Berichtsvorlage - M/16/2422-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachdarstellung

 

Hintergrund und Ausgangslage

 

2010 wurde vom Rat das 8-Punkte-Paket „Kommunaler Klimaschutz zur CO2-Minderung, Kostensenkung und kommunalen Anpassung an den Klimawandel und für ein zukunftsfähiges Oberhausen“ beschlossen.

Einer der Punkte befasst sich mit der Entwicklung eines strategischen Klimaschutz- und Energiekonzeptes, welches Ende 2012 fertiggestellt und vom Rat beschlossen wurde. Um die im Konzept formulierten Maßnahmen umzusetzen, wurde 2014 beim Bund die Förderung für zwei Klimaschutzmanager beantragt und auch bewilligt. Frau Samaneh Naseri und Herr Christian Wittpahl konnten am 01. Dezember 2015 bzw. 01. Januar 2016 ihre Arbeit aufnehmen.

Die im Klimaschutzkonzept aufgeführten Maßnahmen sollen zum einen mit einem sehr breit gefächerten Spektrum dazu beitragen, die CO2-Emissionen in Oberhausen durch die Senkung des Energieverbrauchs und die Steigerung des Anteils regenerativer Energien deutlich zu verringern, zum anderen werden die Folgen des Klimawandels in Oberhausen identifiziert bzw. prognostiziert und Maßnahmen für eine frühestmögliche Anpassung daran entwickelt.


Neben der Umsetzung der Maßnahmen wurde der bereits 2010 thematisierte european energy award (eea) nach einer Unterbrechung neu gestartet. Durch die Teilnahme am eea und die Erarbeitung eines Stärken-/Schwächen-Profils wird deutlich, in welchen Bereichen der größte Handlungsbedarf besteht. Im Rahmen der aktuellen Teilnahme, die Anfang 2016 gestartet ist, besteht die Möglichkeit, die Arbeiten im Themenfeld Klimaschutz objektiv und umfassend extern zu begleiten und zu evaluieren. Durch die zusätzliche Teilnahme am Pilotvorhaben european energy award plus (eea plus) „Klimafolgenanpassung“ weitet die Stadt ihre Bemühungen aus und signalisiert die Bereitschaft, Klimaschutz und Klimafolgenanpassung zukünftig integriert zu bearbeiten.

 

 

Umsetzung der Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept

Von den 44 Maßnahmen im Klimaschutzkonzept sind 37 Bestandteil des Förderantrags der Klimaschutzmanager und sollen innerhalb des Förderzeitraums (zunächst 3 Jahre, Zeitraum: 2016 bis 2018) umgesetzt bzw. eingeleitet werden.

 

Nach dem ersten Jahr Klimamanagement in Oberhausen liegen in vielen Handlungsfeldern (Zwischen-)Ergebnisse vor, die nachfolgend kurz vorgestellt werden. Ein kurzer Ausblick auf das laufende Jahr zeigt weitere Projekte auf, die zur Realisierung anstehen. Auch bestehende Hemmnisse und alternative Handlungsoptionen werden benannt.

 

Die Tätigkeitsfelder

Im Folgenden sollen die unterschiedlichen, aber sich ergänzenden Tätigkeitsfelder des/der Klimaschutzmanagers/-in auf Grundlage der bisher bearbeiteten Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept vorgestellt werden.

Insgesamt lassen sich die Aktivitäten unter dem übergeordneten Dach „Stadt als Vorbild“ vier Oberthemen zuordnen, die alle das Ziel verfolgen CO2 einzusparen sowie sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen:

1. Altbausanierung bzw. energetische Standards für den Neubau sowie Energieeinsparung

2. Klimafreundliche Mobilität

3. Klimafolgenanpassung

4. Einsatz Erneuerbarer Energien

Der Bereich Öffentlichkeitsarbeit bildet wiederum das Fundament für alle Oberthemen, da es von großer Bedeutung ist, die Bürgerinnen und Bürger zu informieren und zu beraten.

 


Die Stadt als Vorbild

Energetische Standards bei Neubau und Sanierung kommunaler Liegenschaften

Die im Rahmen des Energie- und Klimaschutzkonzeptes ermittelten Emissionsminderungspotenziale verdeutlichen, dass in Oberhausen die größten Energie- und CO2-Einsparpotenziale im Gebäudebereich zu finden sind. Die kommunalen Liegenschaften können durch energetische Sanierung und definierte Standards Wärmeenergie sparen und dabei eine Vorbild- und Leitfunktion für Bürgerinnen und Bürger wahrnehmen.

