Beschlussvorlage - B/16/2671-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Spielraumentwicklungsplan der Stadt Oberhausen 2017
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführung:
- Kinder, Jugend
- Bearbeitung:
- Hendrik Detmers
- Verantwortung:
- Dez 3 Frau Münich
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Bezirksvertretung Osterfeld
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Vorberatung
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20.06.2017
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Erledigt
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Bezirksvertretung Alt-Oberhausen
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Vorberatung
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21.06.2017
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Geplant
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Finanz- und Personalausschuss
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Vorberatung
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22.06.2017
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Erledigt
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Bezirksvertretung Sterkrade
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Vorberatung
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22.06.2017
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Erledigt
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Jugendhilfeausschuss
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Vorberatung
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28.06.2017
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Erledigt
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Rat der Stadt
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Beschlussfassung
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03.07.2017
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Erledigt
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Beirat für Menschen mit Behinderung
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Kenntnisnahme
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13.07.2017
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Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag
Der Rat der Stadt beschließt den vorliegenden Spielraumentwicklungsplan 2017 mit der Maßgabe, dass die vorgesehenen Rückbauten im Haushaltsjahr 2018 umgesetzt und entsprechend der unten stehenden Tabelle geplant werden. Die weiteren Maßnahmen zur Spielraumentwicklungsförderung werden wie geplant umgesetzt.
Die außerplanmäßigen Rückbaukosten sind über einen Veränderungsnachweis in den Haushalt 2018 in Auftrag 310006010290 (Spielplätze) Sachkonto 521150 – Aufwendungen für Sanierung, Gebäude- und Grundstücksunterhaltung OGM in Höhe von 51.310 EUR einzufügen. Die Planungskosten für die OGM GmbH sind über den oben genannten Auftrag bei der Kostenart 521160 – Aufwendungen für Ingenieurleistungen, Honorar- und Regiekosten OGM in Höhe von 5.130 EUR im Haushalt 2018 einzuplanen.
Sachverhalt
Begründung / Sachdarstellung
1. Ausgangslage
1.1 Ratsbeschluss
Der Rat der Stadt Oberhausen hat am 25.06.2012 Maßnahmen im Rahmen des Haushaltssanierungsplanes (HSP) beraten und folgenden Beschluss getroffen: Die Verwaltung wird beauftragt, ein Spielplatzentwicklungskonzept vorzulegen. Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung ist eine Anpassung/Neujustierung der städtischen Spielplatzangebote möglich (HSP-Maßnahme 161a).
Dieser Auftrag beinhaltet die Frage nach potentiellen Einsparungen im Rahmen der Unterhaltungskosten für die öffentlichen Spielflächen. Die oben genannte HSP-Maßnahme wurde im Rahmen des Haushaltsbeschlusses 2017 ff. am 21.11.2016 vom Rat der Stadt bestätigt (Drucksachen-Nummer: B/16/2003-01). Durch den Änderungsantrag (Drucksachen-Nummer: A/16/2117-01) wurde die entsprechende Maßnahme mit 80.000 EUR jährlich hinterlegt. Dieses Ziel ist aufgrund der Bevölkerungsentwicklung und den Ergebnissen der Bürgerbeteiligung nicht zu erreichen. Der Spielraumentwicklungsplan (SPEP) wird ab 2020 im Fünfjahresrhythmus fortgeschrieben.
| 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021* |
vorgesehene Einsparung laut HSP Maßnahme 161a | 80.000 € | 80.000 € | 80.000 € | 80.000 € | 80.000 € |
tatsächliche Einsparung/Aufwand laut SPEP (siehe Tabelle unten) | 0 € | außerplanmäßiger Aufwand aufgrund Rückbau: 56.440 € Einsparung: 45.219 € | 45.219 € | 45.219 € | 45.219 € |
Differenz zwischen Ansatz im HSP und SPEP | 80.000 € | 91.221 € | 34.781 € | 34.781 € | 34.781 € |
* Fortschreibung ab 2020 vorgesehen
Der Spielraumentwicklungsplan wurde durch den Bereich Kinder, Jugend, Bildung aufgestellt und wird im Rahmen dieser Beschlussvorlage vorgelegt (siehe Anhang 1).
1.2 Vorgehensweise
Kinder benötigen Raum, um zu spielen und sich auszuleben. Damit wird eine gesunde, seelische und körperliche Entwicklung der Kinder gefördert. In einer Großstadt wie Oberhausen gilt es, die wenigen Möglichkeiten für Freiflächen optimal zu nutzen. Für die Stadt ist hier der gezielte Einsatz der finanziellen Ressourcen von entscheidender Bedeutung, um die Quantität und Qualität der Spielflächen für die Kinder auf einem hohen Niveau zu halten.
