Berichtsvorlage - M/16/1920-01
Grunddaten
- Betreff:
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Beitritt von Oberbürgermeister Daniel Schranz zu dem Bündnis „Bürgermeister für den Frieden (Mayors for Peace)“
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Stadtkanzlei
- Bearbeitung:
- Cigdem Aksoy
- Verantwortung:
- Jehn
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Hauptausschuss
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Kenntnisnahme
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19.09.2016
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Sachverhalt
Sachdarstellung
Aufgerufen von den Städten Hiroshima und Nagasaki wurde die Organisation „Bürgermeister für den Frieden – Mayors for Peace“ 1982 mit dem Ziel gegründet, durch feste Solidarität unter den Städten im internationalen Maßstab Aktivitäten zu fördern, mit denen die Aufmerksamkeit der Bürger auf die Abschaffung der Kernwaffen gelenkt wird. 1991 wurde die Organisation vom Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen als Nichtregierungsorganisation (NGO) registriert. Gegenwärtig sind Bürgermeister von 5.860 Städten aus 158 Ländern/Regionen als Mitglied registriert. Die Einwohnerzahl all dieser Städte beträgt etwa 1 Milliarde, was einem Siebtel der Weltbevölkerung entspricht.
Die Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, eine vollständige Abschaffung von Atomwaffen zu erreichen. Besonders seit 2010 bemüht sich die Organisation, eine weltweite Bewegung zu schaffen, die auf den Abschluss einer Atomwaffenkonvention drängt, die die Herstellung, den Besitz und die Verwendung von Atomwaffen verbietet. Hierzu werden regelmäßig Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aufgefordert, die noch nicht Mitglied der Organisation „Bürgermeister für den Frieden – Mayors for Peace“ sind, dieser beizutreten. Um das öffentliche Bewusstsein auf der ganzen Welt in Bezug auf die Abschaffung der Atomwaffen zu verstärken, wird die Botschaft von Hiroshima und Nagasaki durch Projekte wie Materialausstellungen über Atombomben, Erfahrungsberichten von Überlebenden der Atombombenabwürfe und die Erhaltung der „Flamme des Friedens“ weltweit verbreitet.
Herr Oberbürgermeister Schranz beabsichtigt, dem Bündnis „Bürgermeister für den Frieden“ beizutreten und den Mitgliedsbeitrag in Höhe von 20,- Euro jährlich aus seinen Verfügungsmitteln zu begleichen. Weitergehende finanzielle Verpflichtungen für die Stadt Oberhausen sind mit dem Beitritt nicht verbunden.