 

Das Klimaschutzmanagement hat sich das Ziel gesetzt, Aspekte der energetischen Sanierung und des kosteneffizienten Bauens in Einklang zu bringen. Das in vielen Kommunen schon angewandte Lebenszykluskostenprinzip bietet dafür die geeignete Basis. Nach Gesprächen mit der OGM GmbH und dem strategischen Immobilienmanagement wurde in einem ersten Schritt eine Vorlage für den Verwaltungsvorstand erarbeitet. Auf Basis von zunächst beispielhaft ausgewählten Immobilien (Neubau- und Sanierungsobjekte) sollen bezugnehmend auf unterschiedliche energetische Standards (EnEV 2016, KfW-Effizienzhaus 55, Passivhausstandard) die CO2-Einsparungspotentiale, sowie die Kosten nach dem Lebenszykluskostenprinzip ermittelt werden. In einem weiteren Schritt sollen vorbildliche energetische Standards für die städtischen Immobilien erarbeitet und festgelegt werden (Status: umgesetzt).

 

Vorbildlich investive Maßnahmen

Begleitung von Energiesparmaßnahmen und Nutzung Erneuerbarer Energien

Das Klimaschutzmanagement beteiligt sich regelmäßig an den internen Sitzungen zum Kommunalinvestitionsförderungsgesetz und begleitet die zukünftig geplanten energetischen Sanierungsmaßnahmen, wie z. B. das Projekt „Abwasserwärmenutzung (Hauptkanal Sterkrade) für die Gesamtschule Weierheide“ sowie das Projekt „Fassaden-Photovoltaikanlage am Elsa-Brändström-Gymnasium“ (Status: in Bearbeitung).

 

Kurzfristige Umsetzung von geringinvestiven Energiesparmaßnahmen

Um den Energieverbrauch und die Kosten bzw. Emissionen der Gebäude in Oberhausen langfristig zu senken, informiert das Klimaschutzmanagement das Energiemanagement der OGM GmbH sowie das strategische Immobilienmanagement der Stadt  zu bestehenden Fördermöglichkeiten (z.B. für Lüftungs- und LED- Beleuchtungsanlagen). Für das Jahr 2017 ist beispielsweise die Umrüstung von zehn Turnhallen-Beleuchtungsanlagen geplant (Status: in Bearbeitung).

 

PV-Module auf einer kommunalen Liegenschaft

Im Bereich der erneuerbaren Energien liegt ein Schwerpunkt auf dem weiteren Ausbau von Photovoltaik-Anlagen auf kommunalen Gebäuden. Dieser wurde in der Vergangenheit unter anderem durch die Energiegenossenschaft (beispielsweise auf dem Rathaus Sterkrade) vorangetrieben. Geplant ist aktuell in Zusammenarbeit mit der Stadtsparkasse das Anbringen eines PV-Moduls auf einer Kindertagesstätte in Oberhausen (Status: in Planung).

 

Klimafreundliche Beschaffung

Einsatz von Recyclingpapier

Nachhaltigkeit und Wiederverwertbarkeit sind in der Stadtverwaltung Oberhausen ein wichtiges Kriterium bei der Produktauswahl von Büromaterialien des täglichen Bedarfs. Der Rat der Stadt hat bereits am 29.06.2009 beschlossen, dass die OGM GmbH allen Dezernaten die schrittweise Einführung von Recyclingpapier empfehlen soll.

Auf Basis des sieben Jahre alten Ratsbeschlusses hat das Klimaschutzmanagement den Einsatz von Recyclingpapier (mit Blauem Engel) als Standard-Produkt für die Stadtverwaltung im August durch den Verwaltungsvorstand beschließen lassen. Nur in begründeten Ausnahmefällen soll von diesem abgewichen werden dürfen. Für den täglichen internen Gebrauch ist der Einsatz von Recyclingpapier mit einem 80 %igen Weißegrad vorgesehen und für Bereiche, die auf weißes Papier, bspw. für den Druck von detaillierten Plänen, angewiesen sind mit einem 90 bzw. 100 %igen Weißegrad. Die Umstellung soll möglichst zeitnah, im Rahmen der Aufstellung des neuen Druckerkonzeptes, erfolgen (Status: umgesetzt).

 

Erarbeitung eines Einkaufsführers

(Klimafreundliche Produkte - Faire Beschaffungs-praxis der Stadtverwaltung)

Die Beschaffung sämtlichen Büromaterials sowie der technischen Ausstattung ist bei der Stadt Oberhausen an die OGM GmbH ausgelagert worden. Ziel der Stadt ist es künftig mit einer möglichst nachhaltigen und ökologischen Beschaffung eine Vorbildfunktion für die Öffentlichkeit und die Bürgerinnen und Bürger aus Oberhausen zu übernehmen.

Das Klimaschutzmanagement wird einen Einkaufsführer erstellen, der künftig bei der Auswahl von Produkten nicht nur den Preis, sondern auch Komponenten wie die ökologische Nachhaltigkeit oder die Arbeitsbedingungen bei der Produktion berücksichtigt. Mit der sozialverantwortlichen, öffentlichen Beschaffung werden die Ziele des fairen Handels und der CO2-Reduzierung unterstützt (Status: in Planung).

