Berichtsvorlage - M/16/1998-01

Reduzieren

Beratungsfolge

Reduzieren

Sachverhalt

Sachdarstellung

 

Das Thema Ernährung steht auch in Oberhausen „ganz oben auf der Tagesordnung“ von Schulgemeinden, Politik und Verwaltung. In fast allen Grundschulen bekommen die Schüler/innen über das „Schulobstprogramm NRW“ 2-3 Mal wöchentlich kostenlos frisches Obst und Gemüse. Projekttage und -wochen zu dem Thema finden in den Schulen statt, Schulgärten werden angelegt und die Essenräume und Küchen sollen den neuen Entwicklungen angepasst werden. Zahlreiche Initiativen haben sich in den weiterführenden Schulen gegründet, um das Angebot im Schulkiosk, in der Schulmensa oder der Cafeteria ausgewogener zu gestalten, die Räume umzugestalten. Akteure sind Lehrer/innen, Eltern und insbesondere die Schüler/innen selbst.

Insofern war es konsequent, dass das erste Jugendparlament der Stadt Oberhausen – das sich 2012 konstituierte - sich mit dem Mensa-Essen in den Oberhausener Schulen beschäftigte. Ergebnis des Erfahrungsaustausches und der Diskussionen war, dass die Situation der Schulverpflegung in den einzelnen Schulen sehr unterschiedlich ist.

Auch die Bildungskonferenz 2014, die unter dem Grundsatz „Bildung ist mehr als Schule“ stand, hat dieses Thema aufgriffen und es fand eine Arbeitsgruppe (AG) mit dem Titel „Schulverpflegung mit Genuss und Qualität – gelebte Esskultur in Schulen“ statt. Im Rahmen der AG wurde ein Praxisbeispiel einer nachhaltigen und gesundheitsfördernden Verpflegung vorgestellt sowie über die Entwicklung von Konzepten und Leitbildern berichtet. Die AG wurde in Kooperation mit der Vernetzungsstelle Schulverpflegung NRW durchgeführt.

 

Um objektiv die Situation der Schulverpflegung an den Oberhausener Schulen darzustellen und den Bedarf der Jugendlichen zu klären, verständigten sich die Beigeordneten und das Jugendparlament auf die Erstellung eines Fragebogens für die Schülerinnen und Schüler. Hierüber sollte die Situation und die Zufriedenheit mit dem Schulessen sowie den Rahmenbedingungen abgefragt werden.

 

In einem gemeinsamen Projekt der Dezernate Kinder, Jugend, Bildung und Umwelt, Gesundheit, ökologische Stadtentwicklung und -planung sowie in Zusammenarbeit mit der Vernetzungsstelle Schulverpflegung NRW wurden im ersten Halbjahr des Schuljahres 2015/16 sowohl die Schulleitungen als auch Schüler/-innen der Oberhausener Schulen zur Verpflegungssituation an ihrer Schule befragt. An den Grundschulen wurden die Schüler/-innen der 3. und 4. Klassenstufe befragt. An den weiterführenden Schulen, mit Ausnahme der Hauptschulen, konnten alle Schüler/-innen an der Befragung teilnehmen. Bei der Schulleiterbefragung wurden alle Oberhausener Schulen befragt.

 

Die Befragung wurde vom Bereich Statistik und Wahlen koordiniert und ausgewertet.

Der vorliegende Bericht gliedert sich in die Darstellung der Ergebnisse unter den Aspekten Ernährung/ Gesundheit/ Hygiene, Räumliche Situation, Organisation der Verpflegung, Partizipation und Unterstützungsbedarfe, um anschließend die Handlungsfelder Verpflegung, Ernährung/Gesundheit/Hygiene, Räume, Partizipation aufzuzeigen. Darüber hinaus werden von der Vernetzungsstelle Schulverpflegung NRW Unterstützungsangebote für Stadt Oberhausen aufgeführt.

 

Kurzfassung

 

 

Reduzieren

Anlagen

Loading...