Im Rahmen der Spielraumentwicklungsplanung wurden umfassende Analysen aus verschiedenen Blickwinkeln erstellt, um eine aussagekräftige Datengrundlage zu erhalten. Mit diesen Daten wurden die Bedarfe und Versorgungslagen gegenübergestellt, um die daraus resultierenden Aus- und Umbauten sowie Reduzierungen sozialraum- und bedarfsorientiert abzuleiten. Dabei wurde insbesondere ein hohes Maß an Spielwertqualität in den Fokus gestellt, um die Qualität der Spielräume und -möglichkeiten in Oberhausen insgesamt zu verbessern.
2. Sozialraumbetrachtung
Aufgrund der demographischen Entwicklung sank die Gesamtbevölkerung in der Stadt Oberhausen stetig. Seit 2014 ist eine Trendumkehr zu erkennen: Seitdem steigt die Bevölkerungszahl in Oberhausen wieder an. Dies ist zum Teil auf steigende Kinderzahlen und besonders auf Zuzüge zurückzuführen. Die Entwicklung in den einzelnen Stadtteilen und Sozialräumen ist jedoch unterschiedlich, was eine differenzierte Betrachtung erforderlich macht. Im Rahmen der Aufstellung des Spielraumentwicklungsplanes wurden Analysen jedes Sozialquartiers vorgenommen und in einen Kontext mit dem Sozialraum bzw. der Gesamtstadt gestellt.
Aus der Sozialstrukturanalyse sowie der Bevölkerungsprognose, aus der baulichen Bestandsanalyse hinsichtlich des Zustandes sowie der Nutzung der Spielflächen und außerdem den Ergebnissen der Bürgerbeteiligung vor Ort ergeben sich die folgenden Schlussfolgerungen, die sich auch im Spielraumentwicklungsplan wiederfinden (siehe S. 50).
Der Sozialraum Mitte/Styrum besteht aus drei Quartieren: Innenstadt, Marienviertel-West und Styrum. Das in jeder Hinsicht dominierende Quartier ist die Innenstadt. Hier leben auf engem Raum mit Abstand die meisten Kinder, Alleinerziehende und kinderreiche Familien. Bevölkerungsstrukturell steigt in der Innenstadt die Zahl der unter 6-jährigen seit 2012 stetig an. Resultat dieses unerwarteten Anstiegs ist eine Abweichung von der Bevölkerungsprognose für diese Altersklasse, jedoch auch leicht für die 6 bis 14-jährigen. Neben der zeitlichen Entwicklung des Anstiegs der Kinderzahlen in der Innenstadt lassen auch weitere Indikatoren wie zum Beispiel das Billeter-Maß-J darauf schließen, dass die Zahl der Kinder in der Zukunft noch weiter ansteigen kann bzw. der prognostizierte Rückgang erst später ansetzt. Dazu ist die Innenstadt ein junges Quartier mit jetzt schon weit über 1.000 Familien und davon knapp 300 Familien mit drei oder mehr Kindern.
Insgesamt ist zu konstatieren, dass die spielraumentwicklungstechnischen Bemühungen in diesem Sozialraum auf das Quartier Innenstadt fokussiert werden sollten. Hier gilt es, qualitativ leistungsstarke große Spielflächen zu erhalten und diese entsprechend zu pflegen oder wenn möglich aufzuwerten. Dies gilt besonders vor dem Hintergrund der hohen Zahl an kinderreichen Familien.
Zurzeit ist die Spielsituation im Sozialraum Oberhausen Mitte/ Styrum als gut zu bewerten. In Bezug auf die Bewertung der Sozialstrukturdaten (siehe S. 66-70) und die Analyse der vorhandenen Spielplätze wurde festgestellt, dass insbesondere die Spielfläche an der Grevenstraße/Styrumer Allee (Nr.12) kaum noch genutzt wird.
Daher wird vorgeschlagen, diesen Spielplatz aufzulösen. Durch die Auflösung der Spielfläche würde hier kaum Verlust an Spielwert entstehen, da die Fläche in der Nachnutzung in die dort bereits bestehenden Grünflächen einbezogen würde und daher weiterhin als Spielraum zur Verfügung stünde.
Das Kinderbüro sieht es als große Chance an, größere, stärker genutzte Flächen im Gegenzug aufzuwerten. Daher ist geplant, im Rahmen des Landesprogramms „Zuweisungen für Investitionen an Gemeinden zur Förderung von Quartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf“ den Spielplatz Styrumer Park (Nr. 13) im Jahr 2018 komplett zu überarbeiten und zu attraktiveren. Dieser Spielplatz bietet von seiner Fläche, Gestaltung und Verortung eine sehr gute Chance, für den Sozialraum ein zentraler Spielort zu werden. Im Rahmen des gleichen Förderprogramms wird an der Ecke Mülheimer Straße und Danziger Straße der bestehende Bolzplatz als Kunstrasenplatz saniert.
Parallel dazu wird ebenfalls in 2018 in der Innenstadt im Rahmen des Förderprogramms der „Sozialen Stadt Innenstadt“ eine Jugendfreizeitfläche entwickelt. Nach derzeitigem Kenntnisstand kommen dafür der Südmarkt (Nr. 6) und die bestehende Spielfläche an der Grenzstraße (Nr. 5) in Frage. Unabhängig vom favorisierten Standort ist mit einer deutlichen Aufwertung der Aufenthaltsqualität und der Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche zu rechnen.
