Berichtsvorlage - M/16/2953-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Standort der Jugendarbeit Königshardt
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Kinder, Jugend
- Bearbeitung:
- Hendrik Detmers
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Jugendhilfeausschuss
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Kenntnisnahme
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18.10.2017
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Erledigt
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Bezirksvertretung Sterkrade
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Kenntnisnahme
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16.11.2017
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Sachverhalt
Begründung / Sachdarstellung
1. Ausgangslage und Rahmenbedingungen
Im Abschlussbericht der Evaluation der offenen Kinder- und Jugendarbeit (Drucksachen-Nummer: M/16/1795-01) wurden für die Quartiere Walsumer Mark und Königshardt folgende Kernaussagen festgehalten:
Walsumer Mark
• Betrachtet man die Gegebenheiten sozialräumlich mit dem Einzugsgebiet Königshardt (siehe unten) ist, aufgrund der hohen summierten absoluten Zahl der Kinder und Jugendlichen der zwei Quartiere, in Walsumer Mark oder Königshardt ein stationäres Angebot für Kinder und Jugendliche (Öffnungszeiten mehrere Tage in der Woche ab spätestens 16 Uhr) notwendig.
Königshardt
• Aufgrund der geringen absoluten Zahl und der Anteile der Kinder und Jugendlichen ist in Königshardt kein stationäres Angebot für Kinder und Jugendliche notwendig.
• Betrachtet man die Gegebenheiten sozialräumlich mit dem Einzugsgebiet Walsumer Mark (siehe oben) ist, aufgrund der hohen summierten absoluten Zahl der Kinder und Jugendlichen der zwei Quartiere, in Walsumer Mark oder Königshardt ein stationäres Angebot für Kinder und Jugendliche (Öffnungszeiten mehrere Tage in der Woche ab spätestens 16 Uhr) notwendig.
• Aufgrund der geschlossenen Siedlungsstruktur in Königshardt mit dem Einzugsgebiet der Walsumer Mark ist ein regelmäßiges mobiles Angebot sinnvoll.
Dementsprechend wurde bei der Angebotsgestaltung dieser Bedarf berücksichtigt: Die Jugendarbeit Königshardt der ev. Kirche ist an mehreren Tagen in der Woche geöffnet und versteht die Stadtteile Walsumer Mark und Königshardt als Einzugsgebiet. Die Angebote richten sich an Kinder und Jugendliche.
Die Jugendarbeit war zum Zeitpunkt der Evaluation noch im Gemeindezentrum der ev. Kirche angesiedelt. Der Träger war jedoch gezwungen, die Räumlichkeiten für die Jugendarbeit im Herbst 2016 aufzugeben. Die Stadt Oberhausen und der Träger suchten seitdem nach einem Ausweichstandort, der nun gefunden ist.
Für die Jugendarbeit Königshardt ist im Haushalt über den Kinder- und Jugendförderplan der Stadt folgender Finanzierungsansatz eingeplant:
| Finanzierungsansatz | Veränderung im Vergleich zu 2015 in % |
2015 | 7.100 EUR | 0% |
2016 | 7.171 EUR | 1,0% |
2017 | 30.000 EUR | 322,5% |
2018* | 30.300 EUR | 326,8% |
2019* | 30.600 EUR | 331,0% |
2020* | 30.900 EUR | 335,2% |
*vorbehaltlich der jährlichen Haushaltsberatungen durch den Rat der Stadt Oberhausen
2. Träger, Standort und Räumlichkeiten
Träger der Einrichtung ist die ev. Kirchengemeinde Königshardt-Schmachtendorf. Die Gemeinde betreibt ebenfalls das Jugendhaus Schmachtendorf und das Jugend- und Kulturzentrum Emscherdamm.
Für die offene Jugendarbeit werden die Räumlichkeiten St. Barbara Kirche der Kath. Kirchengemeinde Königshardt von der Gemeinde bereitgestellt.
