Berichtsvorlage - M/16/2211-01
Grunddaten
- Betreff:
-
RuhrparkAufwertung der Parkanlage
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Umweltschutz
- Bearbeitung:
- Barbara Neu
- Verantwortung:
- Werntgen-Orman
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Bezirksvertretung Alt-Oberhausen
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Kenntnisnahme
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07.12.2016
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Sachverhalt
Sachdarstellung
Nach Nutzung als Gemüse- und Kartoffelacker während des zweiten Weltkrieges wurde die Fläche des heutigen Ruhrparks Anfang der 50er Jahre im Stile eines Englischen Gartens angelegt. Der 15 ha große Park bietet den Erholungssuchenden neben Wiesen-, Wald- und Biotopflächen auch einen Kinderspielplatz. Die Parkfläche ist Bestandteil des Landschaftsschutzgebietes L 1.2.18 „Ruhrpark/Ruhraue“.
Zu unterschiedlichen Anlässen und auf verschiedenen Ebenen wurde der Wunsch an die Verwaltung herangetragen, den „in die Jahre gekommenen“ Ruhrpark in Alstaden attraktiver zu gestalten. Gleichzeitig soll der Pflegeaufwand nicht wesentlich erhöht werden, sondern durch eine Pflegeoptimierung nach Möglichkeit gleich bleiben.
Zusammen mit der OGM GmbH hat die Fachverwaltung bei mehreren Ortsterminen den aktuellen Zustand der Parkanlage aufgenommen und kurzfristig umsetzbare Maßnahmen (ab Januar 2017) entwickelt, die sich wie folgt darstellen:
Angedachte Pflegemaßnahmen sind zum Beispiel Verjüngungsschnitte an diversen Sträuchern entlang der Wege und an Denkmälern sowie Kunstwerken. Hier sollen die Ausstattungsgegenstände wieder freigestellt beziehungsweise Lichtraumprofile hergestellt und Angsträume reduziert werden. Solitärbäume und Sträucher sollen ebenfalls freigestellt werden um ihre Entwicklung zu fördern. Darüber hinaus müssen plattierte, nicht genutzte Wege mit erheblichen Verkehrsgefahren zum Beispiel auf der Rückseite der Wohnbebauung der Solbadstraße sowie auf der Rückseite der Wohnbebauung an der Speldorfer Straße zwischen Hausnummer 11 und 27 zurückgebaut werden. Ein wenig frequentierter Verbindungsweg durch den Parkwald zwischen zwei Hauptwegen soll aus ökologischen Gründen ebenfalls aufgegeben werden. Die marode Stufenanlage im Süden des Sportplatzes zur Mountainbike-Strecke und die ungenutzte Stufenanlage von der Böschung zur Seilbahn sollen ebenfalls zurückgebaut werden. Vorhandene Baumstümpfe in den Wiesenflächen und an dem Deich werden ebenfalls ausgefräst. Es ist weiterhin angedacht, das Informationsschild für das Feuchtbiotop an den Hauptweg zu versetzen. Marode Bänke sollen entnommen und Bänke an Standorten ohne qualifizierten Aufenthaltswert sollen versetzt werden. Ein Gefahrenbaum mit einer Stammmorschung am Hauptweg muss ebenfalls gefällt werden. Erforderliche Rodungsmaßnahmen, die eine landschaftsbehördliche Befreiung bedürfen, werden zur Beschließung in die Sitzung des Landschaftsbeirates am 09.02.2017 eingebracht. Das gesamte Konzept wird den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt.
Darüber hinaus ist seitens der Verwaltung der Ruhrpark im Rahmen des Aufrufes zur Teilnahme an der IGA-Internationale Gartenausstellung 2027 (siehe auch B/16/1697-01) benannt worden. Die Verwaltung sieht hierdurch die Chance für die Parkanlage Fördergelder generieren zu können.
Zum aktuellen Stand zur IGA 2027 kann folgendes mitgeteilt werden:
Der RVR hat für die Metropole Ruhr die Bewerbung um die IGA 2027 der Bundesgartenbaugesellschaft im September überreicht. Mit einer Entscheidung ist noch in diesem Jahr zu rechnen.
Eine Entscheidung über die Aufnahme der von der Stadt Oberhausen gemeldeten Parkanlagen in das IGA Konzept steht noch aus. Nach Auskunft des RVR sind die von den Städten gemeldeten Projekte und die damit verbundenen Investitionskosten ca. doppelt so hoch, wie die vom Land zugesagten Fördermittel.
Den zuständigen Gremien werden nach Vorliegen einer verbindlichen Zusage die Beschlussvorlagen zur Teilnahme an der IGA 2027 zur Entscheidung vorgelegt. Dies wird voraussichtlich im Frühjahr 2017 der Fall sein.