 

Klimaschutzleitbild

Ein Klimaschutzleitbild soll als Baustein in bestehende und zukünftige Konzepte der Stadt Oberhausen integriert werden und die bisher erreichten Meilensteine auf dem Weg zu einer deutlichen CO2-Reduzierung dauerhaft im Verwaltungshandeln verankern (Status: in Planung).

 

  1. Altbausanierung bzw. energetische Standards für den Neubau

 

Innovation City roll-out

Seit Mai 2016 steht fest, dass Oberhausen zu den 20 Gewinnerstädten des Innovation City roll-out Förderprogramms gehört. Das Quartier „Osterfeld-Mitte, Siedlung Vondern“ soll ab 2018 energetisch saniert werden und so zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Reduzierung der CO2-Emissionen beitragen.


Das Gebiet weist aktuell einen hohen Energieverbrauch und Sanierungsrückstand auf. Die älteren Bestände lassen weitere sichtbare Handlungs- und Anpassungsbedarfe in Hinblick auf die Bevölkerungsstruktur und die zunehmende Ausprägung einer Hitzeinsel erkennen. Im Rahmen des  Klimaschutzkonzeptes und des IHKs „Soziale Stadt Osterfeld“ besteht die Möglichkeit die Umsetzung des ICR gut zu verankern und weiter auszurollen (Status: in Bearbeitung).

 

Kommune und Handwerk – Kooperation bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen

Das Modellprojekt „Kommune und Handwerk - Kooperation bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen“ ist ein Instrument zur gemeinsamen Strategieentwicklung, bei dem die Eigentümeransprache im Themenbereich Klimaschutz intensiviert werden soll. Beteiligt sind neben der Stadtverwaltung der Regionalverband Ruhr (RVR) sowie das Zentrum für Umwelt und Energie,  die Handwerkskammer Düsseldorf und die Handwerkskammer Dortmund. Bei der Ausgestaltung des Modellversuchs nimmt außerdem der Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks in NRW eine wichtige Rolle ein.

Ziel der Stadt Oberhausen ist es, durch eine enge Zusammenarbeit mit den lokalen Akteuren (insbesondere mit den Handwerkern und Schornsteinfegern), eine Sanierungsberatungs-offensive in einem ausgewählten Quartier zu starten. Zusätzlich zu Oberhausen nehmen die Städte Dortmund, Düsseldorf, Herdecke und Moers an dem Modellprojekt teil.

Durch die Beratungsoffensive, deren Start im ersten Quartal 2017 vorgesehen ist, soll die Hemmschwelle bezogen auf die Auseinandersetzung mit energetischer Gebäudesanierung herabgesetzt werden. Unterstützend hat das Klimaschutzmanagement auch nochmal einen Flyer mit allen Beratungsangeboten in Oberhausen zusammengestellt, der in Kürze allen interessierten Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung gestellt werden soll (Status: in Bearbeitung).

 

Mikro-Contracting für einkommensschwache Haushalte

Das Klimaschutzmanagement unterstützt das Projekt „Stromspar-Check“, welches in Oberhausen bzw. Mülheim von der PIA-Stadtdienste gGmbH betreut wird. Ziel dieses Projektes ist es, einkommensschwache Haushalte für den Themenbereich Energieein-sparung zu sensibilisieren und dies auch finanziell zu unterstützen. Im Rahmen des kostenlosen Stromspar-Checks, der vom Bundesumweltministerium gefördert wird, haben Haushalte mit geringem Einkommen die Möglichkeit, Energiesparartikel im Wert von bis zu 70 € zu erhalten. Des Weiteren hat man die Möglichkeit sich einen Kühlschrank- oder Gefriertruhentausch mit 150 € bezuschussen zu lassen. Die Förderung läuft in der aktuellen Phase seit dem 01. April 2016 bis zum 31. März 2019.

In Zusammenarbeit mit dem Jobcenter der Stadt sollen im ersten Halbjahr 2017 fünf neue Oberhausener Stromsparhelfer/innen eingestellt werden. Diese werden im Rahmen der Aufstockung von Sozialleistungen mit einem Euro pro Stunde entlohnt. Das Angebot soll in den entsprechenden Oberhausener Stellen beworben werden (Status: in Bearbeitung).


AltBauNeu

Die Stadt Oberhausen nimmt in Zusammenarbeit mit der Energieberatung der Verbraucherzentrale durch einen Beschluss des Umweltausschusses seit August 2016 an der Kampagne „AltBauNeu“ teil. Die Kampagne wird insbesondere durch die Stadtsparkasse und das Zentrum für Umwelt und Energie, der Handwerkskammer Düsseldorf unterstützt. NRW-weit sind insgesamt 21 Netzwerkpartner aus unterschiedlichen Kreisen und Kommunen am Projekt beteiligt. Die EnergieAgentur.NRW unterstützt dabei im Auftrag des Umweltministeriums NRW als Koordinator die Kommunen mit fachkundigen und umfassenden Informationen zur energetischen Gebäudesanierung. Die Zielgruppen der Kampagne sind neben den Haus- und Wohnungsbesitzern auch Mieter und Wohnungsbaugesellschaften.

