Berichtsvorlage - M/16/2823-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachdarstellung

 

Als Prävention bezeichnet man geeignete Maßnahmen, um Krankheiten zu verhüten, zu verhindern oder auch zu verzögern. Welchen Stellenwert die Präventionsmaßnahmen einnehmen, wurde durch die Einführung des Bundespräventionsgesetzes zum 01. Juli 2016 deutlich.

Vorbeugen ist besser als heilen. Diesen Grundsatz hat sich auch der Bereich Gesundheitswesen angeeignet und entsprechende Präventionsprojekte ins Leben gerufen.

Einige Projekte davon sind:

Steigerung der Akzeptanz der Jugenduntersuchung J1

Viele Eltern kennen und nutzen die frühkindlichen Gesundheitschecks bei den Kinderärzten. Schon kurz nach der Geburt wird im Krankenhaus die erste Untersuchung  vorgenommen. Was viele jedoch nicht wissen ist, solche Untersuchungen gibt es auch für Jugendliche. Die sogenannte Jugendgesundheitsuntersuchung J 1 richtet sich an Heranwachsende im Alter von 12 bis 14 Jahren. Diese Untersuchung legt ihr Augenmerk im Besonderen auf Störungen in der Pubertät, Essstörungen, psychosoziale Schwierigkeiten oder Suchtverhalten. Wichtig ist diese Untersuchung, weil in der Altersspanne von 12 bis 14 Jahren Schäden und Fehlentwicklungen noch rechtzeitig erkannt und behoben werden können. Im Erwachsenenalter sind solche Erkrankungen, wie zum Beispiel Wirbelsäulenverkrümmung, nur noch schwer zu behandeln. Obwohl die J 1 kostenlos ist, wird sie bisher nur unzureichend in Anspruch genommen.

 

Deshalb wurde vom Arbeitskreis Kindergesundheit der Gesundheitskonferenz gemeinsam mit dem Verein Allianz Kindergesundheit 2011 an der Gesamtschule Osterfeld ein Pilotprojekt entwickelt.

 

Es sollte herausgefunden werden, wie die Beteiligung an der J 1 dauerhaft erhöht werden kann. Um dazu statistisch valide Aussagen zu gewinnen, mussten in drei aufeinander folgenden Jahrgängen etwa 200 Jugendliche erreicht werden. Die Jahrgangsbreite an der GSO bot diese Voraussetzung. Als "Schule für Bildung und Gesundheit" im Landesprogramm NRW zeigte sich die GSO sofort interessiert und bereit, das Pilotprojekt an ihrer Schule zu ermöglichen.

 

Das Projekt zielte auf die acht Klassen der 7. Jahrgangsstufe und wurde auf einen Zeitraum von drei Jahren ausgelegt. Ziel war es, die Teilnahmequote an der J 1 in den 7. Klassen auf 50 + X % zu steigern. Normalerweise nehmen maximal 20 % der Jugendlichen an der J 1 teil.

 

Alle 7. Klassen erhielten Besuch von einer Kinder- und Jugendärztin, die die Jugendlichen mit dem

J 1-Check vertraut machten und Fragen zum Ablauf beantworteten.

 

Die Eltern wurden durch einen Brief über das Projekt informiert und gebeten, dieses gesundheitsfördernde Angebot zu unterstützen sowie einen Termin beim Kinder- und Jugendarzt bzw. Hausarzt zu vereinbaren.

 

Nach Abschluss und Auswertung der sehr erfolgreichen dreijährigen Projektphase mit einer Teilnahmequote von 53 % wurde beschlossen, dieses Gesundheitsprojekt als Vorbild weiteren Schulen im Stadtgebiet anzubieten. Mittlerweile werden die 7. Jahrgangsstufen aller Oberhausener Gesamt- und Realschulen erreicht.

 

Natürlich kann ich …

Im Mai 2011 hat der Rat der Stadt Oberhausen die Entwicklung und Umsetzung eines kommunalen Inklusionsplanes beschlossen.

