Berichtsvorlage - M/16/2173-01

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Bezug

 

Drucksache A/16/1936-01 vom 26.09.2016

 

 

Sachdarstellung

 

Ausgangssituation

 

Mitte der 90er Jahre wurden in Oberhausen die Papierkörbe durch sogenannte Systempapierkörbe ersetzt, mit denen auch im öffentlichen Raum getrennt Abfälle gesammelt werden konnten. Seit über 20 Jahren prägen diese Behälter das Oberhausener Stadtgebiet. Nach und nach erreichen sie die Grenze ihrer Nutzungsdauer, sodass sie sukzessive komplett aufgearbeitet bzw. ausgetauscht werden müssen. Papierkörbe, insbesondere in den Innenstadtbereichen und an ÖPNV-Haltestellen, sollen mit zusätzlichen Aschenbechern ausgestattet werden, die bisher nicht mit berücksichtigt wurden.

 

 

Vorgehensweise

 

Die Verwaltung und die WBO GmbH schlagen vor, die noch gut erhaltenen Systempapierkörbe einer kompletten Aufarbeitung zu unterziehen. Bei Bedarf kann darüber hinaus an diese Papierkörbe seitlich problemlos ein Aschenbecher angebaut werden.

 

Die Kosten einer Komplettaufarbeitung liegen mit ca. 150,00 Euro weit unterhalb des Preises, der für ein vergleichbares neues Papierkorbmodell (Metall) anzusetzen wäre. Außerdem können die vorhandenen Standbügel weiter verwendet werden, sodass hier keine zusätzlichen Kosten entstehen.

 

Papierkörbe, speziell in den Innenstadtbereichen und an ÖPNV-Haltestellen, können mit zusätzlichen Aschenbechern ausgestattet Die Kosten für dieses neue Aschermodell liegen bei ca. 35,00 bis 45,00 Euro pro Stück zuzüglich rund 30,00 Euro Montagekosten.

 

Da sich aber nur ein Teil der alten Systempapierkörbe mit einem vertretbaren Aufwand aufarbeiten lässt, müssen bei stadtweitem Einsatz zusätzliche neue Papierkörbe beschafft werden.

 

Die Verwaltung und die WBO GmbH prüft hier ein neues Papierkorbmodell aus grauem Kunststoff. Es wurde in den vergangenen Monaten bereits an mehreren Stellen im Stadtgebiet (z. B. Klosterstraße/Probst-Denkhoff-Weg, Am Förderturm, Thüringer Straße/Skagerrakstraße) installiert und soll, sofern das Modell sich bewährt. später in weniger frequentierten Bereichen außerhalb der Innenstädte eingesetzt werden. Die Beschaffungskosten für dieses Modell belaufen sich auf 50,00 Euro pro Stück.

 

Darüber hinaus schlagen Verwaltung, WBO GmbH und STOAG vor, eine Anpassung der Behälterzahl an den tatsächlichen Bedarf vorzunehmen. Kontrollen der Füllstände durch die WBO GmbH haben ergeben, dass bei den meisten Systempapierkörben die Kapazität überdimensioniert ist und ein kleineres Volumen ausreichen würde.

 

Zukünftig sollten daher nur noch an besonders stark frequentierten ÖPNV-Haltestellen, belebten Plätzen und in Teilbereichen der Einkaufsstraßen zwei Papierkörbe je Standort belassen werden. Alle übrigen Standorte können dann auf nur noch einen Papierkorb reduziert werden.

 

Für die Aufarbeitung und Nachrüstung bzw. Ersatzbeschaffung der Straßenpapierkörbe sowie für das Aufrüsten von Papierkörben mit Ascherboxen in stark frequentierten Bereichen ist vorsorglich ein Betrag von 50.000,00 Euro für 2017 im Gebührenhaushalt beantragt worden. Die Verwaltung beabsichtigt gemeinsam mit der WBO GmbH die neu gestalteten Papierkörbe, zunächst auf der Marktstraße in Alt-Oberhausen aufzustellen. Nach Überprüfung der Tauglichkeit wird dem Rat eine Beschlussfassung für den sukzessiven Austausch im gesamten Stadtgebiet vorgelegt.

 

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