Berichtsvorlage - M/16/3178-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachdarstellung

 

In der 15. Sitzung des Planungsausschusses am 28.06.2016 wurde die Verwaltung beauf­tragt, sich am Modellprojekt „Quartier in Bewegung“ zu beteiligen und die politische Unter­stützung zugesagt (Vorlage - B/16/1791-01).

 

Das Modellprojekt „Quartier in Bewegung“ ist eine gemeinsame Initiative des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW, des Landessportbund NRW und der Ar­beitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Gemeinden und Kreise in NRW. Ziel war es, mit kreativen Aktions- und Kommunikationsmaßnahmen das Mobilitäts- und Bewe­gungsverhalten in einem Quartier nachhaltig zu verändern. Insbesondere sollen das zu Fuß gehen und Rad fahren alltäglich werden und dadurch der Stadtraum neu wahrgenommen werden. Dazu sollen die örtlichen Akteure, die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die lo­kale Politik angesprochen werden und eine Zielperspektive für die künftige städtebauliche und verkehrliche Entwicklung erarbeitet werden.

 

Die P3 Agentur für Kommunikation und Mobilität hat im Sommer 2017 das Modellprojekt für das in Abbildung 1 darstellte Gebiet durchgeführt.

 

Abbildung 1: Abgrenzung des Modellgebiets „Quartier in Bewegung“

 

Das Modellprojekt wurde durch eine begleitende Arbeitsgruppe betreut, welche sich aus den nachfolgenden Fachbereichen der Verwaltung zusammensetzt:

 

-          Verkehrsplanung

-          Sport

-          Schulsport

-          Kinder, Jugend, Bildung (Kinderbüro)

-          Umwelt

-          Gesundheit

-          Städtebau

-          Radverkehrsbeauftragte

-          Stadtteilbüro

 

Vom 29.04 bis 23.08.2017 wurde das Modellprojekt in Sterkrade durchgeführt. Abbildung 3 zeigt den zeitlichen Ablauf der Projektveranstaltungen. Zu den einzelnen Veranstaltungen wurden interessierte Bürger durch Presseartikel und über den Verteiler des Stadtteilbüros eingeladen. Zusätzlich wurden die Schulen und Sportvereine im Modellgebiet direkt eingela­den.

 

Abbildung 3: Zeitlicher Ablauf der Veranstaltungen

 

Ziel war es, mit kreativen Aktions- und Kommunikationsmaßnahmen das Mobilitäts- und Be­wegungsverhalten in Sterkrade nachhaltig zu verändern. Insbesondere sollte das zu Fuß gehen und Rad fahren alltäglich werden und dadurch der Stadtraum neu wahrgenommen werden. Im Rahmen des Modellprojektes wurde eine übergeordnete Leitidee, ein Nutzungs- und Gestaltungskonzept für den Cityraum, die Optimierung der Wegeverbindungen, die Auf­wertung der Innenstadteingänge, ein Konzept zur Bewegungsförderung und Sofortmaßnah­men vorgeschlagen. Die im Gesamtprozess gewonnenen Ideen und Ergebnisse sollen nach Möglichkeit im weiteren Prozess des Integrierten Handlungskonzeptes wie dem Gestal­tungswettbewerb für den öffentlichen Raum und im Nahmobilitätskonzept berücksichtigt werden. Die Inhalte und Ergeb­nisse des Modellprojektes sind in der Abschlussdokumen-tation (siehe Anlage) beschrieben.

 

Das Modellquartier Oberhausen-Sterkrade hat mit seinen bestehenden Strukturen heute schon sehr gute Bedingungen und gute Voraussetzungen, das angestrebte Leitziel: „Steigerung des Mobilitäts- und Bewegungsverhaltens“  zu erfüllen. Aus dem Grunde wurde der ursprünglich gewählte Ansatz der weiteren Steigerung nicht im gewünschten Maße erreicht. 

 

 

 

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Anlagen

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