Vor diesem Hintergrund wurde gemeinsam mit dem integrativen Familienzentrum Schatzkiste das Projekt „Natürlich kann ich….“ entwickelt, welches im Generationengarten am Kaisergarten durchgeführt wird und die 5-6jährigen Kinder als Zielgruppe definiert.

Ziel des Projektes ist das intensive Miteinander zwischen Kindern mit und ohne Behinderung. Die Verantwortung miteinander soll gestärkt werden, die Kinder stimmen in eigener Zuständigkeit ab, wer am besten welche Arbeiten erbringt. Sie sollen lernen, sich gegenseitig und vor allem selbstmotiviert zu unterstützen und zu helfen. Die Kinder lernen, dass aus einem Samenkorn z.B. eine Sonnenblume wachsen kann oder dass Stachelbeeren am Strauch wachsen und dass die Kartoffeln aus dem Boden kommen.

 

Das Wissen rund um die Natur und eine gesunde Ernährung wird kindgerecht vermittelt und sowohl der Teamgeist angespornt als auch das Verantwortungsbewusstsein gestärkt. Zum Konzept gehört eine Kocheinheit, hier erleben die Kinder, was man aus den geernteten und gesammelten Früchten herstellen kann

 

Unter fachlicher Anleitung haben die Kinder einen kleinen Gemüse- und Kräutergarten angelegt und bewirtschaften diesen. Die Ernte wird mit Beteiligung der Eltern und unter fachlicher Anleitung weiter verarbeitet. Im Rahmen des Projektes finden auch verschiedene Ausflüge (Waldbesuch, Imkerei, Bio-Hof etc.) statt.

 

Liebes-Welten – Interkultureller Wanderparcour

Insbesondere Jugendliche, aber auch junge Erwachsene haben häufig Fragen, die sich nicht immer in der Familie oder im Freundeskreis leicht ansprechen lassen. Dazu gehören Fragen zur Verhütung, zur Familienplanung, Sexualität, HIV-Prävention, Prävention sexuell übertragbarer Krankheiten, aber auch zu Wertvorstellungen in der Gesellschaft. Gerade für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte gibt es wenige Möglichkeiten, sich über diese Themen kultursensibel und in ihrer Muttersprache auszutauschen und ihr Wissen in diesen Bereichen zu vertiefen. Das Beratungszentrum Lore-Agnes-Haus der AWO in Essen bietet für diese Zielgruppe den interkulturellen Wanderparcours Liebes-Welten an. Die Teilnahme an diesem Programm möchten wir möglichst vielen Migranten und Migrantinnen aus Oberhausen ermöglichen.

 

Der interkulturelle Wanderparcours Liebes-Welten bietet eine Mischung aus Lernen, Spaß, Kommunikation und Aktion. Dabei werden die sprachlichen Unterschiede sowie der kulturelle Hintergrund der Teilnehmenden und ihre Vorkenntnisse in den einzelnen Bereichen berücksichtigt, so dass auch Menschen mit wenig Deutschkenntnissen oder Körperwissen ohne Einschränkungen von dem Programm profitieren können. Der Parcours wird von sogenannten Teamern und Teamerinnen begleitet, Männer und Frauen, die speziell für Liebes-Welten ausgebildet wurden. Sie haben selbst einen Migrationshintergrund und sprechen insgesamt über 40 Sprachen, von albanisch bis urdu.

 

Stationen des Mitmachparcours

Hallo – Çüs!

Ankommen - mit allem was wir mitbringen - unseren Heimaten und unseren Geschichten - unserer Individualität und unseren Träumen.

 

Körperwelten

Hier ist Raum für alle Fragen rund um den Körper, die Schwangerschafts-Verhütung, die Pubertät,  ... - was genau, bestimmen die Teilnehmenden selbst.

 

Meine Welten

Welchen gesellschaftlichen Einflüssen unterliegen wir? Welche Rolle spielt unsere Religion für uns? Was sind unsere Normen? Was sind unsere Grenzen? Lassen wir uns hinterfragen? Und: Was hat das mit Partnerwahl und Liebe zu tun?

 

Was geht, was geht nicht?

