Berichtsvorlage - M/16/3013-01

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Sachverhalt

Bezug

 

Drucksachen-Nr.: M/16/1703-01

 

Sachdarstellung

 

Der Bericht zur Teilnahme und aktuellem Sachstand des Projektes „InnovationCity roll out“ (M/16/1703-01) wurde dem Umweltausschuss am 02.06.2016 vorgestellt. Der „InnovationCity roll out“ verfolgt das Ziel, die in der Modellstadt Bottrop gesammelten Erfahrungen zum klimagerechten Stadtumbau in 20 Quartiere der Metropole Ruhr hineinzutragen und damit die „Energiewende von unten“ im Ruhrgebiet weiter voranzutreiben. Für das Projekt erhielt die Stadt Oberhausen am 2. Mai 2016 mit seiner Quartiersbewerbung „Osterfeld Mitte / Vondern“ von der Innovation City Management GmbH (ICM) den Zuschlag und nimmt offiziell daran teil.

 

 

Konzeptphase in Oberhausen gestartet

 

Aktuell befindet sich das Projekt bei der Stadt Oberhausen in der Konzeptphase. In dieser stehen neben der Grundlagenermittlung das energetische Sanierungskonzept und das Energieversorgungskonzept im Zentrum der fachplanerischen Arbeit. Gleichzeitig wird ein Akteursaktivierungs- und Kommunikationskonzept entwickelt.

 

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit erfolgt ein Pressegespräch mit Herrn Oberbürgermeister Schranz, der Dezernentin Frau Lauxen und dem Geschäftsführer der ICM, Herrn Drescher. Von der ICM werden im Stadtteilbüro Osterfeld ab sofort Informationen für interessierte Bürger ausgelegt.

 

Als impulsgebender Schritt findet am 29. November 2017 der erste Projekttisch statt, an welchem alle wichtigen Akteure des Quartiers „Osterfeld Mitte / Vondern“ zusammen kommen. Folgen werden in der Konzeptphase weitere interne Arbeitsgespräche, Einzelgespräche mit Akteuren, ein zweiter Projekttisch sowie abschließend die Unterzeichnung einer Zielvereinbarung. Dadurch soll in eine möglichst zeitnah beginnende Umsetzungsphase übergeleitet werden, welche ab Mai 2018 startet.

 

 

Aktueller Stand

 

Für das Projekt „InnovationCity roll out“ konnte zum 1. Juli 2017 die beschlossene Teilzeitplanstelle mit Frau Désirée Steindorf als Sachbearbeiterin im Bereich 2-2 / Umweltschutz besetzt werden.

 

Zur  Vorbereitungen der Konzeptphase erfolgte bereits ein erstes Arbeitstreffen am 17. August 2017 mit der ICM, der Energieversorgung Oberhausen AG (evo) und der Stadt (Bereiche Umweltschutz und Stadtplanung). Im Rahmen dieses Arbeitstreffens wurde eine Erweiterung des Projektgebietes in Abstimmung mit der ICM für sinnvoll gehalten. Dies schafft die Möglichkeit den Stadtteil in einem größeren Bereich energetisch zu modernisieren (Erweiterung des Projektgebietes siehe Anlage). Im Detail wurden im Arbeitstreffen die Herangehensweise und der zeitliche Ablauf der Konzepterstellung, der Bereich Öffentlichkeitsarbeit und die Möglichkeiten eines sogenannten Mieterstrom-Modells erläutert.

 

Dieses Mieterstrommodell soll in zwei Beispielquartieren der zwanzig Gewinnerquartiere angewendet werden. Bei Mieterstrom handelt es sich um eine lokale Stromversorgung eines großen Mehrfamilienhauses mittels einer Photovoltaikanlage. Dabei verpachtet der Vermieter seine Dachfläche an einen Energieversorger, welcher die Photovoltaikanlage betreibt und den lokal produzierten Strom an die Wohnungsmieter des Gebäudes vermarktet. Die Verwaltung hat sich dafür eingesetzt, dass für die Konzepterstellung in Oberhausen die Intensivierung des Einsatzes von erneuerbaren Energien im besonderen Maße berücksichtigt werden soll und ein großes Interesse an der Umsetzung eines Mieterstrom-Projektes im Quartier „Osterfeld Mitte / Vondern“ besteht. Ebenso bestätigte bisher die evo ihr Interesse an einer Umsetzung eines Mieterstrommodells und erste Gesprächstermine konnten speziell für die Maßnahme Mieterstrom festgelegt werden.

 

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Anlagen

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