersuchungsschritte und erreichter Arbeitsstand

Abbildung 2 gibt einen Überblick über die im Einzelnen vorgesehenen Untersuchungsschritte für die Bearbeitung der Studie. Die Untersuchungsschritte 1 bis 4 sind (bis Anfang November 2017) im Wesentlichen erarbeitet worden. Die Untersuchungsschritte 5 bis 10 werden in den kommenden Monaten erarbeitet und bis Ende Januar 2018 fertiggestellt. Die Ergebnisse werden auf der Veranstaltung "Wohnungspolitischer Dialog", deren Durchführung am 2. und 3. Februar 2018 vorgesehen ist, einem Fachpublikum und politischen Vertretern vorgestellt und mit diesen diskutiert.

Abbildung 2

 

Wohnungspolitischer Dialog mit neuem Format

Für den Wohnungspolitischen Dialog 2018 ist ein etwas anderes Format vorgesehen als bei der Vorgängerveranstaltung im Jahr 2011. Die Veranstaltung im Jahr 2018 soll nicht in erster Linie einen Informations-, sondern zusätzlich einen Arbeitscharakter haben und wird auf zwei Tage (mit einer Dauer von jeweils etwa 3 Stunden) verteilt. Während der erste Tag (Freitag, 2. Februar 2018, am Nachmittag) der Information und Diskussion der Ergebnisse der Studie dient, werden am zweiten Tag (Samstag, 3. Februar 2018, am Vormittag) drei Arbeitsgruppen zu verschiedenen Handlungsfeldern gebildet, in denen auf der Grundlage der Ergebnisse der Studie die sich in Oberhausen künftig stellenden Aufgaben und deren Bewältigung besprochen bzw. diskutiert werden. Dabei soll es vor allem um die Beantwortung der Frage gehen, welche verschiedenen wohnungs- und baulandpolitischen Handlungsansätze und Instrumente hierfür am besten geeignet sind, und wie die Zusammenarbeit verschiedener Akteure verstärkt und auf eine kontinuierliche Basis gestellt werden kann. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden von der jeweiligen Moderation abschließend im Plenum vorgestellt. Die Erkenntnisse aus dem Wohnungspolitischen Dialog 2018 sollen in dem Endbericht der Studie "Wohnen in Oberhausen" berücksichtigt werden. Für die Veranstaltung wird eine Dokumentation erstellt.

In Abbildung 3 wird ein Überblick über den Zeitplan der Studie bzw. die weiteren Schritte gegeben. Die Endfassung der Studie wird im April 2018 vorliegen. Im April und Mai 2018 ist die Vorstellung der Ergebnisse in politischen Gremien der Stadt vorgesehen.

Abbildung 3

 

 

 

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