Beschlussvorlage - B/16/2268-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Verleihung von Ehrennadeln der Stadt Oberhausen
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführung:
- Stadtkanzlei
- Bearbeitung:
- Cigdem Aksoy
- Verantwortung:
- Jehn
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Rat der Stadt
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Beschlussfassung
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19.12.2016
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Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag
Der Rat der Stadt verleiht gemäß § 2 Absatz 4 der Satzung über Auszeichnungen für besondere Verdienste um die Stadt Oberhausen vom 06.06.2005
Regine Arnold
Aynur Celikdöven
Gerd Lepges
Heinz Wagner
die Ehrennadel der Stadt Oberhausen
und bekundet damit Dank und Anerkennung für das engagierte Wirken, insbesondere im ehrenamtlichen Bereich, mit dem sie das Wohl und das Ansehen der Stadt Oberhausen und ihrer Bürgerinnen und Bürger gefördert haben
Sachverhalt
Begründung
Regine Arnold
Frau Regine Arnold ist Leiterin und Mit-Initiatorin des Kleiderladens „Janne und Pit“, der vom Sozialausschuss der Pfarrei St. Marien gegründet wurde. Menschen mit geringem Budget sowie Flüchtlinge haben in den Räumlichkeiten der Kirche St. Michel an der Falkensteinstraße 234 eine Anlaufstelle, um Sach- und Kleiderspenden für ganz geringe Finanzmittel zu erwerben. Frau Arnold koordiniert ehrenamtlich die Aufgaben im Kleiderladen in der Michaelkirche von der Annahme bis zum Verkauf von gebrauchter Kleidung sowie Gebrauchsgegenständen für bedürftige Menschen. Damit hat sie im hohen Maße zu einer lebendigen und erfahrbaren Willkommenskultur in Oberhausen beigetragen.
In der Zeit zu Beginn des Jahres 2016, in der viele Flüchtlinge in unserer Stadt aufgenommen wurden, hat Frau Arnold mit Ihrem Team mit sehr großem Engagement die Versorgung der Menschen mit Kleidung sichergestellt. Seit August 2015 arbeitet Regine Arnold zudem tatkräftig bei der Flüchtlingsinitiative mit.
Aynur Celikdöven
Frau Aynur Celikdöven hat vor mehr als 15 Jahren den Verein „Weg der Hoffnung“ gegründet. Dabei handelt es sich um einen gemeinnützigen Verein für krebskranke Kinder und deren Familienangehörige, deren Vorsitzende sie ist. Persönliche Betroffenheit führte die Osterfelderin Celikdöven zu ihrem intensiven Engagement. Der Verein „Weg der Hoffnung“ finanziert sich aus Beiträgen seiner Mitglieder und aus Spenden.
Die Arbeit des Vereins ist darauf ausgerichtet, den Betroffenen Motivation und seelische Unterstützung zu geben. Durch enge Begleitung möchte man die erkrankten Kinder und deren Eltern aus dem monotonen Klinikalltag heraus holen und über Gespräche und Veranstaltungen auf ihrem Weg begleiten. Mit der Deutschen Knochenmarksspenderdatei (DKMS) organisiert er Typisierungsaktionen.
Gerd Lepges
Herr Gerd Lepges ist als Vorsitzender und Mitbegründer des Freundeskreises „Theater für Oberhausen“ seit 1992 eine starke Stimme für die Bühne dieser Stadt. Zudem ist er als sachkundiger Bürger seit 1999 im Kulturausschuss des Rates ein ebenso aufmerksamer wie kenntnisreicher Begleiter des kulturellen Lebens in Oberhausen. Damit ist das ehrenamtliche Engagement des umtriebigen Karnevalisten – er ist Ehrenpräsident der A.O.K. Weiß-Rot 1889 e.V. und war 1984 als Gerd I. Stadtprinz von Oberhausen – noch nicht erschöpft: Der Unternehmer saß seit 1993 im Vorstand des Einzelhandelsverbands Oberhausen, später fungierte er auch als dessen Vorsitzender. Noch heute ist er als Vorsitzender der Ortsvereinigung Oberhausen Vorstandsmitglied des Handelsverbandes Ruhr.
Heinz Wagner
Herr Heinz Wagner engagiert sich seit vielen Jahren intensiv im Verein Fabrik K 14 – Verein zur Förderung politischer Bildung e. V. - mit diversen Kulturveranstaltungen. Dazu gehören z. B. Lesungen, Musikveranstaltungen, politische Stammtische, Eifelmarkt.
Der Verein ist gemeinnützig, politisch und konfessionell ungebunden und wird ausschließlich ehrenamtlich geleitet und verwaltet. Dank des Engagements von Herrn Wagner hat sich die Fabrik zu einer Stätte entwickelt, wo sich Menschen jeden Alters, verschiedener Völker, Religionen und Nationalitäten zu Gesprächen, Spielen und Veranstaltungen treffen.
Die neueste Aktivität, die er federführend umgesetzt hat, ist der sogenannte „Feierabend-Markt“ in Alt-Oberhausen auf dem Saporishja-Platz. Seit seinem Beginn im April diesen Jahres begeistert die Atmosphäre des Marktes eine Vielzahl von Besucherinnen und Besuchern. Der Feierabend-Markt sorgt mit seinem außergewöhnlichen Erfolg für eine lebendige Aufwertung der City. Er ist ein zu einem Treffpunkt für gesellige Feinschmecker geworden.