Durch die Kampagne wird das bestehende Informationsangebot zur Altbausanierung in Oberhausen strukturiert und lokale Akteure besser miteinander vernetzt. Das Handwerk, die Architekten und Ingenieure vor Ort, die ortsansässigen Banken und Sparkassen sowie die lokale Wirtschaft, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, werden eingebunden und gestärkt. Zurzeit präsentieren sich 33 Dienstleister auf freiwilliger Basis mit ihren Referenzen auf der Plattform. Zudem sind drei Banken mit den entsprechenden Ansprechpersonen auf der Internetseite gelistet.

Ein zentrales Element der Kampagne ist der Bereich Öffentlichkeitsarbeit. Neben dem gemeinsamen Internetportal mit jeweils einem eigenen Bereich für jede teilnehmende/n Kommune/Kreis, werden zielgruppenspezifische Materialien mit Informationen zur energetischen Altbausanierung entwickelt und entsprechend dem aktuellen Stand der Technik laufend aktualisiert (z. B. Poster, Give-Aways, Broschüren). Im Technischen Rathaus in Sterkrade werden die Aktivitäten auch mit der Arbeit der Verbraucherzentrale NRW verknüpft. Aktionen und Maßnahmen finden im Austausch mit dem regionalen Netzwerk statt. 

Am 07. Oktober 2016 wurde die Stadt Oberhausen in Düsseldorf für ihre Teilnahme am Projekt von Umweltminister Johannes Remmel mit dem „Climate Star“ ausgezeichnet (Status: umgesetzt).

 

Thermografieaktion in Form von Energiesparsparziergängen

Zum Start der diesjährigen Thermografie-Aktion hat die Verbraucherzentrale NRW in Zusammenarbeit mit dem Klimaschutzmanagement der Stadt, der evo GmbH und der Gemeinnützigen Wohnungsbau eG (GE-WO) am 18.01.2017 einen Energiesparziergang in Osterfeld für interessierte Bürgerinnen und Bürger angeboten.

Das Format soll Bürgerinnen und Bürger für den Themenbereich energetische Sanierung sensibilisieren und helfen, ein Bewusstsein für ein gutes Wohnklima zu entwickeln. Bei dem öffentlichen Rundgang und dem Blick durch die Wärmebildkamera auf verschiedene Häuser sollen Momentaufnahmen und grobe Informationen dazu gegeben werden, an welchen Stellen dringender Handlungsbedarf besteht.

Im Rahmen der kostenlosen Veranstaltung zeigten die Energieberater, wie mit Hilfe von Wärmebildkameras Energieverluste an Gebäuden (bspw. von teilnehmenden Bürgerinnen und Bürgern) aufgedeckt werden können. Der Thermografiesparziergang fand dieses Jahr zum ersten Mal in Oberhausen statt. Verknüpft mit der Thermografieaktion der


Verbraucherzentrale NRW und der evo soll dieser in den kommenden Jahren auch in anderen Stadtteilen stattfinden (Status: umgesetzt).

 

CO2-neutrales Gewerbegebiet

Eine CO2-Neutralität in einem Gewerbegebiet zu erreichen, ist ein sehr ambitioniertes Ziel. Daher möchte das Klimaschutzmanagement Unternehmen in einem bestehenden Gewerbe-gebiet zunächst energetische und finanzielle Einsparpotentiale aufzeigen und versuchen auf diesem Wege die CO2-Emissionen zu senken.

In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung wird aktuell die Teilnahme am Projekt "Ressourceneffiziente Gewerbegebiete" vorbereitet. Weitere Partner sind die EnergieAgentur.NRW, die Effizienzagentur und die Emschergenossenschaft. Konkret wird im Rahmen dieses Vorhabens allen Unternehmen im Gewerbegebiet "Lipperfeld" eine kosten-lose Energieberatung angeboten, in denen Einsparpotentiale aufgedeckt und durch energetische Sanierung umgesetzt werden sollen (Status: in Bearbeitung).

