Berichtsvorlage - M/16/2809-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachdarstellung

 

Die Stadt Oberhausen hat in diesem Jahr zum dritten Mal an der vom Klimabündnis organisierten Aktion „Stadtradeln“ teilgenommen. Ziel ist es, sich in Teams zusammenzuschließen und innerhalb eines dreiwöchigen Aktionszeitraums möglichst viele Kilometer mit dem Rad zurückzulegen. Dadurch soll der Radverkehrsanteil in den Städten erhöht, unnötiges CO2 eingespart und Veränderungen im Mobilitätsverhalten der Bevölkerung erreicht werden. Entsprechend kommt einer solchen Aktion aus Sicht des Umwelt- und Klimaschutzes eine hohe Bedeutung zu.

 

Wie in den Vorjahren hat sich Oberhausen mit 16 weiteren Kommunen der Metropole Ruhr unter dem Dach des Regionalverbands Ruhr zusammengeschlossen und einen gemeinsamen Aktionszeitraum abgestimmt. Die durch den RVR ausgehandelte ermäßigte Teilnahmegebühr von 1.000,00 Euro wurde aus Mitteln des Bereiches Umweltschutz finanziert.

 

Mit 534 Teilnehmern/-innen in 48 Teams, die insgesamt 129.194 km geradelt sind, konnte auch in diesem Jahr wieder ein neuer Rekord aufgestellt werden. Die letztjährige Bestmarke wurde nochmal um 15.779 km übertroffen und so konnten 18.345 kg CO2 eingespart werden. Die aktivsten Teams „ADFC & Naturkost Keimblatt“ und der „Biking Club Oberhausen 2005 e. V.“ legten in den drei Wochen jeweils über 10.000 km zurück. Geehrt wurden aber auch kleinere Teams, wie die „Weißbierkaue & Friends“ mit nur 3 Radlern/-innen und insgesamt 800 km pro Teilnehmer/-in.

 

Radtouren

 

Über gemeinsame Radtouren, die unter anderem von der Stadt oder dem ADFC organisiert wurden, konnten den Teilnehmer/-innen attraktive Radwege im Stadtgebiet und den angrenzenden Nachbarstädten nahe gebracht werden. Zur Eröffnung des diesjährigen Stadtradelns fand wie im letzten Jahr eine Sternfahrt in die Grüne Hauptstadt Europas Essen statt. Insgesamt nahmen ca. 35 Oberhausener Radler/innen an der ca. 14 km langen Radtour vom Haus Ripshorst entlang des Rhein-Herne Kanals über Bottrop-Ebel bis zur Zeche Zollverein teil.

Vor Ort feierten ca. 500 Radler/-innen aus allen teilnehmenden RVR-Kommunen den Start der diesjährigen Aktion im Rahmen eines bunten Veranstaltungsprogramms.

 

Internetplattform RADar

 

Des Weiteren konnten die Teilnehmer/-innen wieder mit Hilfe des Internettools „RADar“ Gefahren- bzw. Schwachstellen im Oberhausener Radwegenetz melden. Darunter befanden sich akute Probleme, wie z. B. wuchernde Sträucher im angrenzenden Seitenraum oder Hindernisse und parkende Kraftfahrzeuge auf Radwegen. Auch verbesserungsbedürftige Zustände auf Radwegen oder an Kreuzungen und Einmündungen wurden gemeldet.

Die Stadtverwaltung prüft aktuell alle Meldungen und versucht vor allem Verkehrsgefährdungen zeitnah zu beheben, damit das Radwegenetz in Oberhausen zukünftig noch sicherer und attraktiver wird. Einige angeregte Maßnahmen sind jedoch eher im Rahmen einer mittelfristigen Radverkehrsplanung umsetzbar.

 

Verlosung

 

Ein weiterer Anreiz war die unter allen aktiven Teilnehmern/-innen durchgeführte Verlosung von gesponserten Sachpreisen, wie z. B. Gutscheinen von der Radstation oder ÖPNV-Tickets von der STOAG. Außerdem wurde zur weiteren Akquirierung junger Leute zusammen mit dem Kreisverband Oberhausen/Mülheim des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs e.V. (ADFC) zum zweiten Mal der Sonderpreis für Kinder- und Jugendgruppen verliehen, der in diesem Jahr an das Elsa-Brändström-Gymnasium ging.

 

Siegerehrung

 

Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung mit den Radler/-innen der erfolgreichsten Teams im Ratssaal des Rathauses Alt-Oberhausen wurden von Frau Lauxen, Beigeordnete des Dezernates 4, die Gewinner in den Kategorien „Die besten drei Radler/-innen mit den meisten Radkilometern“, „Team mit den meisten Radkilometern insgesamt“ und „Team mit den meisten Radkilometern pro Kopf in den Größen „S“ (2-5 Radler/-innen), „M“ (6 bis 25 Radler/-innen) und „L“ (mehr als 25 Radler/-innen) mit Urkunden geehrt. In einer anschließenden Feedbackrunde wurde über positive und negative Aspekte der Aktion diskutiert und über organisatorische Verbesserungen im nächsten Jahr nachgedacht.

 

Ausblick

 

Nach der erneuten deutlichen Steigerung der Teilnehmer- und Kilometerzahl plant die Stadt Oberhausen auch 2018 wieder an der Aktion Stadtradeln teilzunehmen. Dabei sollen die Erfahrungen und das Feedback aus den letzten Jahren in die Vorbereitungen einfließen und dazu beitragen, dass im nächsten Jahr noch mehr Bürger/-innen durch die Aktion von einer regelmäßigen Nutzung des Fahrrades überzeugt werden können.

 

Kurzfassung

 

Der Bericht informiert über die Ergebnisse des Oberhausener Stadtradelns 2017. Insgesamt wurden im dreiwöchigen Aktionszeitraum rund 130.000 km geradelt und dadurch 18.345 kg CO2 eingespart. Nach den positiven Erfahrungen aus den letzten Jahren möchte die Stadt Oberhausen auch 2018 wieder an der deutschlandweiten Aktion des Klimabündnisses teilnehmen.

 

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Anlagen

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