Im Rahmen des städtischen Sanierungsprogramms für Spielflächen soll der Spielplatz auf dem Blücherplatz perspektivisch aufgewertet werden.
Ergebnisse der Bürgerbeteiligung 2017
Am Standort Styrumer Allee/Grevenstraße (Nr.13) wurde aufgrund der Größe des Spielpunktes und der geringen Nutzung keine Bürgerbeteiligung durchgeführt.
Die Bürgerbeteiligung an der Spielfläche Josefstr./Elisabethanlage (Nr. 16) ergab, dass der Spielplatz von zwei Pflegenestern und drei Kindertageseinrichtungen genutzt wird. Zudem ergab eine Abstimmung eine deutliche Mehrheit für den Erhalt. Daher wird vorgeschlagen, diesen Spielplatz entgegen der ursprünglichen Planung zu erhalten.
Der Sozialraum Oberhausen-Ost besteht aus sechs Quartieren: Marienviertel-Ost, Brücktorviertel, Bermensfeld, Schlad, Dümpten und dem Quartier Borbeck, Neue Mitte, Grafenbusch. Betrachtet man die Indikatoren sozialräumlich und im Vergleich zur Gesamtstadt, so liegen die Daten größtenteils im Durchschnitt. Der Anteil der Haushalte mit Kindern ist leicht unterdurchschnittlich, der von Alleinerziehenden leicht überdurchschnittlich. Alle weiteren Indikatoren sind ähnlich des gesamtstädtischen Durchschnitts.
Hinsichtlich der Bevölkerungsprognose ist zu beobachten, dass die Zahl der unter 6-jährigen unerwartet angestiegen ist. Ähnlich wie im Sozialraum Mitte/Styrum ist zu erwarten, dass diese Zahl weiter ansteigt oder der Rückgang der Bevölkerungsgruppe später einsetzt. Die Zahlen der 6 bis unter 10-jährigen und 10 bis unter 14-jährigen ist entsprechend der Bevölkerungsprognose und bleibt prognostiziert in den kommenden Jahren gleich.
Spielraumentwicklungstechnisch sind die beiden genannten Quartiere Marienviertel-Ost und Brücktorviertel besonders in den Fokus zu nehmen. In diesen beiden räumlich zusammenhängenden Wohnvierteln gilt es, Spielflächen zu erhalten, auszubauen oder qualitativ zu verbessern. Für den Sozialraum insgesamt ist ein durchschnittlicher Bedarf festzustellen. Nicht unerheblich sind für diesen Sozialraum die großen Spielflächen im Kaisergarten, die gerade für die Bevölkerung im Quartier Marienviertel-Ost schnell zu erreichen sind. Im Sozialraum Oberhausen-Ost selbst gibt es 16 öffentliche Spielflächen.
Grundsätzlich ist dieser Sozialraum mit der Verteilung der öffentlichen Spielflächen dem örtlichen Bedarf angemessen. In einigen Teilen (z. B. Brücktorviertel) gibt es sogar eine Bündelung von Spielflächen, die jedoch entsprechend der Sozialstrukturdaten (siehe S. 71-79) den örtlichen Bedarf decken. So gibt es hier in unmittelbarer räumlicher Nähe gleich drei Ballspielplätze (zwei im Uhlandpark und einer an der Uhlandstraße). Die Randbezirke des Sozialraumes sind durch die entsprechenden Grünzüge ausreichend versorgt. Aktuell werden hier keine Spielflächen vorgeschlagen, die zurück gebaut werden sollen. Folglich besteht hier wenig bis kein Handlungsbedarf.
Um die bestehende Spielflächenstruktur dem Bedarf entsprechend perspektivisch zu stärken, wird im Rahmen des Landesprogramms „Zuweisungen für Investitionen an Gemeinden zur Förderung von Quartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf“ der Spielplatz an der Körnerstraße (Nr. 22) 2018 aufgewertet.
Im Uhlandpark (Nr. 20) wird im Hinblick auf die Quartiersentwicklung mit dem Neubau einer Kindertageseinrichtung und des Jugendzentrums ParkHaus ein Spielplatz aus dem städtischen Sanierungsprogramm neu errichtet. Perspektivisch ist dort auch das Spielgerät zu verorten, das im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt Knappenviertel“ ebenfalls im Uhlandpark errichtet wurde.
Aus dem städtischen Sanierungsprogramm für Spielflächen soll der Spielplatz im Hausmannsfeld (Nr. 23) perspektivisch aufgewertet werden. Auf dieser Spielfläche ist aufgrund der sozialstrukturellen Daten der Kleinkindbereich zu stärken.