 

Freiwillige Selbstverpflichtung von Industrie/Gewerbe zur CO2-Reduktion

Das Klimaschutzmanagement hat bereits erste Best-Practice-Beispiele von Oberhausener Betrieben, die eine Selbstverpflichtung zur CO2-Reduktion und Energieeinsparung eingegangen sind gesammelt (Fahrschule, die ein E-Fahrzeug und ein E-Roller zur Ausbildung der Schüler nutzt oder Schwimmbad, welches einen Großteil seines Wärme- und Strombedarfs mit Hilfe eines BHKW deckt). Die Darstellung dieser Aktivitäten in der Öffentlichkeit soll intensiviert und verstetigt werden, u. a. durch das Projekt „KlimaReise“ und auf der neuen Internetpräsenz des Fachbereichs „Klimaschutz“ der Stadt Oberhausen. Ziel ist es weitere Betriebe dazu zu motivieren sich in Hinblick auf die Senkung der CO2-Emissionen aktiv zu engagieren (Status: in Bearbeitung).

 

Klimaschutzsiedlung Oberhausen

Nach der Fertigstellung der ersten anerkannten Klimaschutzsiedlung in Oberhausen-Schmachtendorf, steht das Klimaschutzmanagement der Stadt auch weiterhin interessierten Bauherren bei der Entwicklung und dem Neubau von Klimaschutzsiedlungen beratend zur Seite. Dieses Angebot findet in enger Zusammenarbeit mit dem Bereich Stadtplanung statt und spricht Investoren, die Interesse an dem Programm „100 Klimaschutzsiedlungen NRW“ haben an. In diesem werden Siedlungen anerkannt, die im Passivhausstandard, einem der momentan höchsten Energiestandards, gebaut worden sind (Status: in Bearbeitung).

 

  1. Klimafreundliche Mobilität

 

Betriebliches Mobilitätskonzept

Die Stadtverwaltung wird ab Mitte 2017 in einem zweijährigen Pilotversuch am Technischen Rathaus in Sterkrade die Einführung eines zentralen Fahrzeugpools testen. Mit mehr als 20 Fahrzeugen (vier Elektrofahrzeuge), ÖPNV-Monatstickets und Dienstfahrrädern sollen CO2, Kosten somit auch Fahrten mit dem eigenen PKW eingespart werden. Das Klimaschutz-management hat sich bereits aktiv an der Konzeptentwicklung beteiligt und soll auch den Umsetzungsprozess begleiten (Status: in Bearbeitung).


Elektromobilität

Anschaffung von Elektrofahrzeugen

Im Rahmen der NKI-Förderung der Klimaschutzmanager besteht die Möglichkeit die Umsetzung einer Maßnahme aus dem Klimaschutzkonzept, die mindestens 70 % CO2 einspart, als ausgewählte Maßnahme zu 50 % fördern zu lassen. In diesem Rahmen sollen sechs aktuell geleaste Fahrzeuge des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) und ein Fahrzeug der Abfallberatung durch E-Fahrzeuge ersetzt werden. Diese sollen in drei Phasen bis Mitte 2018 angeschafft werden und langfristig vor allem durch die geringeren Strom- und Wartungskosten auch finanziell zu Einsparungen führen (Status: in Bearbeitung).

 

Privilegierung von Elektrofahrzeugen

Das Klimaschutzmanagement hat auf Grundlage des neuen Elektromobilitätsgesetzes, welches Kommunen ermächtigt Elektrofahrzeugen Privilegien einzuräumen, einen Entwurf erarbeitet, der es allen E-Fahrzeugen ermöglichen soll, kostenlos im Stadtgebiet zu parken. Darüber hinaus soll das Parken an Ladesäulen nur Elektrofahrzeugen gestattet sein. Diese beiden Maßnahmen sollen im Laufe des Jahres im Rahmen der Neuaufstellung des Parkraumbewirtschaftungskonzepts vom Rat der Stadt beschlossen werden (Status: in Bearbeitung).

 

Radverkehrsförderung

 

Im Mobilitätsbereich ist ein wesentlicher Arbeitsschwerpunkt die Alltagsmobilität. Dabei sollen vor allem Alternativen zum motorisierten Individualverkehr, wie zum Beispiel der Radverkehr kontinuierlich im Rahmen verschiedener Maßnahmen gefördert werden.

Fahrradabstellanlagen

Im Bereich der Abstellanlagen sollen weitere Angebote im öffentlichen Raum geschaffen werden, an denen Fahrräder sicher mit dem Rahmen angeschlossen werden können. Des Weiteren wird aktuell in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich 5-1-10 geprüft, inwieweit in Oberhausen sogenannte Fahrradhäuschen in dicht besiedelten Innenstadtwohnquartieren aufgestellt werden können (Vorbild: Dortmund). Diese ersparen Anwohnern/-innen den oftmals beschwerlichen Weg mit dem Fahrrad in den Keller und schützen zusätzlich vor Vandalismus und Diebstahl (Status: in Planung).

