Antragsvorlage - A/16/1935-01

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag

 

Der Rat der Stadt Oberhausen beauftragt die Stadtverwaltung mit der Umgestaltung der Eisenheimer und Berliner Straße in der Siedlung Eisenheim als Sackgassen zur Begrenzung des Durchgangsverkehrs, Verbesserung der Lebensqualität für Anwohner sowie zum Schutz der Denkmalgeschützten Siedlung.

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Konsequenzen

Bezug

 

 

 

Konsequenzen

 

a) Finanzielle

 

    keine[ ]

 

    ja[ X]

 

b) Sonstige

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Sachverhalt

Begründung / Sachdarstellung

 

Der Rat der Stadt hat am 9.5.2016 die Aufstellung eines Kommunalen Mobilitätskonzepts durch die Verwaltung beschlossen. Das Konzept soll unter anderem zur Erhöhung der Lebensqualität, Aufwertung des Wohnumfeldes sowie zur Förderung des Gesundheits- und Klimaschutzes beitragen.

Die starke Zunahme des Autoverkehrs in der Stadt beeinträchtigt die Lebensqualität vieler Menschen durch Abgase, Lärm und Einschränkung in der nicht-autobedingten Bewegungsfreiheit.

Zudem wünschen sich laut der Umweltbewusstseinsstudie 2014 des Umweltbundesamtes 82 Prozent der Befragten eine Abkehr von einer vorrangig auf den Autoverkehr ausgerichteten Städteplanung. Zukünftige Fragen der Raumplanung sollen demnach stärker mit dem Thema Verkehr verknüpft werden, um die Lebensqualität in städtischen Räumen zu verbessern und die ökologischen Ziele zum Beispiel der Luftreinhaltung und des Lärmschutzes zu erreichen. Um es mit Bundesumweltministerin Barbara Hendricks zu sagen: „Eine lebenswerte Gestaltung unserer Siedlungen ist gut für die Umwelt, aber auch gut für Gesundheit und Lebensqualität der Menschen.“ (siehe Studie des UDA)

 

Die Berliner und Eisenheimer Straße in der unter Denkmalschutz stehenden Siedlung Eisenheim dienen vielen Autofahrern als so genannte Schleichwege von der Sterkrader in Richtung Vestische Straße (und umgekehrt), um so die Ampelkreuzungen an der Fahnhorststraße vermeiden zu können. Gerade zum Berufsverkehr werden diese Möglichkeiten der beiden Nebenstraßen häufig genutzt. Nicht selten fahren die Autos dabei mit überhöhtem Tempo.

Noch störender, wenn nicht schädlicher, ist dabei der LKW-Verkehr, der ebenfalls über diese Wege durch die Siedlung die Ampeln umfährt.

Auf diese Weise werden die Anwohner und die Denkmalgeschützte Siedlung selbst durch Lärm und Fahrzeugabgase belastet, da dieser Verkehr die Gebäude in ihrer Substanz zusätzlich angreift.

 

Die Durchfahrt kann künftig begrenzt werden, indem man einerseits die Verbindung zwischen Eisenheimer Straße und Winkel- bzw. Kniestraße unterhalb der Trassenbrücke mit so genannten Pöllern unterbricht, die Fahr- und Motorrädern sowie Rollstühlen und Rollatoren weiterhin eine Durchfahrt erlauben. Flexible Pöller sollen es in Notfällen etwa den Einsatzwagen der Feuerwehr ermöglichen, die Sperren aufzuheben.

Eine ebensolche Lösung soll auch für die Verbindung Berliner Straße / Herbertstraße umgesetzt werden.

Weitere Begründung mündlich.

 

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