Der Sozialraum Alstaden/Lirich besteht aus drei Quartieren: Lirich, Bero-Zentrum/City-West und Alstaden. Im Vergleich zur Gesamtstadt liegen die Indikatoren in diesem Sozialraum leicht über dem Durchschnitt. Wie in den vorher genannten Sozialräumen auch ist bei der Bevölkerungsentwicklung der unter 6-jährigen eine Abweichung von der Prognose zu beobachten. Auch hier ist davon auszugehen, dass die Zahl weiter ansteigt oder der Rückgang später einsetzen wird. Hinsichtlich der übrigen Bevölkerungsgruppen bewegen sich die tatsächlichen Zahlen im Rahmen der Prognose.
Im Hinblick auf die Spielraumentwicklungsplanung sind die Quartiere Lirich und Bero-Zentrum/City West priorisiert weiterzuentwickeln und zu behandeln. Hier leben besonders viele Familien mit Kindern, kinderreiche Familien und Alleinerziehende auf engerem Raum. In Alstaden gilt es, die gesamte Fläche des Quartiers zu berücksichtigen und, wenn möglich, kleinere Spielflächen in einer guten Verteilung über das gesamte Quartier zu erhalten. Die Lage des Quartiers mit Ruhr und Ruhrpark bietet die Möglichkeit, eine flächenmäßig große und qualitativ hochwertige Spielfläche für den gesamten südlichen Bereiches des Quartieres bereit zu stellen. Im Sozialraum Altstaden/Lirich gibt es 17 öffentliche Spielflächen.
Herausragend ist der Spielplatz im Ruhrpark (Nr. 42). Im Rahmen des Konjunkturpaketes II wurde hier 2011 eine Spielanlage errichtet, die im öffentlichen Raum ihresgleichen sucht. Somit ist der Ruhrpark ein Ausflugsziel für nah und fern geworden. Das weitere Angebot an öffentlichen Spielflächen ist in Alstaden als sehr gut zu bezeichnen.
Der Spielplatz im Altenbergpark (Nr. 39) wurde in 2011 komplett neu errichtet und bietet ein über den Sozialraum hinaus gehendes Angebot für alle Altersgruppen.
Auch in Lirich ist die Versorgung mit öffentlichen Spielflächen in Kombination mit den Schulhöfen und Sportvereinen als gut zu bewerten.
Es ist vorgesehen, den Spielplatz Möhnestraße (Nr. 48) ruhen zu lassen. Das heißt, dieser Spielplatz würde zurückgebaut und als öffentliche Grünfläche vorgehalten. Sollte hier ein erneuter Bedarf festgestellt werden, könnte sie wieder reaktiviert werden. Der Spielplatz an der Volmestraße wird in Kooperation mit der hiesigen Siedlungsgemeinschaft durch einen Sandkasten aufgewertet.
Es ist beabsichtigt, den Spielplatz Bonmannplatz/Heinrich-Jochem-Platz (Nr. 37) aus dem städtischen Sanierungsprogramm für Spielflächen perspektivisch leicht aufzuwerten.
Aufgrund der Neubebauung am Rechenacker ist im Rahmen des oben genannten städtischen Sanierungsprogramms ein neuer Spielplatz zu errichten. Dies ist auch im entsprechenden Bebauungsplan vorgesehen. Im April 2017 hat es eine erste Bürgerbeteiligung im Neubaugebiet gegeben.
Ergebnisse der Bürgerbeteiligung 2017
Die Bürgerbeteiligung am Mattias-Hendricks-Weg (Nr. 47) ergab, dass der Platz besonders im Sommer sehr attraktiv ist (Wasserspielplatz). BürgerInnen, die sonst die Spielplätze Rehmer und Ruhrpark nutzen, suchen im Sommer den Spielplatz am Mattias-Hendricks-Weg auf, um das Wasserspielangebot für Kinder zu nutzen.
Die Bürgerbeteiligung an der Möhnestraße ergab, dass der Spielplatz in seiner jetzigen Form entbehrlich ist.
Der Sozialraum Sterkrade-Mitte besteht aus fünf Quartieren: Buschhausen/Biefang, Sterkrade-Mitte, Alsfeld, Tackenberg-West und Schwarze Heide. Im Vergleich zur Gesamtstadt bewegen sich die Zahlen und Anteile der beobachteten Indikatoren leicht unter dem Durchschnitt. Einzig der Anteil der Haushalte mit Kindern ist mit 19,3% entsprechend des Gesamtstadtdurchschnitts. Die Zahl der unter 6-jährigen ist in diesem Sozialraum ebenfalls angestiegen, verläuft jedoch im Rahmen der Bevölkerungsprognose. Gemessen an der Gesamtbevölkerung ist Sterkrade-Mitte der größte Sozialraum in Oberhausen.