Beschleunigung des Radverkehrs

Um den Radverkehr auch an Ampelanlagen weiter zu beschleunigen, sollen unter Federführung des Fachbereichs 5-6-10 (Verkehrsplanung) 30 weitere Erkennungsdetektoren im Stadtgebiet angebracht werden. Diese registrieren einen Radfahrer schon beim Anfahren auf eine Ampelanlage und aktivieren frühzeitig ein entsprechendes Signalprogramm zur schnellen Grünschaltung. Hierdurch kann die Wartezeit erheblich reduziert und der Komfort für den Radfahrer gesteigert werden, da kein Taster mehr an der Ampel betätigt werden muss. Der motorisierte Individualverkehr wird dadurch nicht beeinträchtigt (Status: in Bearbeitung).


Aktionen

Unterstützend werden verschiedene Aktionen, wie das jährliche STADTRADELN durchgeführt, bei denen das Thema Radverkehr in bestimmten Zeiträumen nochmal besonders in den Fokus gerückt wird. Im letzten Jahr konnten insgesamt 411 Bürger/-innen ermuntert werden, drei Wochen lang mehr Wege mit dem Fahrrad zurückzulegen. 48 Teams radelten zusammen rund 113.500 Kilometer, was im Durchschnitt 276 Kilometer pro Teilnehmer-/in und einer CO2-Einsparung von 16.105 kg entsprach. Während des Aktions-zeitraums wurden den Radlern/innen auf gemeinsamen Fahrradtouren naturnahe Radwege Oberhausens nahe gebracht und über das Tool RADar die Möglichkeit gegeben, Schwach-stellen im Oberhausener Radwegenetz zu melden (Status: umgesetzt / in Bearbeitung).

 

Imagekampagne zur Förderung der Fahrradnutzung und des Zufußgehens

Im Rahmen des vom Land NRW geförderten und unter Federführung des Fachbereiches    5-6-10 durchgeführten Projekts "Quartier in Bewegung", welches im Frühjahr 2017 in Oberhausen starten soll, wird im Stadtteil Sterkrade erprobt, inwieweit es möglich ist, mit kreativen Aktions- und Kommunikationsmaßnahmen das Mobilitätsverhalten der Bürger/innen zugunsten des Fuß- und Radverkehrs zu verändern. Zusammen mit einem interdisziplinären Team der Stadtverwaltung (u.a. Sport, Gesundheit, Stadtplanung) ist das Klimaschutzmanagement aktiv an der Gestaltung und Umsetzung des Projekts beteiligt. (Status: in Bearbeitung).

 

  1. Klimafolgenanpassung

 

european energy award plus

Der european energy award plus (eea plus) ist ein Instrument zur Identifikation, Umsetzung und Überprüfung von Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Dieses ist notwendig, um rechtzeitig auf die nicht mehr vermeidbaren Auswirkungen reagieren zu können. Das vom Land geförderte Pilotprojekt läuft ca. zwei Jahre und ist im Jahr 2016 mit der Bestandsaufnahme der in Oberhausen zu erwartenden spürbaren Klimafolgen und der ergriffenen Anpassungsmaßnahmen gestartet. Das Klimaschutzmanagement steuert das Projekt.

Der eea plus bietet für die Klimaschutzmanager eine gute Basis, um das Netzwerk der Akteure im Themenfeld Klimafolgenanpassung neu auszurichten und die Arbeit zu verstetigen. Erste Maßnahmen, wie die Ausweitung der Fließwegeanalyse zum Überflutungsschutz oder die Verbesserung der Aufenthaltsmöglichkeiten an Haltestellen in hitzegefährdeten Gebieten, sollen entwickelt werden. Somit dient der eea plus als Basis für eine Bestandsaufnahme mit anschließender Bedarfsanalyse, die schließlich zur Erarbeitung eines Umsetzungsprogramms herangezogen werden. Eine Zertifizierung ist für Mitte des Jahres 2017 geplant (Status: in Umsetzung).

Basierend auf die eea plus Ergebnisse ist die Bündelung der Risikoanalyse durch ein Teilkonzept Klimafolgenanpassung geplant, welches einen Umsetzungsprozess anstoßen soll (Status: in Planung).


Gründachkataster

Das Gründachkataster soll eine flächendeckende Analyse des Potentials der Oberhausener Gebäudedächer für eine Begrünung liefern. Konkret wird zum einen dargestellt, ob sich das Dach grundsätzlich für eine Begrünung eignet und ob zum anderen Kosten, z. B. bei der Abwassergebühr, eingespart werden können. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können somit das Potential ihres Hausdachs für eine Dachbegrünung über eine interaktive Internetkarte abfragen und sich zusätzlich umfassend über das Thema Dachbegrünung informieren. Mit der Erstellung der Karte soll die Firma tetraeder.solar gmbh beauftragt werden, welche auch für alle RVR-Kommunen ein einheitliches regionales Solarpotentialkataster erstellt.

Die Karte soll auf der städtischen Internetseite (www.oberhausen.de/klimaschutz) und der AltBauNeu-Website (www.alt-bau-neu.de/oberhausen) abrufbar sein (Status: in Bearbeitung).