Wie stellen wir uns eine gute Beziehung vor? Welche Erfahrungen haben wir mit Beziehungen? Welche Entwicklung nimmt unser Leben? Außerdem an dieser Station: Alles zu sexuell übertragbaren Krankheiten. Und nicht zuletzt: Ein wenig Spaß mit Quizfragen, die aber auch ernsten Hintergrund haben können.

 

Ein Parcours dauert in der Regel drei Stunden und kann von 20 Personen besucht werden.

 

Mögliche Teilnehmende von Liebes-Welten sind Jugendliche ab 16 Jahren und junge Erwachsene. Dies können Schulklassen sein, aber auch Deutschkurse oder zum Beispiel internationale Frauengruppen.

 

Die Teilnahme am Parcours Liebes Welten ist für Essener Schulen und Gruppen kostenfrei. Für andere Kommunen wird eine Teilnahmegebühr erhoben, die direkt an die Teamer und Teamerinnen geht. Der Besuch von zwei internationalen Vorbereitungsklassen konnte durch Öffentlichkeitsgelder des Dezernats 3 ermöglicht werden. Durch Fördermittel der Bürgerstiftung der Sparkasse konnte die Teilnahme für weitere 260 Personen finanziert werden. Bislang haben Schülerinnen und Schüler des Hans-Sachs-Berufskollegs sowie des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs am Parcours teilgenommen. Weitere Anmeldungen für das Hans-Böckler-Berufskolleg und das Zentrum für Ausbildung und berufliche Qualifikation Oberhausen (ZAQ) liegen vor.

 

Wiederbelebung als Schulunterricht

 

Beim plötzlichen Kreislaufstillstand muss schnell gehandelt werden. Hirnzellen überstehen nur 4-5 Minuten Sauerstoffmangel ohne Schaden, der Rettungsdienst kommt in aller Regel zu spät. Sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen durch Ersthelfer/innen verbessern die Überlebensquote deshalb drastisch. Im Vergleich zu anderen Ländern ist in Deutschland die Quote der Wiederbelebung durch Ersthelfer/innen sehr niedrig, so dass erhebliches Verbesserungspotential besteht. Eine Steigerung der Wiederbelebungsrate wäre möglich, wenn diese Kompetenz frühzeitig übermittelt wird. Wir möchten allen Oberhausener Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 7 einen Reanimationsunterricht ermöglichen und sie im Umgang mit automatischen externen Defibrillatoren schulen.

Am 01. September 2016 gab es einen ersten Runden Tisch mit Vertretern und Vertreterinnen der weiterführenden Schulen und den Hilfsorganisationen im Gesundheitsamt der Stadt Oberhausen. Das Treffen hatte zum Ziel das Projekt den Schulen, aber vor allem auch den Hilfsorganisationen vorzustellen. Ein Gymnasium der Stadt erklärte sich im Anschluss an diesen Termin bereit, für einen WDR-Beitrag zu diesem Thema zur Verfügung zu stehen.

https://www.youtube.com/watch?v=SKA1aSUkdhs

Am 12. Dezember 2016 gab es am HELIOS Klinikum einen weiteren gemeinsamen Runden Tisch mit Hilfsorganisationen und Vertretern/Vertreterinnen der weiterführenden Schulen. Die Schulen zeigten wieder großes Interesse einen solchen Unterricht zu etablieren. Gemeinsam mit den Hilfsorganisationen wurde ein Unterrichtskonzept erarbeitet. Pro Schüler/in wird dieser Unterricht 8 Euro kosten. Das wären bei 2.000 Schülerinnen und Schüler in der Jahrgangsstufe 7 insgesamt 16.000 Euro. Evtl. könnte ein Selbstkostenbeitrag erhoben werden, dieser sollte aber so gering wie möglich gehalten werden.

