Berichtsvorlage - M/16/2683-01

Reduzieren

Beratungsfolge

Reduzieren

Sachverhalt

Sachdarstellung

 

Die Stadt Oberhausen hat im Jahr 2016 am Projekt „Mehr Freiraum für Kinder“ teilgenommen. Ziel ist es, die Interessen von Kindern und Jugendlichen im Verkehrsgeschehen besser zu berücksichtigen. Im Rahmen eines Auftaktworkshops, an denen die Bereiche (0-4 Büro für Chancengleichheit, 2-2 Umwelt, 3-1 Kinder, Jugend, Bildung, 5-1 Stadtplanung, 5-6 Tiefbau) der Stadt Oberhausen teilgenommen haben, sind eine Reihe von Themen und Planungen genannt worden, an denen die Kinder und Jugendlichen beteiligt werden können. Im Jahr 2016 sind drei Themen vorrangig behandelt worden:

 

  • Spielstraße auf Zeit

Kinder und Jugendliche spielen nicht mehr so häufig wie früher „draußen“. Um dieses Spielen wieder zu ermöglichen und damit auch die motorische Entwicklung zu fördern, sollen kleinere Straßen für einige Stunden gesperrt und zum Spielen freigegeben werden. Dies soll in Zusammenarbeit mit engagierten Anwohnern an der Straße geschehen und bei Interesse zu einer regelmäßigen Einrichtung werden. Diese Idee ist im Rahmen des Spielfestes zum Weltkindertag öffentlich vorgestellt worden. Eine erste Spielstraße auf Zeit wurde am 28.10.2016 am Olbergsweg eingerichtet. Auch im Sommer Jahr 2017 soll dieses Projekt fortgeführt werden.

 

  • Kinderinteressen in Leistungsverzeichnissen bei Planungsaufträgen

Die Stadt Oberhausen schreibt in verschiedenen Themenbereichen Planungsleistungen aus. Im Rahmen des Projektes „Mehr Freiraum für Kinder“ ist anhand der Ausschreibung zum integrierten Handlungskonzept Sterkrade ein Ansatz entwickelt worden, wie die Interessen von Kindern und Jugendlichen im Rahmen von Ausschreibungen und Planungsprozessen berücksichtigt werden können. Diese Ausschreibung dient als Muster für weitere Ausschreibungen: zum Beispiel zum Mobilitätskonzept oder zum Nahmobilitätskonzept Osterfeld. Dieses Projekt erfüllt daher den Anspruch des Programms, die Situation für Kinder und Jugendliche konzeptionell und langfristig zu verbessern. 

 

  • Schulische Mobilität

Bei diesem Thema geht es darum, den Hol- und Bringverkehr vor Schulen zu ordnen und die Schulkinder soweit möglich zum „zu-Fuß-gehen“ zu animieren. Im Jahr 2016 sind vor allem die Schulwegpläne erneut beworben worden. Da die Schulen bereits zum Thema aktiv sind, geht es vor allem um eine individuelle fachliche Unterstützung der Schulen.

 

Alle Aktivitäten des vergangenen Jahres und ein Ausblick auf das Jahr 2017 können dem Bericht entnommen werden.

 

Da in der Stadt Oberhausen viele Projekte durchgeführt werden, an denen eine Beteiligung von Kindern und Jugendlichen sinnvoll ist, wird ein verwaltungsinterner Arbeitskreis gegründet. Dieser Arbeitskreis trifft sich halbjährig und sammelt die verschiedenen Projekte, bei denen eine Beteiligung von Kindern und Jugendlichen sinnvoll ist und schlägt mögliche Beteiligungsarten vor. Diese Hinweise sollen dann in eine Liste zur Bürgerbeteiligung aufgenommen werden, die halbjährlich dem Rat der Stadt Oberhausen vorgelegt wird.

 

 

 

 

Reduzieren

Anlagen

Loading...