Berichtsvorlage - M/16/2886-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachdarstellung

 

Für den Stadtteil Osterfeld wurde ein integriertes Handlungskonzept (IHK) erarbeitet, welches am 16.11.2015 durch den Rat der Stadt Oberhausen (Vorlage - B/16/1145-01) beschlossen wurde. Im Rahmen des IHK wird das Nahmobilitätskonzept inkl. Beleuchtungskonzept entwickelt, um die Grundlage handlungsorientierter Maßnahmen zu bilden. In einem partizipativen und integrativen Ansatz wird eine Grundlagenplanung für das Programmgebiet Osterfeld entwickelt werden, durch welches die Erreichbarkeiten innerhalb des Untersuchungsraums, die Aufenthalts-, Wohn- und Lebensqualität innerhalb des Gebietes, sowie die Verbindung zu den übrigen Stadtteilen und auch zu den Nachbarstädten verbessert wird. Dabei wird neben den Themen „Aufwertung der Stadteingänge“ und „Beleuchtung“ auch klimaschutzrelevanten Themen, den Aspekten sowie den Themenfeldern „Gesundheitsförderung“ und „Reduzierung von Barrieren“ besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Hierzu gehören auch die Betrachtung multimodaler Wegeketten und die Erreichbarkeit des ÖPNV. Mit der Entwicklung des Beleuchtungskonzeptes soll die Beleuchtungssituation der Verkehrsräume verbessert, die Stadtteileingänge aufgewertet und Dunkel- bzw. Angsträume vermieden werden. Die Belange der Kinder und Jugendlichen werden bei der Konzepterstellung besonders berücksichtigt.

 

Mit der Erstellung des Nahmobilitätskonzeptes inkl. Beleuchtungskonzept ist das Ingenieurbüro IKS beauftragt. Als Unterauftragnehmer sind die Planungsbüros Stadtkinder (Kinder- und Jugendbeteiligung) und LDE Kober (Beleuchtungskonzept) an der Bearbeitung des Projektes beteiligt.

 

Das Untersuchungsgebiet wurde aus dem Programmgebiet des integrierten Handlungskonzeptes abgeleitet, vgl. Abbildung 1.

 

Abbildung 1: Untersuchungsgebiet

 

Projektablauf

Der bisherige Projektablauf bzw. die durchgeführten Arbeitsschritte zur Erstellung des Nahmobilitätskonzeptes sind in Abbildung 2 schematisch dargestellt. Auf der Grundlage von Bestands- und Defizitanalyse sowie einem projektbegleitenden Beteiligungsverfahren wurden verkehrliche und beleuchtungstechnische Maßnahmen zur Förderung des Untersuchungsgebiets erarbeitet.

 

Abbildung 2: Grundsätzlicher Projektablauf

 

Bestands- und Defizitanalyse

Für die Erarbeitung des Nahmobilitätskonzeptes wurden umfangreiche Bestands- und Defizitanalysen durchgeführt. Im Rahmen der Bestandsaufnahme wurden vorhandene Unterlagen, Untersuchungen und Strukturdaten ausgewertet. Zudem wurden Vor-Ort-Begehungen durchgeführt, um den Bestand sowie die Defizite im Straßenraum aufzunehmen. Die Daten sind mit besonderem Schwerpunkt auf den ÖPNV, den Radverkehr, den Fußverkehr und der Beleuchtung in einer Defizitanalyse ausgewertet worden.

 

 

Beteiligungsverfahren

Bestandteil der Konzepterstellung ist ein umfangreiches Beteiligungsverfahren mit dem Ziel die verschiedenen Nutzer- und Akteursgruppen aller Altersstufen in die Erstellung des Nahmobilitätskonzeptes einzubinden und die Analyse und Maßnahmenplanung gezielt an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort auszurichten. Hierzu wurden bislang nachfolgend aufgeführte Veranstaltungen durchgeführt:

 

-          2 Stadtteilspaziergänge mit dem Beirat für Menschen mit Behinderungen und mobilitätseingeschränkten Personen

-          4 Streifzüge mit Kindern und Jugendlichen

-          Workshop 1: Beteiligung im Rahmen der Bestandserhebung und Mängel-Chancen-Bindungen-Potenzial-Analyse

-          Workshop 2: BürgerInnenbeteiligung zur Unterstützung der Maßnahmenentwicklung bzw. Konzepterstellung

-          Ideenworkshop zur Umgestaltung der Westfälischen Straße im Schulumfeld mit Jugendlichen

 

Außerdem wurden die Maßnahmenentwürfe des Konzeptes am 31.08.2017 im Beirat Osterfeld vorgestellt und diskutiert.