Für die Spielraumentwicklungsplanung bedeuten die Zahlen und deren Interpretation eine eindeutige Fokussierung auf den zusammenhängenden Raum der Quartiere Sterkrade-Mitte und Schwarze Heide. In die Spielflächen dieser Quartiere gilt es zu investieren oder die Bemühungen auf größere Spielflächen in den Quartieren auszurichten. Für die übrigen drei Quartiere ist lediglich eine grundsätzliche Versorgung mit Spielflächen sicherzustellen, um den größeren Bedarf in den zentralen Quartieren zu decken. Insgesamt ist in diesem Sozialraum die weitere Entwicklung zu beobachten, da die Zahl der unter 6-jährigen in den vergangenen Jahren tendenziell in allen Quartieren gestiegen ist. Setzt sich dieser Trend entgegen der Prognose fort und nähern sich die Anteile der Indikatoren an die der Gesamtstadt an, ist die spielraumentwicklungstechnische Situation in einem kommenden Plan neu zu bewerten. Im Sozialraum Sterkrade-Mitte gibt es 23 öffentliche Spielflächen.
In Sterkrade-Mitte ist insgesamt eine gute Versorgung mit Spielplätzen und Spielmöglichkeiten zu verzeichnen. In den Bereichen Dunkelschlag und insbesondere Alsfeld fehlen jedoch öffentliche Spielbereiche. Dies wird durch die natürlichen Spielmöglichkeiten und die Schulhöfe zwar aufgefangen, aber auch eine öffentliche Spielfläche würde den Spielwert in diesen Quartieren erhöhen.
Insgesamt konnten einige Spielflächen identifiziert werden, die zurzeit nicht oder kaum genutzt werden. Im Zusammenhang mit der Sozialstrukturanalyse (siehe S.84-91) sind daher folgende Spielfläche aufzulösen oder ruhen zu lassen: In der Emscherau (Nr. 53), Tondener Straße (Nr. 59) und der Spielpunkt Bachstraße. Die Spielflächen stehen nach dem Rückbau weiterhin als öffentliche Grünfläche zur Verfügung. Damit ist hier ein geringer faktischer Spielwertverlust zu erwarten.
Um dennoch die Spielflächenlandschaft in Sterkrade-Mitte weiterzuentwickeln, einen qualitativen Mehrwert zu schaffen sowie dem Bedarf gerecht zu werden, werden in den kommenden Jahren folgende Sanierungsmaßnahmen umgesetzt: Im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (IHK) Sterkrade wird der Spielplatz an der Friedrichstraße (Nr. 65) zu einem Quartiersplatz weiterentwickelt. Dies führt zu einer erheblichen qualitativen Aufwertung des Spielplatzes. Ebenfalls wird im Rahmen des IHK der Spielplatz an der Tirpitzstraße (Nr. 60) erneuert (Drucksachen-Nr. M/16/2223-01). Darüber hinaus wird 2018 der Spielplatz Volkspark am Teich (Nr. 70) aus dem Landesprogramm „Zuweisungen für Investitionen an Gemeinden zur Förderung von Quartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf“ erneuert. Aus dem städtischen Sanierungsprogramm für Spielflächen ist perspektivisch vorgesehen, in die folgenden Spielflächen zu investieren: Gudrunstraße (Nr. 50), Wolf-/Weselerstraße (Nr. 67), Am Ziegelkamp (Nr. 68) und Roßbachstraße (Nr. 73). Fest eingeplant ist die Investition in den Außenbereich der Kindertageseinrichtung Alsfeld an der Dianastraße.
Ergebnisse der Bürgerbeteiligung 2017
An den Spielflächen in der Emerschau (Nr.53), Tondenerstr. (Nr. 59) und Spielpunkt Bachstr. wurden Beteiligungsveranstaltungen durchgeführt.
Am Spielpunkt Bachstr. votierten die BürgerInnen einstimmig für einen Rückbau der Spielfläche als Grünfläche.
Am Spielplatz Tondener Straße nahmen keine BürgerInnen an der Beteiligng teil. Nach Aussage von AnwohnerInnen wird die Spielfläche nicht genutzt.
Am Spielplatz in der Emscherau besteht laut Aussage der BürgerInnen kein Interesse an der Nutzung dieser Spielfläche. Die Spielplätze Lindner/Westmarkstr. (Nr.54) und Concordiaplatz (Nr. 35) werden eher genutzt.
Der Sozialraum Sterkrade-Nord besteht aus vier Quartieren: Holten/Barmingholten, Schmachtendorf, Walsumer Mark und Königshardt. Der Sozialraum unterscheidet sich in Hinsicht der Bevölkerungsstruktur und –entwicklung deutlich von der in der Gesamtstadt. Sterkrade-Nord ist der einzige Sozialraum, in dem die Zahl der unter 6-jährigen im vergangenen Jahr gesunken ist. Damit bewegt sich die Zahl innerhalb der prognostizierten Entwicklung. Hinsichtlich der 6 bis unter 10-jährigen und 10 bis unter 14-jährigen ist die Bevölkerungsentwicklung ohnehin entsprechend der Bevölkerungsprognose. Im Vergleich zur Gesamtstadt bewegen sich die Anteile der Kinder im Sozialraum leicht über oder unter dem Durchschnitt. Anteilig gibt es in Sterkrade-Nord mehr Haushalte mit Kindern als in der Gesamtstadt. Auffällig ist die geringe Zahl der Alleinerziehendenhaushalte und die der kinderreichen Familien.