 

  1. Einsatz Erneuerbarer Energien

 

Ausbau von Photovoltaik

Die Rahmenbedingungen für die Installation von PV-Anlagen haben sich seit Erstellung des Klimaschutzkonzepts Ende 2012 aufgrund der gesenkten Einspeisevergütung stark verändert, sodass sich PV-Anlagen momentan eigentlich nur noch wirtschaftlich betreiben lassen, wenn man den erzeugten Strom selbst nutzt bzw. ihn zwischenspeichert.

Das Klimaschutzmanagement leitet das RVR-Projekt „Ausbau der Photovoltaiknutzung auf Dachflächen“ in Oberhausen, für das eine Förderung, z. B.  im Rahmen des Programms „KommunalerKlimaschutz.NRW“ beantragt werden soll. Das Projekt zielt drauf ab, die Nutzung von Photovoltaik auf Dachflächen im Vergleich zu anderen Energieträgern zu stärken. Die Zielgruppe des Projekts sind selbstnutzende Eigentümer (private Wohngebäude) sowie Mieter mit langjährigen Mietverträgen von gewerblichen Immobilien, aber auch Kommunen als selbstnutzende Eigentümer öffentlicher Liegenschaften und selbstnutzende Eigentümer von öffentlichen/privaten Liegenschaften (Kirchen etc.). Diese Zielgruppen sollen im Rahmen des Projektes durch einen unabhängigen Pool an Energie- und Steuerberatern beraten und bei der Umsetzung begleitet werden. Es wird angestrebt das Beraterteam mit einem lokalen Service-Standort bei RVR anzusiedeln (Status: in Bearbeitung).

 

Solardachkataster

Die Dortmunder Firma tetraeder.solar gmbh erstellt für die RVR-Kommunen ein einheitliches regionales Solarpotentialkataster. Die Stadt Oberhausen bekommt dadurch eine flächendeckende Übersicht, über die Potentiale ihrer Dachflächen für Solarenergie. Durch die zentrale Erstellung spart die Stadt Zeit und Kosten, da kein eigenes Personal eingesetzt werden muss. Das Kataster wird am 31. März 2017 in Essen vorgestellt und soll künftig über die städtische Internetseite (www.oberhausen.de/klimaschutz) und die AltBauNeu-Website (www.alt-bau-neu.de/oberhausen) abrufbar sein (Status: in Bearbeitung/umgesetzt).


Photovoltaik auf Freiflächen

Im Bereich der Freiflächen wird aufgrund der Knappheit geeigneter Standorte der Ansatz verfolgt PV-Module auf Parkflächen bzw. Parkhäusern (bspw. dem OGM-Parkhaus am Rathaus Sterkrade) zu errichten. Dies soll im Laufe des Jahres weiter geprüft, konkretisiert und vorangetrieben werden (Status: in Planung).

 

 

Öffentlichkeitsarbeit

Internetauftritt

Mit einem optimierten Internetauftritt (www.oberhausen.de/klimaschutz) bietet das Klimaschutzmanagement seit Januar 2017 den Bürgerinnen und Bürgern ein weitreichendes und gleichzeitig übersichtliches Online-Angebot an. Auf der überarbeiteten Internetseite werden viele Informationen und aktuelle Termine zu den Themenschwerpunkten Klimaschutz, Klimaanpassung, Energieeffizienz und –einsparung, sowie klimafreundliche Mobilität für eine interessierte Öffentlichkeit benutzerfreundlich dargestellt.

 

Social Media

Seit April 2016 hat das Klimaschutzmanagement Oberhausen mit dem Facebook-Auftritt www.facebook.de/klimakonkret ein neues Kommunikationsmedium für den regen Austausch mit all den Menschen, die Interesse an Klimaschutz und –folgenanpassung in Oberhausen haben geschaffen. Die Seite informiert über aktuelle Klimaschutzthemen, -projekte und –maßnahmen sowie Veranstaltungsangebote.

 

Pressearbeit

Durch die kontinuierliche Pressearbeit (monatliche Artikel in der Tagespresse bzw. im Stadtmagazin Oh!) informiert, sensibilisiert und berät das Klimaschutzmanagement die Bürgerinnen und Bürger aus Oberhausen zu verschiedenen Themen aus den Bereichen Klimaschutz und Klimafolgenanpassung.


Veranstaltungen/Events

Klimawochen Ruhr (Zeitraum: 18.04.16 bis 24.04.16)

Vom 18.04.16 bis 24.04.16 fanden die KLIMAWOCHEN RUHR 2016 in Essen und Oberhausen statt. Das Klimaschutzmanagement plante zusammen mit vielen Einzel-personen, Vereinen und Verbänden verschiedenste Aktionen rund um das Thema „Klima“.