Die Gelder für den Unterricht im Rahmen eines Pilotprojekts für ein Jahr sollen bei der Bürgerstiftung der Sparkasse beantragt werden

 

Nächste Schritte:

  1. 12. Oktober 2017: Vorstellung des Themas in der Schulleiterkonferenz
  2. 08. November 2017: Vorstellung des Themas im Schulausschuss
  3. Geplanter Start des Projekts Januar/Februar 2018

 

 

Gesund lernen - Gesund leben

 

Die moderne Gesundheitsförderung hat das Ziel, benachteiligte und sozialschwache Bevölkerungsgruppen zu erreichen und einen sozialen Ausgleich der Gesundheitschancen zu erzielen. Gesundheitsförderung findet in Lebenswelten oder Settings statt, das sind Orte oder soziale Gruppen, in denen sich der Alltag der Menschen abspielt wie zum Beispiel der Arbeitsplatz, das Wohnumfeld, die Schule oder andere Freizeiteinrichtungen. Das Ernährungsverhalten und andere gesundheitsrelevante Verhaltensweisen wie Bewegung, werden schon in den frühen Jahren geprägt. Es ist also sinnvoll schon im Kindesalter und somit häufig vor beginnendem Übergewicht mit entsprechenden Präventionsmaßnahmen zu beginnen. Aufgrund dessen wurde das Grundschulprojekt „Gesund lernen-gesund leben“ initiiert. Dabei handelt es sich um ein umfassendes Gesundheitsprojekt für Grundschülerinnen und Grundschüler, welches die drei Pfeiler des EBS (Ernährung-Bewegung-Stress)-Konzept bedient: Bewegung, Ernährung und psychische Gesundheit bzw. Stressbewältigung. Das sogenannte EBS -Konzept hat einen ganzheitlichen Ansatz um gesundheitsförderliche Verhaltensweisen bereits im Kinder- und Jugendalter in die richtige Richtung zu lenken. Diese drei Themenblöcke sind wiederum miteinander verbunden, so kann Bewegung Stressanfälligkeit reduzieren, aber auch Stress erzeugen. Genauso kann übermäßiges Essen Stress erhöhen, aber auch entspannen. Stress wiederum kann Frust- oder Stressessen auslösen, aber auch zur Appetitlosigkeit führen. Aufgrund dessen sollen im Rahmen von „Gesund lernen-gesund leben“ alle Themenbereiche abgedeckt werden, so dass jedes Kind im Bereich Ernährung, Bewegung und psychische Gesundheit gestärkt wird.

 

 

Ich kann kochen (Sarah-Wiener-Stiftung)

Durch die Sarah Wiener Stiftung werden in Kindertageseinrichtungen und Schulen Genussbotschafter/innen ausgebildet. Diese dienen wiederum als Multiplikatoren in ihren jeweiligen Einrichtungen. Den Kindern soll das Kochen und die Verwendung von entsprechenden Lebensmitteln näher gebracht werden, da in vielen Familien nicht mehr frisch gekocht wird und das Wissen über Lebensmittel bei den Kindern verloren geht. Die Ernährung in der Kindheit ist prägend und die hier erlernten Essgewohnheiten werden oft über Jahre beibehalten. Immer mehr Kinder leiden an Übergewicht oder sind auch schon adipös. Dies geht auch aus dem Basisgesundheitsbericht 2016 des Bereiches Gesundheitswesen hervor.

Im September 2017 wird das Projekt den Trägern von Kindertageseinrichtungen vorgestellt, so dass Absprachen zur zeitlichen Umsetzung in den Einrichtungen erfolgen können.

 

Gesundheitsmappen für Ihr Kind

Die Gesundheitsmappen werden jährlich als Informationen für Eltern erstellt, deren Kinder in eine Kindertageseinrichtung aufgenommen werden.

 

Sie beinhaltet eine Vielzahl an Broschüren und Infomaterialien rund um die Gesundheit von Kindern.

 

Über die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) werden z. B. Broschüren zu den Themen Früherkennungsuntersuchungen, zum Rauchverhalten der Eltern, Ernährung und Bewegung sowie zu Kopfläusen zur Verfügung gestellt.

 

Zum wichtigen Thema Schutzimpfungen enthält die Mappe ebenfalls einen Flyer mit dem jeweils gültigen Impfkalender der STIKO sowie ein Informationsblatt zum Infektionsschutz.

 

Enthalten sind auch Elternbriefe des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. (ANE), die zur Entwicklung der Kinder vom 2. bis zum 4. Lebensjahr informieren.