Spielraumentwicklungstechnisch sind eher die Quartiere Holten/Barmingholten und Walsumer Mark in den Blick zu nehmen. Die Ausrichtung der Spielflächen muss in der Qualität an den Bedarf angepasst werden. Es gilt also eher größere und qualitativere Spielflächen zu erhalten oder auszubauen. Die genannten Quartiere sind priorisiert gegenüber Schmachtendorf und Königshardt spielraumtechnisch zu entwickeln. Im Quartier Königshardt ist die Entwicklung der Zahl der unter 6-jährigen zu beobachten. Diese ist in den vergangenen zwei Jahren stark angestiegen, entspricht aber noch nicht dem Durchschnitt des Sozialraumes oder der Gesamtstadt. Im Sozialraum Sterkrade-Nord gibt es 23 öffentliche Spielflächen.
Der Sozialraum bietet viele natürliche und private Spielmöglichkeiten. Die Versorgung mit öffentlichen Spielflächen ergänzt diese Möglichkeiten. Durch die Bevölkerungsstruktur kommt noch hinzu, dass hier 50% bis 80% aller Kinder in Vereinen und Verbänden aktiv sind. Somit ist die Versorgung mit öffentlichen Spielflächen als sehr gut zu bezeichnen. Kleinere Spielflächen in mit Gärten ausgestatteten Wohngebieten sind an einigen Stellen nicht mehr erforderlich. Hinzu kommt eine abweichende Bevölkerungsentwicklung im Vergleich zu den anderen Sozialräumen und der Gesamtstadt. Sterkrade-Nord ist der einzige Sozialraum, in dem die Zahl der unter 6-jährigen im vergangenen Jahr gesunken ist. Damit bewegen sich die tatsächlichen Zahlen wieder im Rahmen der Bevölkerungsprognose. Aufgrund dieser Entwicklung und der Bevölkerungsstruktur (überdurchschnittlich wenig Alleinerziehendenhaushalte oder kinderreiche Familien) sowie der Spielflächenstruktur im Hinblick auf den Zustand und die perspektivischen Sanierungsbedarfe werden folgende Spielflächen zur Auflösung oder zum Ruhen vorgeschlagen: Der Ballspielplatz Oranien-/Norbertstraße (Nr. 83) befindet sich direkt neben einem weiteren öffentlich zugänglichen Ballspielplatz und wird daher nicht mehr benötigt. Die Auflösung würde keinen Verlust an Spielwert bedeuten, da die Fläche in die vorhandene Grünfläche integriert würde. Auch bei einem Rückbau der Spielgeräte am Spielplatz Eimersweg/Pfeilstraße (Nr. 87) würde sich kein Spielwertverlust ergeben, da die Fläche in die vorhandene Waldfläche integriert würde. Um die Qualität der Spielflächen in Sterkrade-Nord weiterhin zu stärken, sind perspektivisch folgende Investitionen in die Spielplätze aus dem städtischen Sanierungsprogramm vorgesehen: Falke-/Elsterstraße (Nr. 94), Am Römerwall (Nr. 77) und Ebereschenweg (Nr. 92).
Ergebnisse der Bürgerbeteiligung 2017
Die Bürgerbeteiligungsveranstaltung am Römerwall (Nr. 77) ergab eindeutig, dass die Spielfläche erhalten werden soll. Insgesamt 130 Kinder und Erwachsene stimmten für einen Erhalt. In der näheren Umgebung existieren mittlerweile drei Neubaugebiete.
Im Umfeld des Spielplatzes Graf-von-der-Mark-Straße (Nr. 79) hat ein Generationenwechsel stattgefunden, sodass die Mehrheit der BügerInnen für einen Erhalt gestimmt hat.
Die Spielfläche am Uhlensterz (Nr. 90) wird laut BürgerInnen als öffentlicher Siedlungsplatz genutzt und fügt sich in die Nutzung des Neubaugebietes ein.
Die Beteiligung am Eimersweg (Nr. 87) ergab, dass dieser Spielplatz lediglich sporadisch genutzt wird. Daher wird dieser Spielplatz zum Rückbau vorgeschlagen.
Die Abstimmung bei der Bürgerbeteiligungveranstaltung an der Oranien/Norbertstr. (Nr. 83) ergab, dass der Spielplatz eindeutig zurückgebaut werden soll.
Spielraumtechnisch steht das Quartier Osterfeld-Mitte/Vonderort im Fokus. Die Anteile in Vondern/Osterfeld-Süd lassen zunächst auf einen ähnlichen Bedarf wie in der Innenstadt Osterfelds schließen. Gleichwohl ist dieses Quartier das mit Abstand kleinste Quartier: In Vondern/Osterfeld-Süd leben derzeit lediglich 315 Haushalte mit Kindern. Insgesamt gilt es folglich die spielraumentwicklungstechnischen Bemühungen in Richtung des zentralen Quartiers zu lenken (s. Anlage 71-88). Im Sozialraum Osterfeld gibt es 22 öffentliche Spielflächen.