Bei der Abschlussveranstaltung war das Klimaschutzmanagement mit einem Informationsstand (Schwerpunkt Altbausanierung und klimafreundliche Mobilität) für die Bürger/innen vor Ort präsent. Darüber hinaus wurde die Aktion „Plastiktütenfrei Oberhausen“ der Lokalen Agenda vorgestellt.

 

KlimaReise (Zeitraum: 20.05.16)

Die Grundidee des Projektes zielt darauf ab, Klimaschutzthemen in den Schulunterricht zu integrieren ("Klimaschutz zum Anfassen"), die Schülerinnen und Schüler in ihrer Berufsfindungsphase praxisnah mit Berufen aus dem Themenfeld Klimaschutz in Kontakt zu bringen und gleichzeitig die Bemühungen der lokalen Unternehmen/Betriebe in diesem Bereich nach außen zu tragen. Im Rahmen der KlimaReise begeben sich Kinder und/oder Jugendliche (z. B. eine Schulklasse) in ihrer Stadt auf die Reise, um den Facettenreichtum des Klimaschutzes vor Ort zu entdecken. Seit diesem Jahr ist der NRW-Klimaschutzminister Remmel Schirmherr der Aktion. Die KlimaReise wurde in die Liste der ausgezeichneten Projekte der KlimaExpo.NRW aufgenommen.

In Oberhausen beteiligte sich die Gesamtschule Osterfeld mit 90 Schülerinnen und Schülern der 9. Klasse. Die Teilnehmer/innen besuchten insgesamt drei Betriebe (Wertstoffhof, AQUApark Oberhausen GmbH und Elektro Koppen GmbH) und bekamen dort u.a. die Themenfelder Photovoltaik, Wärmepumpen und Elektromobilität nahegebracht. Unterstützt wurde die Aktion von den Stadtwerken Oberhausen (STOAG), die Busse zur Verfügung gestellt haben. Im Nachgang zur Reise haben die Schülerinnen und Schüler Möglichkeiten erarbeitet, wie die durch die Busfahrt entstandenen CO2-Emissionen durch aktive Energiesparemaßnahmen kompensiert werden können.

Auch im nächsten Jahr werden die Oberhausener Schülerinnen und Schüler am 05.07.17 wieder auf die Reise gehen.

 

MultiTag 2016 (Zeitraum: 12.08.16)

Seit 1992 veranstaltet die Stadt Oberhausen die sogenannte „MULTI“, ein internationales Austauschprogramm für Schülerinnen und Schüler: Alle zwei Jahre kommen internationale Jugendliche für ca. zwei Wochen nach Oberhausen, um in Gastfamilien einen intensiven Austausch zwischen Gleichaltrigen aus unterschiedlichen Kulturen zu erleben.

Am 12.08.2016 fand von 09.00 Uhr bis 14.30 Uhr der MULTI-Tag unter dem Motto „Move – it´s your turn!“ im Zentrum Altenberg statt. Der Fachbereich Klima- und Ressourcenschutz beteiligte sich mit insgesamt drei Aktionen an der Programmgestaltung, z. B. mit einer „Eisblockwette“ zur Erklärung der energetischen Sanierung. Ziel des Engagements war es den Jugendlichen Umwelt- und Klimaschutzthemen anhand von anschaulichen praktischen Versuchen und Spielen (in deutscher und englischer Sprache) nahezubringen.

 

Gastvorträge

Das Klimaschutzmanagement hat sich mit seinen Aktivitäten in unterschiedlichen Gremien der Stadt präsentiert (bspw. Landschaftsbeirat, Jugendparlament, Lenkungskreis der Lokalen Agenda) und stand unter anderem auch im Politischen Gesprächskreis (Arbeit und Leben Oberhausen) oder bei der Haushaltssanierungsplan-Bürgerveranstaltung (HSP) für Fragen der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung.

 

Zusammenfassung:

 

Die Klimaschutzmanagerin, Frau Samaneh Naseri und der Klimaschutzmanager, Herr Christian Wittpahl, haben am 1. Dezember 2015 bzw. am 1. Januar 2016 ihre Arbeit bei der Stadt Oberhausen aufgenommen. Die Aufgaben der Klimaschutzmanager umfassen vorwiegend die Umsetzung der im Klimaschutzkonzept formulierten Maßnahmen, die sich den vier Tätigkeitsfeldern „Altbausanierung bzw. energetische Standards sowie Energieeinsparung“, „Klimafreundliche Mobilität“, „Klimafolgenanpassung“ und „Einsatz Erneuerbarer Energien“ zuordnen lassen. Zusätzlich liegen Arbeitsschwerpunkte auf dem Bereich Öffentlichkeitsarbeit sowie der Durchführung von Kampagnen.

Das Klimaschutzmanagement informiert die Politik in einem jährlichen Bericht über den Umsetzungsstand der Maßnahmen.

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