Beschlussvorlage - B/16/2167-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Begründung

 

Bereisung durch die Baumkommission am 29.09.2016

 

 

13 Platanen  Schifferstraße

 

 Sachverhalt:

Die Schifferstraße wird in das Straßenbauprogramm 2017 aufgenommen. Der Fachbereich 5-6-10/Verkehrsplanung hat den oben genannten Straßenbereich überplant und beantragt die Fällung der 13 vorhandenen Platanen. Der Straßenausbau ist notwendig, da an der Fahrbahn und den Nebenanlagen erhebliche Schäden festzustellen sind und der Oberflächenwasserabfluss auf Grund der durch die Wurzeln beschädigten Rinnen gestört ist. Die Verkehrssicherungspflicht ist in diesem Zustand enorm aufwendig und nicht mehr gewährleistet. Ein regelkonformer Ausbau würde jedoch massiv in das Wurzelwerk der Bäume eingreifen. Die Versorgung mit Nährstoffen und Wasser sowie die Standsicherheit werden durch zu erwartenden Schäden an den Wurzeln enorm beeinträchtigt. Daher würde sich die restliche Lebensdauer der vorhandenen Platanen bei dem Versuch, sie zu erhalten, enorm verkürzen.

 

Baumbereisung:

Die anwesenden Mitglieder der Baumkommission stellten die Mängel an der Straße und den Gehwegen vor Ort fest. Die Platanen zeigen sich vital mit einem zufriedenstellenden Kronenaufbau. Jedoch wurde bei dem Termin ersichtlich, dass bei einer Straßenbaumaßnahme der Erhalt der vorhandenen Bäume unter Berücksichtigung der verkürzten Lebensdauer fachlich nicht zu vertreten wäre. Darüber hinaus stehen einige der Bäume näher als einen Meter an den Gebäuden und die Barrierefreiheit ist nicht gegeben.

 

Ergebnis:

Die anwesenden Mitglieder der Baumkommission sprechen sich einstimmig für die Fällung der 13 Platanen aus und begrüßen den Vorschlag der Ersatzpflanzung von 12 Französischen Ahornen. Eine Fällung soll aber nur durchgeführt werden, sofern der Ausbau der Straße unmittelbar ausgeführt wird. Der Vogelschutz ist zu beachten. Die Leistungen gehen zu Lasten des Bereiches 5-6/Tiefbau.

Bürgerbeteiligung:

Die Vorschläge zum Umbau der Straße und zu dem Fällen bzw. dem Ersatz der vorhandenen Platanen wurden bereits am 12.05.2016 im Rahmen einer Bürgerbeteiligung vorgestellt. Die angedachte Planung wurde kontrovers diskutiert. In der zweiten Bürgerbeteiligung am 15.11.2016 wurde die Straßenplanung erneut vorgestellt und die noch offenen Fragen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger engagiert besprochen. Die von der Verwaltung favorisierte Variante, die Straße im Zuge der Ausbaumaßnahme als Mischverkehrsfläche herzustellen, fand bei den anwesenden Anwohnerinnen und Anwohnern ebenso Zustimmung, wie die Anpflanzung von 12 Französischen Ahornen.

 

 

1 Esche Lohstr. 17

 

 Sachverhalt:

Die Antragstellerin beschwert sich auf Grund von Anhebungen im Pflasterbelag über die städtische Esche auf dem Grundstück des Heinrich-Heine-Gymnasiums, welche direkt an der Grenze zu ihrem privaten Grundstück steht. Bei einem Ortstermin am 18.10.2016 stellte ein Mitarbeiter der Fachverwaltung fest, dass dieser Baum sich durch das natürliche Dickenwachstum immer weiter auf das private Grundstück schiebt. Der Stabgitterzaun als Grenzzaun wird mittlerweile aus der Flucht gedrückt und wächst in den Stamm ein. Weiterhin hebt der Baum, welcher in einem Abstand von ca. einem Meter zu der Pflasterfläche steht, mit seinen Wurzeln den Pflasterbelag auf der privaten Garagenzufahrt derart an, dass enorme Stolperkanten entstanden sind. Da die Pflasterflächen unter Berücksichtigung der Gefällesituation nicht reguliert werden können, ohne statische Wurzeln der Esche entfernen zu müssen, entschied die Verwaltung diesen Fall im Nachgang der Baumbereisung vorzustellen.

 

Baumkommission:

Da dieser Vorgang sich erst nach der Baumbereisung am 29.09.2016 als Fall für die Mitglieder der Baumkommission darstellte, wurde der Sachverhalt einschließlich aussagefähiger Fotos per E-Mail über die Bezirksverwaltungsstelle am 19.10.2016 an die Mitglieder der Baumkommission mit der Bitte um Abgabe eines Votums herangetragen.

 

Ergebnis:

Die Mitglieder der Baumkommission stimmen mehrheitlich mit einer Gegenstimme dem Antrag auf Fällung zu. Die Verwaltung schlägt vor, eine Esche auf dem Grundstück des Heinrich-Heine-Gymnasiums als Ersatz zu pflanzen. Der genaue Standort wird noch festgelegt.

 

 

 

 

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