Antragsvorlage - A/16/1927-01

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag

 

Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, ob für die sich am Altmarkt treffenden Personen, sog. „Trinkerszene“, ein alternatives Aufenthaltsgebot geschaffen werden kann.

 

Gleichzeitig wird die Verwaltung beauftragt, einen zeitlich begrenzten Runden Tisch zur „Trinkerszene“ am Altmarkt einzurichten, der unter enger Einbindung der beteiligten sozialen Institutionen und unter neutraler Moderation den Prozess der Schaffung eines alternativen Aufenthaltsangebotes begleiten soll.

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Sachverhalt

Begründung

 

Wiederholt wurde in der Presse vom Wunsch der sich am Altmarkt treffenden Personengruppe berichtet, von der Verwaltung eine zentrale Aufenthaltsgelegenheit angeboten zu bekommen. Bereits im Sommer 2015 sind von der Gruppe Unterschriften gesammelt worden, mit dem Ziel, für sich einen festen Treffpunkt in der Alt-Oberhausener Innenstadt zu etablieren.

 

Ziel muss es sein – unter enger Einbindung der beteiligten Personen, (sozialen) Institutionen und Kirchen – ein zentrales Aufenthaltsangebot zu schaffen, das eine möglichst hohe Akzeptanz sowohl bei den Betroffenen als auch bei Anwohnerinnen und Anwohnern, bei der Verwaltung und den beteiligten Sozialdiensten sowie bei Besucherinnen und Besuchern der Innenstadt findet. Diese Aufenthaltsmöglichkeit sollte möglichst ganzjährig nutzbar sein und daher über feste Sitz- und Verweilmöglichkeiten sowohl im Außen- als auch im Innenbereich verfügen.

 

Die Attraktivität des zurzeit als Aufenthaltsort genutzten Altmarktes wird so gesteigert und für neue Veranstaltungsformen und neue Initiativen interessanter.

 

Durch einen klaren Betreuungsansatz und regelmäßige Besuche der zuständigen Institutionen sollte es außerdem ermöglicht werden, dass kleinere Dienste und Aufgaben – wie z. B. die Reinigung des direkten Umfeldes des Aufenthaltsortes – von den beteiligten Personen selbst übernommen werden.

 

Weiterhin erscheint es notwendig, einen zeitlich begrenzten Runden Tisch „Trinkerszene“ einzurichten. Durch diesen regelmäßigen Austausch der beteiligten Fachleute mit den Betroffenen abseits der Politik könnte ein offener Umgang gefördert werden. Auch sollten hier die vorbereitenden Maßnahmen koordiniert und so eine breite Basis für die Einrichtung eines Aufenthaltsangebotes für die Trinkerszene in Alt-Oberhausen geschaffen werden. Eine neutrale Moderation wird in diesem Prozess dafür Sorge tragen, die Interessen der Beteiligten gleichberechtigt zu wahren und transparent zu koordinieren.

 

Weitere Begründung erfolgt gegebenenfalls mündlich.

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