Insgesamt betrachtet sind die öffentlichen Spielflächen in Osterfeld gut verteilt. Dort, wo keine Spielplätze sind, gibt es Zugang zu den sonstigen Grünflächen. Hervorzuheben sind die Spielplätze im Antoniepark (Nr.116) und in der OLGA (Nr. 97-99), die durch die Maßnahmen des Konjunkturpakets II zu überregionalen Anziehungspunkten geworden sind. Die kleineren investiven Maßnahmen der vergangenen Zeit zeigten, dass Engagement von Bürgern zu gewinnen ist, wenn deutlich wird, dass für die Kinder im Umfeld etwas entwickelt wird. 2015 hat die Deutsche Reihenhaus AG mehrere Spielgeräte gespendet und damit die Attraktivität des Spielplatzes in der OLGA auch für kleinere Kinder erhöht. Durch die Umbaumaßnahme am Tackenberg (Neubau KTE und öffentlicher Kinderspielplatz Flöz-Röttgersbank-Straße) wurde eine große Qualitätssteigerung für die Spielsituation erreicht, da auch das Gelände der KTE im Rahmen einer Patenschaft dem Stadtteil zugänglich gemacht wurde. Die Eröffnung dieses Spielplatzes, mit sehr ungewöhnlichen Spielgeräten (Mehrfach-Schaukel und Balancierfeld), fand im Frühjahr 2014 statt.
Im Hinblick auf die Sozialraumanalyse und Osterfeld als sehr heterogener Stadtteil ist sogfältig zu prüfen, ob und welche Spielflächen aufgelöst werden können. Dennoch sind aufgrund von Zustand, Lage und Spielangebot zwei Flächen entbehrlich: Die Spielfläche im Park Volksgarten Mergelstraße (Nr. 110) ist entbehrlich, da mit dem Spielplatz Friesenhügel (Nr. 112) ein attraktiver Spielort in näherer Umgebung existiert. Ein Rückbau der Spielgeräte im Wald, welche kaum genutzt werden, würde auch keinen Verlust an Spielwert bedeuten, da der Wald weiterhin als Spielort genutzt werden kann. Der Ballspielplatz Elpenbachstraße (Nr. 118) wird nicht mehr benötigt, da auf der Sportanlage gegenüber ein neues Kleinspielfeld mit Kunstrasen geschaffen wurde, welches öffentlich nutzbar ist. Aufgrund des schlechten Zustandes des Ballspielplatzes wäre eine aufwändige Sanierung in den kommenden Jahren erforderlich.
Im Rahmen des IHK Osterfeld sind Sanierungen der Spielplätze Ziegelstraße (Nr. 106) und Giesbertstraße (Nr. 107) geplant. Zudem wird der Spielplatz an der Elpenbachstraße (Nr. 114) im Rahmen des Landesprogramms „Zuweisungen für Investitionen an Gemeinden zur Förderung von Quartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf“ erneuert. Der Spielplatz Volksgarten I (Nr. 110) wird perspektivisch aus dem städtischen Sanierungsprogramm erneuert.
Ergebnisse der Bürgerbeteiligung 2017
Die Bürgerbeteiligung am Haferkamp (Nr.104) hat gezeigt, dass der Spielplatz als Siedlungsplatz genutzt wird und daher die BürgerInnen für einen Erhalt votiert haben.
Die Spielgeräte des Spielplatzes an der Mergelstraße (Nr. 110) werden zur Zeit, laut Aussage der Eltern und Kinder, nicht genutzt. Die Spielgeräte entsprechen nicht der Zielgruppe, die eher die Topographie des Geländes nutzt. Da diese auch nach Rückbau der Spielgeräte erhalten bliebe und die anderen Spielflächen im Volksgarten aufgewertet werden, werden die Spielgeräte dieses Spielplatzes zurückgebaut.
Die Beteilungsveranstalung an dem Bolzplatz Elpenbachstr. (Nr. 118) ergab kein eindeutiges Votum für Erhalt oder Rückbau. Da unmittelbar gegenüber des Bolzplatzes ein großer Kunstrasenplatz und ein Kleinkunstrasenplatz gebaut wurde, wird auch diese Spielfläche zurückgebaut.
3. Schlussfolgerungen und Ausblick
Im Rahmen verschiedener Förderprogramme von Bund und Land sowie dem jährlichen städtischen Spielplatzsanierungsprogramm werden folgende Spielflächen laut des vorliegenden Spielraumentwicklungsplanes qualitativ aufgewertet bzw. saniert.