Die Gruppenräume befinden sich an folgender Adresse:
St. Barbara Kirche
Hoher Ring 54
46145 Oberhausen
Das Büro der pädagogischen Leitung befindet sich an folgendem Standort:
Pfarramt St. Barbara
Hartmannstraße 83a
46145 Oberhausen
Die Räumlichkeiten stellt die katholische Kirchengemeinde St. Barbara dem durchführenden Träger miet- und nebenkostenfrei zur Verfügung. Eine Kooperationsvereinbarung wird erstellt.
Die Räume bieten neben einem Gruppenraum mit Theke, einen Partyraum, einen Raum zum Verweilen (mit mehreren Sofas), einen Bastel-/Werkraum sowie eine Küche. Es stehen eine Tischtennisplatte, ein Kicker und ein Billardtisch zur Verfügung. Die große Gemeindewiese hinter der Kirche kann für jegliche Projekte sowie als freie Spielfläche genutzt werden. Für Fußballturniere stehen zwei Tore bereit.
Die Räumlichkeiten werden von einer Kindergruppe der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) sowie zu verschiedenen Treffen der St. Barbara Gemeinde mit genutzt. Darüber hinaus wird das Souterrain, in denen sich die Jugendräume befinden, teilweise für Feiern und Veranstaltungen vermietet. Ein reibungsloser Ablauf und konzeptioneller Betrieb der Jugendräume wird durch gemeinsame Besprechungen und Planungen sichergestellt.
Im Erdgeschoß, in dem sich die Kirchenräume sowie weitere Gruppenräume befinden, finden weitere wechselnde Veranstaltungen der St. Barbara Kirchengemeinde statt. In diesen Räumlichkeiten gibt es, nach Absprache, eine zusätzliche Nutzungsmöglichkeit für die Jugendarbeit bzw. Veranstaltungen.
Die Räumlichkeiten wurden am 19.09.2017 durch die Jugendhilfeplanung und die Jugendpflege begangen und für geeignet befunden.
3. Zielgruppe der Einrichtung
Die Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 25 Jahren.
4. Personaleinsatz
In der Jugendeinrichtung ist eine pädagogische Fachkraft (B.A. Heilpädagogik/ Inklusive Pädagogik) hauptamtlich mit 26,5 Stunden/Woche eingesetzt.
5. Öffnungszeiten
Dienstag: 16 bis 20 Uhr
Mittwoch: 16 bis 20 Uhr
Donnerstag: 16 bis 20 Uhr
Freitag: im Zweiwochen-Rhythmus- Programm Café mit wechselnden Veranstaltungen bzw. Angeboten
6. Inhaltliche Angebote
Neben einem klassischen offenen Angebot in der Einrichtung werden verschiedene Schwerpunkte gebildet. Den Jugendlichen sollen über gemeinsames Kochen, Selbstverteidigungskurse sowie Tanzkurse Gesundheits- und Aktivitätsaspekte näher gebracht werden. Einen zweiten Schwerpunkt stellt die sichere und alternative Mediennutzung der Jugendlichen dar. Kulturelle Angebote (z. B. Lesungen, politische Diskussionsrunden) und die Förderung der Entwicklung der Jugendlichen zur sicheren Lebensführung sind die dritten und vierten Schwerpunktthemen.
Hinzu kommen, neben dem Themenfeld der Beratung von Jugendlichen im Alltag bei Problemen, wechselnde offene Angebote, Projekte oder Workshops, auch in Kooperation mit lokalen Einrichtungen, Institutionen, Vereinen oder Schulen. Diese Projekte sollen beteiligungsorientiert im Sozialraum gestaltet werden.
Der Träger greift bei der inhaltlichen Weiterentwicklung des inhaltlichen Konzeptes auf die bisherigen Erfahrungen sowie die bestehenden Kooperationen zurück. Die Einrichtung nimmt am Wirksamkeitsdialog im Rahmen des Kinder- und Jugendförderplanes teil.
Die Einrichtung soll voraussichtlich in den Herbstferien 2017 eröffnet werden.