 

Und da sich die Kinder mit Eintritt in die Kindertageseinrichtung auf dem Weg zur Einschulung befinden, wird bereits hier über die Schuleingangsuntersuchung informiert.

Der Zahnmedizinische Dienst der Stadt Oberhausen besucht 2 – 4 Mal jährlich die Kindertageseinrichtungen, um die Kinder spielerisch an die Zahngesundheit heranzuführen. Über diese Aktionen werden die Eltern ebenfalls informiert.

 

In diesem Jahr wurden rund 1.600 Gesundheitsmappen an die Kindertageseinrichtungen ausgegeben.

 

Gesundheitliche Hilfe – Online Beratungsführer

 

im Jahr 2003 wurde der „Beratungsführer gesundheitliche Hilfen für Kinder und Jugendliche in Oberhausen“ herausgegeben. Gleichzeitig wurde mit den im Beratungsführer aufgeführten Informationen eine Online-Datenbank eingerichtet. Ziel dieses Beratungsführer war es, für professionelle Träger in der Kinder- und Jugendarbeit und auch interessierten Eltern einen vollständigen Überblick über die Informations- und Hilfsangebote zu den Themen Gesundheit und Krankheit von Kindern und Jugendlichen zu geben.

Eine Wiederauflage des Beratungsführers als gedrucktes Medium ist nicht mehr zeitgemäß und die Online-Datenbank konnte aufgrund von technischen Gegebenheiten leider nur bis Anfang 2015 betrieben werden. Daher ist im Arbeitskreis Kindergesundheit der Gesundheitskonferenz die Entscheidung getroffen worden, dass die Angebote des Beratungsführers aktualisiert und auf den Internet-Seiten der Stadt Oberhausen eingestellt werden. Die Informationen stehen zum einen auf den Seiten des Bereiches Gesundheitswesen und zum anderen unter der Rubrik Leben in Oberhausen / Kinder- und Jugendportal zur Verfügung.

Die Anbieter der Gesundheitlichen Hilfen für Kinder und Jugendliche wurden über die Aktualisierung und Online-Stellung informiert und gleichzeitig gebeten einen Fragebogen auszufüllen. Anhand dieses Fragebogens wurden die Informationen online gestellt und beinhalten auch Angaben zur Barrierefreiheit der jeweiligen Einrichtung in Form von Piktogrammen. Der Online Beratungsführer ist seit Oktober 2016 aktiv und unter folgendem Link zu finden: https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/verwaltung/umwelt-gesundheit-oekologische-stadtentwicklung/gesundheitswesen/allgem-verwaltung/gesundheitsplanung/gesundheitliche_hilfen.php

 

Projektreihe „Übergewicht“

 

Etwas über die Hälfte aller Oberhausener Bürgerinnen und Bürger leiden unter Übergewicht, circa 10% sind sogar adipös. Diese Zahlen wurden im Rahmen eines Mikrozensus in den Jahren 2005, 2009 und 2013 gewonnen und sind dem Basisgesundheitsbericht 2016 der Stadt Oberhausen zu entnehmen.

 

Vor diesem Hintergrund wurde in der letzten Sitzung der Gesundheitskonferenz beschlossen, sich diesem Thema in den nächsten Jahren stärker zu widmen. Mit dem Adipositas-Zentrum konnte ein wichtiger Partner gewonnen werden, der schon in vielfältiger Art und Weise Hilfe anbietet. Für jede Altersstufe werden dort wissenschaftlich evaluierte Programme zur Gewichtsreduktion angeboten. Die Behandlung erfolgt durch ein interdisziplinäres Team von Ärzten, Psychologen, Ernährungsberatern und Sporttherapeuten. Ziele der Therapie sind in erster Linie die Gewichtsreduktion, aber auch eine Änderung des Ernährungsverhaltens, die Steigerung des Selbstwertgefühls und die Verbesserung des Körperbewusstseins und der allgemeinen Fitness.

Für die Zielgruppe übergewichtiger Kinder und deren Eltern wird im Rahmen des Weltkindertages in diesem Jahr ein Aktionsstand mit Mitmachaktionen und Informationsmaterial durchgeführt. Weitere Aktivitäten sollen nach und nach aufgebaut werden.

 

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