Berichtsvorlage - M/16/1882-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Grünflächenentwicklungskonzept Oberhausen - City
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Umweltschutz
- Bearbeitung:
- Barbara Neu
- Verantwortung:
- Werntgen-Orman
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Umweltausschuss
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Kenntnisnahme
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08.09.2016
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Erledigt
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Bezirksvertretung Alt-Oberhausen
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Kenntnisnahme
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14.09.2016
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Erledigt
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Planungsausschuss
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Kenntnisnahme
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20.09.2016
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Sachverhalt
Sachdarstellung
Für das Projektgebiet „Soziale Stadt - Innenstadt Alt-Oberhausen“ (mit einer Ergänzung im nördlichen Bereich bis zur Ebertstraße) wird mit Mitteln der Städtebauförderung ein Konzept zur Entwicklung „klimarelevanter Grünstrukturen“ erarbeitet. Die Auftragsvergabe wurde am 27.04.2016 in der Bezirksvertretung Alt-Oberhausen beschlossen. Die Fertigstellung des Konzeptes ist für das letzte Quartal 2017 vorgesehen. Verwaltungsintern begleitet das Projekt eine Steuerungsgruppe aus Mitarbeiter/-innen verschiedener Fachbereiche, um die jeweiligen Belange und fachspezifischen Informationen einbringen zu können.
Das Grünflächenentwicklungskonzept Oberhausen-City (GEK-OC) verfolgt das Ziel der umfassenden und nachhaltigen Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität in der Innenstadt vor dem Hintergrund des bereits spürbaren Klimawandels. Da es sich bei der Oberhausener Innenstadt um eine ausgeprägte, potentielle urbane Hitzeinsel handelt, wird dem Mikroklima besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Um zunehmendem Hitzestress, Sturmschäden und Überflutungsrisiken zu begegnen, sollen Vorschläge für die Entwicklung und Vernetzung der innerstädtischen Frei- und Grünflächen (Straßenräume, Innenhöfe, Plätze) sowie von Maßnahmen im Gebäudebereich (Dach, Fassade, Entsiegelung, Rückbau) entwickelt werden.
Zunächst erfolgt eine Bestandsaufnahme der öffentlichen und privaten Grün- und Freiflächen (z.B. Nutzung, Pflegezustand, Versiegelungsgrad). Um ggf. die Anpflanzung neuer Straßenbäume planen zu können, erfolgt auch eine Bestandsaufnahme der unterirdischen Leitungen.
Parallel dazu wird das derzeitige Stadtklima erfasst und anschließend prognostiziert, wie die klimatischen Bedingungen im Jahr 2050 sein werden, wenn der Bestand unverändert bleibt (Temperatur, Anzahl der Tropennächte,…). Im nächsten Schritt werden mögliche Anpassungsmaßnahmen in das Rechenmodell eingegeben und deren positive Effekte auf das Stadtklima an Hand von Karten dargestellt.
Zusammenfassend erfolgt abschließend eine Potentialanalyse (z.B. Eignung von Dächern für Begrünung und Solarenergie, mögliche Entsiegelungen, mögliche Retentionsmulden, neue Baumstandorte), um daraus ein Handlungskonzept mit folgenden Zielen zu entwickeln:
- städtisches Grün erhalten und entwickeln,
- Durchgrünung verbessern und Erholungsfunktion stärken,
- natürlichen Wasserhaushalt stärken.
Die möglichen Maßnahmen werden unter Berücksichtigung des Kosten/Nutzen-Verhältnisses (inkl. Pflegekosten) sowie der Ergebnisse der Bürgerbeteiligung priorisiert. Anschließend wird ein „Umsetzungsfahrplan“ aufgestellt, in dem auch Fördermöglichkeiten aufgezeigt werden. Die resultierenden Maßnahmen sollen Eingang finden in die zukünftige Stadtentwicklungs- und Bauleitplanung und mit (ggf. zu beantragenden) Fördermitteln realisiert werden.
Der gesamte Prozess wird durch eine intensive Bürgerbeteiligung begleitet. Insgesamt sind fünf Bürgerforen, Workshops u.ä. vorgesehen. Ein erstes Bürgerforum ist für Anfang November voraussichtlich im neuen Jugendzentrum „place 2 be “, Lothringer Straße 20, vorgesehen.
