Berichtsvorlage - M/16/3092-01
Grunddaten
- Betreff:
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Kurzreport: Bildung - Ausgewählte Ergebnisse der Übergangsabfrage Sek. I 2016/17
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Statistik
- Bearbeitung:
- Sarah Stief
- Verantwortung:
- Schönfeld-Nastoll, Ulrike
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Schulausschuss
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Kenntnisnahme
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06.12.2017
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Sachverhalt
Sachdarstellung
Im Rahmen des Ausbildungskonsenses hat das Land Nordrhein-Westfalen im Jahr 2011 als erstes Bundesland ein landesweites, verbindliches Übergangssystem auf den Weg gebracht. In Oberhausen hat die Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf die Aufgabe, das Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) erfolgreich umzusetzen.
Der frühere Lehrerarbeitskreis und heutige AK Übergang-Schule-Beruf hat vor mehreren Jahren die Übergangsabfrage Sek I entwickelt. Hier wird seit dem von den Lehrern erfasst, in welche Anschlusslösung die Schülerinnen und Schüler nach der Sek. I gehen werden. Im Rahmen von KAoA hat die Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf der Stadt Oberhausen die Übergangsabfrage an allen Schulen installiert.
Die hier vorliegende Übergangsabfrage enthält Informationen von 1.837 Schülerinnen und Schüler die die Sekundarstufe I (Sek. I) im Schuljahr 2016/17 beendet haben.
Nach dem Stichtag 22.06.2017 übermittelten die weiterführenden Schulen die Anschlusslösungen ihrer Schülerinnen und Schüler nach der Sek. I an die Koordinierungsstelle.
Anschließend wurden im Rahmen von „Bildung Integriert“ die Ergebnisse der Übergangsabfrage in die Oberhausener Bildungsberichterstattung übernommen und die Daten zu einem Kurzreport aufbereitet.
„Bildung integriert“ ist ein Programm, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union für drei Jahre gefördert wird, an dem sich Oberhausen zurzeit beteiligt (April 2016 - März 2019). In diesem Förderzeitraum soll ein datenbasierten Bildungsmanagement in Oberhausen aufgebaut werden.
Der Kurzreport, als neues Format, stellt einen Teil der Bildungsberichterstattung dar und wird bedarfsbezogen zu einzelnen Bildungsbereichen erstellt. Hierbei handelt es sich um eine kommentierte und anschaulich aufbereitete, deskriptive Darstellung von Daten zu einer bestimmten Fragestellung.
Der hier vorliegende Kurzreport befasst sich mit den Ergebnissen der Übergangsabfrage Sek. I und geht der Frage nach, welche Tätigkeiten die Schülerinnen und Schüler nach dem Abschluss Sek.I aufnehmen. Auf diesem Wege soll mehr Transparenz im Übergang Schule-Beruf geschaffen und Informationen bereitgestellt werden, welche Anschlusslösungen gewählt werden und wo Handlungsbedarf besteht.
Näher betrachtet werden in diesem Kurzreport zum einen die generelle Verteilung der Abschlüsse und Anschlusslösungen sowie im Detail die Anschlusslösungen betriebliche Berufsausbildung, schulische Berufsausbildung, Ausbildungsvorbereitung und keine Anschlusslösung. Zum anderen werden die Anschlusslösungen der Schulabschlüsse Qualifikation zur gymnasialen Oberstufe, Förderschulabschluss sowie Schülerinnen und Schüler ohne Abschluss erörtert.
Von allen 1.837 Schülerinnen und Schüler haben danach 53 % die Sek. I mit der Qualifikation zu gymnasialen Oberstufe beendet. Davon streben 91 % auch die Allgemeine Hochschulreife an. Insgesamt nehmen 129 (7 %) Schülerinnen und Schüler eine betriebliche Berufsausbildung auf und 195 (11 %) eine schulische. Mehr als die Hälfte dieser Jugendlichen hat jeweils die Sek. I mit einem mittleren Schulabschluss verlassen. In eine Ausbildungsvorbereitung gehen 110 (6 %) Schülerinnen und Schüler. Diese haben zumeist keinen Abschluss, einen Förderschulabschluss oder einen Hauptschulabschluss nach Klasse 9 erreicht.
Anlagen
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(wie Dokument)
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828,9 kB
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