 

 

Maßnahmen

Auf der Grundlage der Bestands- und Defizitanalyse sowie des Beteiligungsverfahrens hat das Büro IKS die in Tabelle 1 aufgelisteten Maßnahmen entwickelt. Die Inhalte der einzelnen Maßnahmen sind in Anlage 1 (nur in Allris verfügbar) dargestellt.

 

 

Tabelle 1: Maßnahmenempfehlungen

 

Maßnahme

HSF1

Umgestaltung Bottroper Straße: Querungsmöglichkeit

HSF2

Westfälische Straße: Verkehrsberuhigung

HSF3

Heinestr./ Bergstr./ Henselstr.: Verkehrsberuhigung

HSF4

Rothebuschstraße/ Fahnhorststraße: Gehwegparken

HSF5

Bergstraße: Gehwegparken

HSF6

Gesamtes Untersuchungsgebiet: Ausstattung Bushaltestellen

HSF7

Rothebuschstraße: Gehwegnasen

HSF8

Overbergschule: Poller/Kampagne

HSF9

Osterfelder Straße/ Cheruskerstraße: Querungshilfe

HSF10

Vestische Straße: Städtebauliche Neugestaltung

HSF11

City: Städtebauliche Neugestaltung

HSR1

Vestische Straße: Querschnittsänderung

HSR2

Teutoburger Straße: Radfahrstreifen

HSR3

Richard-Wagner-Allee/Jakobitrasse: Querungsanlage

HSR4

Gesamtes Untersuchungsgebiet: Abstellanlagen

HSR5

Entwicklung der Flachglasstrecke: Geh-und Radweg

HSR6

Gesamtes Untersuchungsgebiet: Öffnung Einbahnstraßen für Radverkehr

HSB1

City: Beleuchtung Stadttore

HSB2

Gesamtes Untersuchungsgebiet: Beleuchtung Trassen

HSB3

City: Beleuchtung Fußgängerzone

 

 

Ausblick/Zeitplan

In Tabelle 2 ist der weitere Zeitplan zur Fertigstellung des Konzeptes dargestellt. Die Anmer­kungen aus der Gremienbeteiligung und Bürgerbeteiligungen werden geprüft und die über­arbeiteten Maßnahmen und möglicherweise Alternativen ab dem 25.09.2017 im Stadtteilbüro Osterfeld ausgestellt. Am 05.10.2017 wird das Büro IKS für eine offene Diskussionsrunde von 17:00- 20:00 Uhr im Stadtteilbüro anwesend sein. Das fertige Nahmobilitätskonzept wird im November/Dezember im Beirat Osterfeld, der Bezirksvertretung Osterfeld und dem Pla­nungsausschuss vorberaten und zum Beschluss in die Ratssitzung am 18.12.2017 einge­bracht.

 

Tabelle 2: Zeitplan

25.09.2017 

Bürgerinformation

Ausstellung der Maßnahmen im Stadtteilbüro

Verwaltung,
Stadtteilmanagement

05.10.2017 

Bürgerinformation

Diskussionsrunde im Stadtteilbüro zu den Maßnahmen des Nahmobilitätskonzeptes (17:00 – 20:00 Uhr) zu der alle Interessierten eingeladen werden.

Verwaltung,
Büro IKS

23.11.2017 

Beirat Osterfeld

Vorstellung der Endergebnisse / Vorberatung und Beschluss des Konzeptes

 

Verwaltung

05.12.2017 

BZV Osterfeld

Verwaltung

12.12.2017 

Planungsausschuss

Verwaltung und
Büro IKS + LDE Kober

18.12.2017 

Rat der Stadt Oberhausen

Verwaltung

 

Ein ausführlicher Bericht zum Nahmobilitätskonzept wird vom Büro IKS am Ende des Projektes erstellt und veröffentlicht.

 

Kurzfassung

 

Im Rahmen des IHK Osterfeld wurde das Ingenieurbüro IKS mit der Aufstellung des Nahmobilitätskonzeptes inkl. Beleuchtungskonzept beauftragt. Auf der Grundlage einer durchgeführten Bestandsanalyse, Defizitanalyse und eines Beteiligungsverfahren wurden Maßnahmenentwürfe erarbeitet. Die Maßnahmenentwürfe sollen ab dem 25.09.2017 im Stadtteilbüro Osterfeld ausgestellt und in die Ratssitzung am 18.12.2017 zum Beschluss eingebracht werden.

 

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Anlagen

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