Sozialraum | Spielplatz/Fläche/Adresse | Größe in qm² | Förderprogramm |
71 | Blücherplatz | 3.156,58 | städt. SP |
71 | Styrumer Park | 2.019,19 | SPO |
71 | Jugendfreizeitfläche |
| IHK I |
72 | Körnerstr. | 4.566,68 | SPO |
72 | Hausmannsfeld | 1.059,51 | städt. SP |
72 | Uhlandpark | 1.255,03 | städt. SP |
73 | Heinrich-Jochem-Platz / Bonmannplatz | 3.644,84 | städt. SP |
73 | Volmestraße | 775,88 | städt. SP |
74 | KTE Alsfeld / Dianastr. |
| städt. SP |
74 | Gudrunstr. | 5.246,83 | städt. SP |
74 | Volkspark am Teich | 4.134,85 | SPO |
74 | Wolf-/ Weseler Straße | 5.667,60 | städt. SP |
74 | Am Ziegelkamp | 473,26 | städt. SP |
74 | Roßbachstraße | 1.791,46 | städt. SP |
74 | Friedrichstraße | 1.467,57 | IHK S |
74 | Tirpitzstraße | 403,46 | IHK S |
75 | Falke-/Elsternstraße | 1.406,07 | städt. SP |
75 | Oranien-/ Norbertstraße | 293,25 | städt. SP |
75 | Am Römerwall | 2.042,62 | städt. SP |
75 | Ebereschenweg | 2.326,42 | städt. SP |
76 | Ziegelstraße | 2.286,14 | IHK O |
76 | Volksgarten I (Mergelstraße) | 300,00 | städt. SP |
76 | Elpenbachstraße | 334,44 | SPO |
76 | Giesbertstraße | 1.423,00 | IHK O |
Legende: IHK IIntegriertes Handlungskonzept Innenstadt IHK OIntegriertes Handlungskonzept Osterfeld IHK STIntegriertes Handlungskonzept Sterkrade Städt. SPstädtisches Sanierungsprogramm SPOSpielplatzoffensive/Zuweisungen für Investitionen an Gemeinden für Förderung von Quartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf
Sozialräume: 71 Mitte/Styrum 72 Oberhausen-Ost 73Alstaden/Lirich 74Sterkrade-Mitte 75Sterkrade-Nord 76Osterfeld |
Übersicht der abgängigen Spielflächen
Sozial-raum | Spielplatz/Fläche/Adresse | Größe in m² | Vorschlag 3-1: R=Rückbau und Ruhen A=evtl. Ausgleichsfläche | Einsparung Unterhalt (jährlich) | Rückbaukosten (einmalig) |
71 | Greven Str./Styrumer Allee 46045 OB | 482 | R | 3.396,00 € | 5.952,38 € |
71 | Klörenstraße 40 46045 OB | 640 | Auflösung Pachtvertrag | 16.339,00 € | 6.806,80 € |
73 | Möhnestraße 14. 46049 OB | 272 | R | 1.575,00 € | 1.190,00 € |
74 | In der Emscherau 46149 OB | 3.648 | A | 6.464,00 € | 862,75 € |
74 | Tonderner Straße 29-31 46145 OB | 298 | R | 2.527,00 € | 3.530,14 € |
74 | Bachstraße 61 46149 OB | 155 | A | 636,00 € | 1.154,30 € |
75 | Oranien-/Norbertstraße 46147 OB | 292 | R | 1.869,00 € | 11.055,10 € |
75 | Eimersweg 2 46147 OB | 1.562 | R | 4.888,00 € | 3.522,40 € |
76 | Mergelstraße 25-31 46119 OB | 1.360 | R | 5.541,00 € | 5.241,36 € |
76 | Elpenbachstraße 67 46119 OB | 315 | R | 1.984,00 € | 11.989,25 € |
Summe |
| 9.024 |
| 45.219,00 € | 51.304,47 € |
| Planungskosten für die OGM GmbH |
|
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| 5.130,45 € |
Gesamt-summe |
|
|
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| 56.434,92 € |
Alle abgängigen Flächen werden auf ihre Tauglichkeit als Ausgleichsfläche geprüft.
4. Gesamtfazit
In der Stadt Oberhausen ist die quantitative und vor allem die qualitative Versorgung mit öffentlichen Spielflächen gut. Im Rahmen des beabsichtigten Rückbaus einzelner Spielflächen liegt die Chance, insbesondere die Spielqualität für die nächsten Jahre zu sichern und in weiten Teilen sogar zu erhöhen. Die Analysen und Wirkungen von den geplanten Maßnahmen werden in den nächsten Jahren fortgeschrieben und immer wieder mit der aktuellen Situation abgeglichen. Der jetzt erfolgte, bereits aufgestellte Überblick, bildet die Grundlage für die zukünftigen Planungen. So können die vorhandenen Gelder zielgerichtet und im Interesse der Oberhausener Kinder eingesetzt werden. Es zeigt sich, dass die Sanierung und Aufwertung größerer Flächen und die zielgruppengerechte heterogene Gestaltung sinnvoller ist, als kaum genutzte Flächen aufgrund von sicherheitsrelevanten Aspekten mit neuen Spielgeräten auszustatten.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
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(wie Dokument)
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11,7 MB
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2
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(wie Dokument)
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16,5 MB
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3
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(wie Dokument)
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45,6 kB
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